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Die Ex-Frau meines Freundes kam zurück und zwang ihn, uns auf die Straße zu werfen – Story des Tages

Frida Kastner
03. Mai 2022
19:40
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Mein Freund und ich hatten eine tolle Beziehung, als seine ex-Frau beschloss, zurückzukehren und ihn zu zwingen, die wohl wichtigste Entscheidung seines Lebens zu treffen.

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“Hallo, ich bin Lisa, ich bin die Nachbarin. Kann ich irgendwie helfen?“, sagte ich zu dem Mann, der im Park versuchte, die Windel seines Sohnes zu wechseln. Ich hatte ihn ein paar Mal mit seiner Frau gesehen, mich aber nie vorgestellt. Doch nun sah er verzweifelt aus.

“Oh, hallo. Ich bin Paul. Ja, ich könnte wirklich Hilfe brauchen“, antwortete er, “meine Frau hat uns vor einigen Wochen verlassen und Michael allein zu erziehen ist nicht einfach.“

Ich wurde schwanger, kurz nachdem wir zusammen kamen. | Quelle: Pexels

Ich wurde schwanger, kurz nachdem wir zusammen kamen. | Quelle: Pexels

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“Tut mir leid, dass das passiert ist. Ich kann mir nicht vorstellen, wie jemand seine Familie einfach so verlassen kann. Aber lass mich dir helfen. Ich war als Jugendliche Babysitterin“, erläuterte ich.

“Ich kann dir nicht genug danken“, fuhr Paul fort. Nachdem ich Michaels Windel gewechselt hatte, setzte ich mich zu Paul. Wir unterhielten uns eine Weile und entdeckten, dass wir vieles gemeinsam hatten. Irgendwann sahen wir uns immer öfter und schließlich ging die Beziehung weiter.

Er schien wie ein wunderbarer Mann und ich konnte mir nicht vorstellen, dass eine Frau einen so tollen Sohn wie Michael zurücklassen würde. Ich hatte immer von so einer Familie geträumt und dies war meine Chance. Nach einigen Monaten stellte ich fest, dass ich schwanger war.

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Zum Glück war Paul erfreut. “Jetzt können wir zusammen eine große Familie sein“, sagte er.

“Aber was machen wir mit der Wohnsituation? Soll ich bei dir einziehen und mein Haus verkaufen?“, fragte ich mich, erleichtert, dass er sich über die Neuigkeiten freute. Doch ich machte mir noch immer Sorgen über die Logistik.

Wir waren über unsere neue Familie überglücklich. | Quelle: Pexels

Wir waren über unsere neue Familie überglücklich. | Quelle: Pexels

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“Hier einziehen klingt doch gut. Hier ist mehr Platz und wir besprechen später, was wir mit deinem Haus machen. Wir könnten es vermieten und so ein bisschen was verdienen“, erwiderte Paul.

Das schien mir wie eine fantastische Idee. Meine Schwangerschaft verlief gut und mein Sohn Trent kam von Liebe umgeben zur Welt. Paul und ich sprachen übers Heiraten, einigten uns aber, zu warten, bis unser Kind älter war. Wir sprachen auch darüber, dass ich Michael adoptieren könnte und ließen auch das für später offen.

Doch eines Tages wurde meine Welt auf den Kopf gestellt, als es an der Tür klingelte. Paul war mit Michael im Supermarkt; ich war mit dem Baby daheim. “Hallo? Wie kann ich Ihnen helfen?“, fragte ich an der Tür, wo eine mir vage bekannte Frau stand.

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Kira kehrte zurück. | Quelle: Pexels

Kira kehrte zurück. | Quelle: Pexels

“Entschuldigung? WER BIST DU? Und was tust du in MEINEM HAUS?“, schrie die Frau und kam ungebeten herein.

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“He, du kannst doch nicht einfach hereinkommen. Und sei leise, mein Kind schläft. Dies ist jetzt mein Haus. Du musst verschwinden“, sagte ich ernst.

“Wo ist Paul? Hat er dir dieses Haus verkauft?“, fragte sie und ignorierte völlig, was ich gesagt hatte.

“Paul ist unterwegs. Wer bist du?“, fragte ich erneut.

“Ich bin Pauls Ehefrau Kira und ich bin wieder da. Das hier ist mein Haus. DU MUSST VERSCHWINDEN!“, antwortete sie wieder schreiend.

Sie fing an zu schreien und ich musste mit meinem Baby verschwinden. | Quelle: Pexels

Sie fing an zu schreien und ich musste mit meinem Baby verschwinden. | Quelle: Pexels

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“Hör zu. Du musst dich beruhigen und auf Paul warten. Ich gehe nirgendwo hin, also beruhige dich bitte“, fuhr ich dazwischen.

“Ich tue in meinem Haus, was ich will! HAU AB! HAU AUS MEINEM HAUS AB!“, schrie Kira weiter. Ich fürchtete um das Leben meines Sohnes, also rannte ich mit ihm im Arm in mein Haus und wartete auf Pauls Rückkehr.

Zum Glück war alles noch so wie immer, weil wir unsere Pläne noch nicht umgesetzt hatten. Ich rief Paul an und erklärte alles. Er bat mich, zu warten, weil er sich um Kira kümmern würde. Doch in jener Nacht veränderte sich mein Leben für immer.

Paul klingelte bei mir und ich sah, dass er all meine Sachen in Taschen gepackt hatte. “Lisa, es tut mir leid“, fing er an.

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Paul brachte mir all meine Sachen. | Quelle: Pexels

Paul brachte mir all meine Sachen. | Quelle: Pexels

“Was soll das heißen, es tut dir leid? Warum hast du meine Sachen dabei?“, fragte ich verwirrt.

“Lisa, Kira ist die Liebe meines Lebens. Sie ist noch immer meine Frau und wir sind wieder zusammen“, erklärte er.

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“Paul, bist du verrückt? Sie hat dich und Michael im Stich gelassen. Wir beide haben ein Baby zusammen! Was ist mit Trent? Was ist mit unserer Beziehung? Du wirfst das alles weg für eine Frau, die wieder verschwinden könnte?“, bombardierte ich ihn mit Fragen.

Ich blieb stark und zog Trent allein groß. | Quelle: Pexels

Ich blieb stark und zog Trent allein groß. | Quelle: Pexels

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“Es ist entschieden, Lisa. Es tut mir leid. Ich kann meine Gefühle nicht ändern. Ich muss meine Familie zusammenhalten“, erwiderte Paul.

“Du hast mit mir auch eine Familie“, gab ich zurück.

“Du und Trent seid einfach…nicht meine ursprüngliche Familie. Die muss ich priorisieren“, schloss er, “tut mir leid. Mach’s gut.“

Nach allem, was diese Frau getan hatte, kehrte er ohne zweimal nachzudenken zu ihr zurück. Er wollte mich nicht und auch nicht seinen Sohn Trent. Ich war am Boden zerstört, musste mich aber für mein Baby zusammenreißen. Trent sollte es an nichts fehlen.

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Ich flehte ihn an, auch über uns nachzudenken. | Quelle: Pexels

Ich flehte ihn an, auch über uns nachzudenken. | Quelle: Pexels

Alleinerziehend zu sein war nicht einfach, vor allem, wenn der Vater nebenan wohnt und sich weigert, seinen Sohn anzunehmen. Es waren herzzerbrechende Zeiten, aber ich war froh, dass Trent noch so jung war. Er würde sich an seinen schrecklichen Fahrer nicht einmal erinnern.

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Etwa ein Jahr verging und uns ging es besser als je zuvor. Meine Familie half mir und Trent, wann immer wir sie brauchten. Mein Vater wurde zu Trents Vaterfigur und er war ein glückliches Kleinkind.

Doch da beschloss Paul, zurückzukehren. Er kam mit einem Strauß Blumen zu mir, während ich im Garten arbeitete. “Lisa, hallo“, sagte er zaghaft.

Paul kam zu mir zurück, als Kira ihn wieder verlassen hatte. | Quelle: Pexels

Paul kam zu mir zurück, als Kira ihn wieder verlassen hatte. | Quelle: Pexels

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“Paul. Was tust du hier?“, fragte ich stirnrunzelnd.

“Mir tut so leid, was vor einem Jahr geschehen ist. Ich war ein Riesenidiot“, fuhr Paul fort.

“Ok.”

“Ich.. hier, die Blumen sind für dich“

“Danke.“

Ich machte mit der Gartenarbeit weiter, während er zum Punkt kam. | Quelle: Pexels

Ich machte mit der Gartenarbeit weiter, während er zum Punkt kam. | Quelle: Pexels

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“Kann ich Trent sehen?“, fragte Paul.

“Nein. Lass mich raten, Kira ist wieder abgehauen. Deshalb bist du hier. Willst du um eine zweite Chance betteln?“, vermutete ich.

“Bitte, Lisa, ich war so ein Idiot. Ich wollte meine Familie wieder aufbauen und sie klang so reuevoll. Ich musste ihr eine Chance geben“, flehte Paul.

“Ich will deine falsche Entschuldigung nicht hören, Paul. Vergiss Trent und mich. Er ist nicht mehr dein Sohn. Du hast uns im Stich gelassen und ich habe bereits eine Anwältin aktiviert, falls du auf dumme Gedanken kommst“, verriet ich.

Ich unterbrach ihn und wollte keine Entschuldigungen mehr hören. | Quelle: Pexels

Ich unterbrach ihn und wollte keine Entschuldigungen mehr hören. | Quelle: Pexels

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“Lisa, sei nicht so grausam!“, rief er.

“Grausam? Du hast mich mit einem einen Monat alten Säugling vor die Tür gesetzt. Das ist grausam! Und jetzt tschüss. Ich will dich nie wieder sehen. Wir brauchen nichts von dir“, schloss ich. Paul ging, aber er kam immer wieder zurück, um um eine zweite Chance zu betteln.

Irgendwann verkaufte ich das Haus, um näher zu meiner Familie zu ziehen. Ich sah Paul nie wieder und mein letzter Stand ist, dass Kira noch immer mit ihm spielt.

Paul flehte mich an und nannte mich grausam. | Quelle: Pexels

Paul flehte mich an und nannte mich grausam. | Quelle: Pexels

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Was können wir von dieser Geschichte lernen?

  • Respektiere und liebe dich selbst. Du kannst andere Leute nicht mit deinen Gefühlen spielen lassen. Du musst dich selbst an erste Stelle setzen.
  • Kein Herzschmerz dauert ewig. Lisa hätte sich im Elend suhlen und Paul anflehen können, sich für sie zu entscheiden. Aber sie wusste, dass ihr Baby eine starke Mutter brauchte, also hielt sie durch.

Teile diese Geschichte mit deinen Freund*innen. Vielleicht inspiriert sie Menschen dazu, ihre eigenen Stories zu teilen oder anderen zu helfen.

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Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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