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Einzelkind besucht Vater im Pflegeheim, Pflegerin sagt, sein Doppelgänger habe den Mann am Tag zuvor mitgenommen – Story des Tages

Frida Kastner
21. Mai 2022
18:20
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Ein liebevoller Sohn namens Simon beschloss eines Tages, seinen Vater im Pflegeheim zu besuchen, nur um von den Pflegerinnen beschuldigt zu werden, ihnen einen Streich zu spielen.

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Simon war ein alleinstehender 30-Jähriger, der die meiste Zeit damit verbrachte, sich um seinen Vater Peter zu kümmern. Es hatte immer nur sie beide gegeben und sein Vater sprach nie über seine Mutter oder was zwischen ihnen geschehen war.

Als Simon 33 wurde, traf sein Vater eine Entscheidung, die ihn überraschte. Beim Abendessen enthüllte er, dass er sich ein Zimmer im Pflegeheim besorgt hatte.

Peter zog in ein Pflegeheim, wo Simon ihn wöchentlich besuchte. | Quelle: Pexels

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"Papa, warum? Ich kümmere mich gerne um dich. Bitte denke nicht, dass ich nicht gerne mit dir zusammen bin", sagte Simon im Anschluss an die Ankündigung.

"Red keinen Unsinn, Simon. Ich weiß, wie lieb duc mich hast und liebe dich ebenso. Aber du bist jetzt 33 und ich kann nicht ewig bei dir wohnen. Es ist Zeit, dass du dir dein eigenes Leben aufbaust", erklärte Peter.

"Willst du was wirklich, Papa?", fragte Simon, unsicher, ob sein Vater ihn auf die Probe stellte.

"Ja, Simon. Es ist Zeit, dass ich mit Gleichaltrigen zusammen bin. Außerdem besuchst du deinen Vater doch oft, oder?", fragte Peter lächelnd.

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"Klar, Papa. Ich komme jede Woche! Mehrmals, wenn ich kann", versicherte Simon.

Simon besuchte seinen Vater monatelang im Pflegeheim. Sie spielten Brettspiele gemeinsam und Peter stellte seinem Sohn die anderen Senioren vor.

Doch eines Tages stellte Simon überrascht fest, dass sein Vater nicht mehr da war.

Die Pflegerin dachte, Simon spiele ihnen einen Streich. | Quelle: Pexels

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"Echt witzig, Simon. Spielst du mir einen Streich? Du hast ihn doch gestern mitgenommen. Dein Vater hat die Entlassungspapiere unterzeichnet", sagte die Pflegerin.

"Aber ich war gestern auf Geschäftsreise und bin erst seit heute Morgen zurück. Ich bin direkt vom Flughafen hergekommen", erwiderte er und zeigte seine Bordkarte.

Die Pflegerin ließ vor Schreck den Stift fallen. "Hast du einen Zwilling? Ich schwöre, der Mann, der gestern da war, sah genau so aus wie du." Das verwirrte Simon noch mehr.

Da erhielt Simon eine SMS seines Vaters. "Sohn, komm heim, sofort", lautete sie.

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Simon eilte nach Hause und fand dort seinen Vater und einen Mann, der ihm wie aus dem Gesicht geschnitten war. "Wer bist du?", fragte er ihn.

"Ich bin Robert. Ich bin dein Bruder", gab der Mann zurück und zog einen Stuhl heran, damit Simon sich zu ihnen setzen könne.

"Wie kann das sein? Ich bin im Waisenhaus großgeworden, wo meine Mutter mich abgegeben hatte. Die Leiterin sagte mir, dass meine Mutter den Mann verlassen hatte, der mein Vater war, ehe sie wusste, dass sie schwanger war. Sie beschloss, mich abzugeben", berichtete Simon und versuchte, alles zu begreifen.

Simon teilte seine Geschichte, wie Peter ihn aus dem Waisenhaus geholt hatte, als er 10 war. | Quelle: Pexels

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Peter antwortete: "Ich war mit der Leiterin gut befreundet. Sie wusste, wer ich war! Wir waren in derselben Nachbarschaft aufgewachsen. Als sie in den Papieren, die Simons Mutter hinterlassen hatte, meinen Namen sah, suchte sie nach mir. Ich war jedoch im Ausland. Zehn Jahre später trafen wir uns zufällig und sie erzählte mir von Simon. Ich habe ihn sofort abgeholt."

Es stellte sich heraus, dass Roberts Geschichte ähnlich war. "Als Baby hat Mutter mich an eine Familie gegeben", erklärte er, "Sie sagte, sie hole mich in ein paar Monaten wieder ab, kehrte aber nie zurück. Ehe meine Adoptivmutter starb, sollte sie mir noch meine Herkunft erläutern, also verriet sie mir den Namen meiner leiblichen Mutter."

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"Natürlich habe ich nach ihr gesucht und sogar einen Detektiv angeheuert, der zwei Dinge herausfand: sie war vor einigen Jahren gestorben und hatte vor Jahren eineiige Zwillinge bekommen", fuhr Robert fort.

Robert verriet auch, dass eine gewisse "Lise Malm" die Entlassungspapiere ihrer Mutter unterzeichnet hatte, also hatte er auch nach ihr gesucht. "Kürzlich habe ich mit einer guten Freundin unserer Mutter gesprochen und nach meinem Vater gefragt. Das hat mich zu euch geführt."

Robert, Simon und Peter waren einige Sekunden lang still, bis Peter das Schweigen brach.

Robert enthüllte seine Geschichte und wie er Peter gefunden hatte. | Quelle: Pexels

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"Als Familienoberhaupt möchte ich sagen, dass ich mir für das verzeihen werde, was ich heute und gestern erfahren habe. Ich hatte keine Ahnung. Wenn es nach mir gegangen wäre, wäre ich am liebsten jeden Schritt eurer Wege bei euch gewesen – von dem Moment an, an dem ihr die Welt betreten habt, bis zu meinem letzten", sagte er unter Tränen.

"Ich hoffe, wir können noch mal anfangen", sagte er seinen Söhnen, "ich würde gerne so viel Zeit wie möglich mit euch verbringen, ehe ich diese Welt verlassen muss. Lasst uns jeden Moment voll auskosten und uns nie wieder treffen", bat er.

Simon und Robert hatten nichts dagegen einzuwenden. Robert war Immobilienmakler und besorgte ihnen ein Grundstück, auf dem er und Simon ihre Familien gründen und mit ihrem Vater zusammenleben konnten.

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Er baute drei verbundene Häuser für sie und sie verbrachten jeden Tag Zeit mit Peter.

Die Jahre vergingen und Simon und Robert hatten ihre eigenen Familien. Sie trafen sich regelmäßig im mittleren Haus, wo sie Spieleabende und leckere Familienessen genossen.

Die drei Männer zogen zusammen und zogen ihre Familien im selben Haus auf. | Quelle: Pexels

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Was können wir von dieser Geschichte lernen?

  • Die Menschen, die in deinem Leben sein sollen, finden ihren Weg zurück zu dir. Peter war überrascht, zu entdecken, dass er vor Jahren einen Sohn bekommen hatte, nur um Jahrzehnte später dasselbe noch einmal zu erfahren. Obwohl seine Ex nie wollte, dass er von seinen Zwillingen erfährt, fand er sie schließlich doch und verbrachte den Rest seines Lebens mit ihnen.
  • Es ist nie zu spät für einen Neuanfang. Peter und Simon hätten eher von Robert erfahren können, aber sie stellten sicher, das Beste aus dem Rest ihres Lebens zu machen. Sie bauten nicht nur Beziehungen zueinander auf, sondern beschlossen sogar, zusammen zu leben, damit sie weiter an ihrer Familie arbeiten konnten.
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Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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