Inspirierende Stories

20. Oktober 2021

Frau trifft während Beerdigung ihres Mannes fremden Jungen, der genau wie er aussieht – Story des Tages

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Eine Frau trauerte um ihren verstorbenen Mann, als sie auf der Beerdigung einen Jungen erblickte, der genau wie ihr Mann aussah – ihr erster Gedanke war Untreue, doch die Sache war ganz anders.

Jennifer war wie taub. Sie hatte nichts gegessen, seit sie erfahren hatte, dass ihr Mann Kemal in einen Autounfall verwickelt war, der ihn das Leben und den Großteil seines Körpers gekostet hatte.

Sie hatte an jenem Tag das Mittagessen zubereitet, als sie einen Anruf erhielt, dass ihr Mann verstorben war. Sie konnte sich noch erinnern, wie falsch es sich angefühlt hatte, vom Duft des Backens umgeben zu sein, wenn ihr Mann nie wieder atmen würde.

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Sie war zum Polizeipräsidium geeilt, um mit den Beamt*innen zu sprechen, die sein Auto und seine Leiche gefunden hatten. Sie ließen sie zunächst nicht zu seinem Körper, um ihr den schrecklichen Anblick von dem zu ersparen, was von ihrem Mann übrig war.

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Es war nicht viel, denn der Wagen war explodiert, nachdem er einen Hügel hinunter gerollt war. Kemal war immer schnell gefahren, doch er war ein selbstsicherer Fahrer gewesen.

Dass es sein Fahren war, das ihn sein Leben gekostet hatte, schockierte Jennifer umso mehr. Statt zu trauern konzentrierte sie sich auf die Planung der Beerdigung achtete auf jedes Detail und schmiedete Alternativpläne, um sich auf kurzfristige Änderungen vorzubereiten.

Die Beerdigung war gut besucht, weil Kemal sehr aktiv in der Gemeinde gewesen war. Jennifer kannte die meisten Anwesenden, da sie die Einladungen selbst geschrieben hatte.

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Stell dir ihre Überraschung vor, als sie einen Jungen in einem alten Anzug erblickte. Er sah genau so aus wie der verstorbenen Kemal und schritt durch die Gegend mit einem weißen Briefumschlag in der Hand.

Jennifer wusste, dass sie keine Minderjährigen eingeladen hatte, also folgte sie ihm, um mehr herauszufinden. Er verließ die Versammlung der Trauergäste in Jennifers Haus und machte sich auf den Weg zum Friedhof, wo Kemal begraben worden war.

Jennifer hielt Abstand, während sie dem Jungen folgte. Sie wollte ihn nicht verschrecken, sondern herausfinden, was er vorhatte.

Die gesamte Zeit über arbeitete ihr Gehirn; der Junge sah aus wie ihr verstorbener Mann. Für Jennifer konnte das nur eines bedeuten: Kemal war untreu gewesen. Der Gedanke machte sie traurig.

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Der Junge brachte den Briefumschlag zu dem noch nicht begrabenen Sarg und wartete dort. Nach einigen Minuten kam Jennifer aus ihrem Versteck, um mit ihm zu sprechen.

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"Was tust du hier?", fragte sie, noch immer erstaunt darüber, wie ähnlich er ihrem verstorbenen Mann sah.

"Ich habe einen Brief für Sie, gute Frau", sagte der Junge und händigte den Briefumschlag aus.

"Ich gehe dann mal", fügte er hinzu verschwand hastig und ignorierte Jennifers Bitten, zu warten.

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Als er fort war, öffnete und las Jennifer den Brief.

"Liebste Schwägerin, Ich bin Yassin, Kemals Zwillingsbruder, der lange abwesend war. Entschuldigen Sie meine Gefühllosigkeit, aber mein Bruder und ich hatten nicht die freundlichste Beziehung, während er am Leben war. Wir stritten viel und nach einem besonders schlimmen Streit in der Uni brachen wir den Kontakt ganz ab."

"Als Sie ihn heirateten, war ich froh, doch ich war seit Jahren von Kemal entfremdet und beschloss, mich nicht zu melden. Es war kleinlich von mir, aber erst sein Tod öffnete mir die Augen. Ich habe meinen Sohn Jo geschickt, um ihnen diese Nachricht zu bringen. Falls sie irgendetwas brauchen, sind meine Familie und ich für Sie da. Mein aufrichtiges Beileid."

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Das Ganze war ein Schock für Jennifer, die nicht gewusst hatte, dass ihr Mann einen Zwilling hatte. Er hatte nie mit ihr darüber gesprochen, doch sie erinnerte sich daran, wie wenig er über seine Familie gesprochen hatte.

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Sie war auch erleichtert, dass ihre Vermutungen, er sei untreu gewesen, sich nicht bestätigt hatten. Alles, was sie sich ihm näher fühlen ließ, war ihr willkommen. Also fand sie einen Weg, den Adressaten ausfindig zu machen und schickte einen Antwortbrief.

"Lieber Yassin, es ist schön, von dir zu hören. Ich muss gestehen, ich war völlig überrascht. Danke für dein Hilfsangebot, aber ich bin neugieriger, warum es so lange gedauert hat, bis du dich gemeldet hast. Wir sind uns sicher einig, dass dies früher hätte geschehen können, aber das ist nun Geschichte. Hättest du Lust, mit mir einen Tee zu trinken?"

Yassin, sein Sohn und seine Frau verabredeten sich mit Jennifer und sie sprachen nur über Kemal. Jennifer erfuhr, dass Yassin sich jahrelang nicht gemeldet hatte, weil er Angst vor der Reaktion seines Bruders gehabt hatte.

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Außerdem war er besorgt gewesen, wie die Familie seines Bruders von ihm denken würde, daher hatte er seinen Sohn mit dem Brief geschickt, statt ihn selbst zu überbringen.

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Danach wurden sie Freunde und trösteten sich über den Verlust des gemeinsamen geliebten Menschen hinweg.

Was können wir von dieser Geschichte lernen?

  • Überdenke nicht alles. Yassin hätte sich vor Jahren bei seinem Bruder und dessen Familie melden können, doch weil er besorgt war, wie das aussehen würde, schob er es stets auf. Das tat er, bis er seinen Bruder wegen des Unfalls verlor und jegliche Möglichkeit der Versöhnung verspielt war.
  • Lass einen Streit nicht die Beziehung zu deinen Geschwistern ruinieren. Kemal und Yassin waren aus reiner Dickköpfigkeit auseinander getrieben. Sie hatten sich gestritten und statt sich zu entschuldigen und das Ganze zu vergessen, ließen sie den Streit eskalieren und sie jahrelang trennen. Es blieb Yassin nur, nach dem Tod seines Bruders eine Beziehung zu dessen Witwe aufzubauen, was er auch schaffte.
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Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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