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11. Oktober 2021

Alte Dame kann ihren Enkel kaum wiedererkennen, er singt ein Lied, das sie zum Weinen bringt – Story des Tages

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Aidens Oma konnte ihren eigenen Enkel kaum wiedererkennen. Er war einigermaßen erfolgreich, denn eines seiner Lieder trieb ihr die Tränen in die Augen. Aber die folgenden Ereignisse waren, gelinde gesagt, tragisch.

Aiden stand seiner Großmutter Edith sehr nahe. Seine Mutter hatte ihn als Kind verlassen, sein Vater starb wenige Jahre später an einer Krankheit, so dass er sein ganzes Leben in Internaten verbracht hatte und bei seinen Großeltern aufgewachsen war. Leider starb Aidens Großvater einige Jahre später.

Aidens Großeltern waren arbeitslos und in einer Notlage in ihrem ganzen Leben. So wollten sie, dass ihr Enkel einen stabilen Beruf ausübt. Edith hatte vor allem davon geträumt, dass Aiden Anwalt werden würde. Aber Aiden hatte ganz andere Pläne, denn er hatte entgegen dem Wunsch seiner Großmutter Sänger werden wollen.

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Edith hat Aidens Traum, Sänger zu werden, nie ernst genommen. Sie war überzeugt, dass er Jura studieren würde. Aber als Aiden aufwuchs und die Schule abschloss, begann er, Musikunterricht zu nehmen.

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Er nahm sogar einen Teilzeitjob an, um seine Leidenschaft zu unterstützen, und wenn er von der Arbeit nach Hause kam, saß er neben Edith und sang Lieder für sie.

Edith war zunächst verärgert, als sie sah, dass Aiden Musik machte, aber schließlich unterstützte sie seine Träume. Kurz darauf nahm Aiden einMusikstudium an der staatlichen Universität auf und verließ sein Familiennest. 

Er vermisste Edith jeden Tag und wollte als erfolgreicher Sänger zu ihr zurückkehren. Aber leider kam dieser Tag nie.

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Aiden war eines Tages auf dem Weg zu seinem Wohnheim, als er einen Anruf von den Nachbarn erhielt, Edith sei auf den Markt gegangen und erst nach Hause zurückgekehrt, als eine der Nachbarn sie allein auf den Straßen herumlaufen sah.

Als Aiden sie zum Arzt brachte, erfuhr er, dass Edith Alzheimer hatte. Der Arzt sagte, dass ihre Demenz schlimmer werde und sie eine 24-Stunden-Pflege benötige.

Aiden nahm sich eine Auszeit von der Universität und kümmerte sich um sie. Während dieser Zeit ging es Edith gut, aber als Aiden sie eines Tages zum Abendessen holte, erkannte sie ihn nicht.

„Oma, komm, lass uns essen!“, rief Aiden aus der Küche. „Ich habe heute deine Lieblingssuppe gemacht.“ Aber Edith antwortete nicht.

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Aiden rief sie noch einmal an: „Oma, bist du da? Komm schnell, das Essen wird kalt!“ Wieder kam keine Reaktion. Schließlich ging er nach oben, um nach ihr zu sehen, und stellte fest, dass die Tür offen stand.

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"Oma!", weinte Aiden, als er hineinging. "Was machst du da? Stehe auf!" Edith saß in einer Ecke und starrte auf den Boden. Aiden half ihr und zwang sie, sich auf ihr Bett zu setzen. "Bist du in Ordnung? Was hast du auf dem Boden gemacht? Es ist kalt, Oma. Du wirst noch krank." 

Edith lächelte ihn an. „Danke für deine Hilfe, aber kannst du mich bitte nach Hause bringen. Mein Mann muss sicherlich auf mich warten.“

Aiden erstarr. "Oma! Ich bin's, Aiden, dein Enkel. Du bist zu Hause, Oma. Opa hat uns vor ein paar Jahren verlassen.“

„Aber ich habe keinen Enkel. Ich möchte nach Hause gehen. Kannst du mich nach Hause bringen?", wiederholte Edith.

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Aiden überzeugte sie irgendwie, dass er sie zu sich nach Hause bringen würde. Aber wenn Edith schlief, saß er allein, weinte und wusste nicht, was er tun sollte. 

Als Edith am nächsten Morgen aufwachte, wiederhollte sie immer weider, sie wolle nach Hause gehen. Müde und erschöpft von der Erklärung, dass sie zu Hause war, rief Aiden einen Arzt an. Der Arzt verschrieb ihr ein paar Medikamente, aber Aiden wurde geraten, ihr ein Platz in einem Pflegeheim zu finedn in dem sie ständig betreut würde.

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Aiden hatte keine Wahl. Er nahm den Rat des Arztes an und schickte Edith in ein Pflegeheim. Er hasste es, das zu tun, aber er war erleichtert, dass man sich um seine Großmutter kümmern würde.

Mehrere Monate vergingen so. Edith blieb im Pflegeheim, während Aiden sein Studium an der Universität absolvierte. Inzwischen ging er mindestens zweimal die Woche ins Pflegeheim, aber Edith erkannte ihn nicht.

Als Aiden sein Studium beendete, nahm er seine Großmutter mit nach Hause. Er kümmerte sich um sie und sang Lieder für sie, so wie er es zu Beginn seiner Musikkarriere getan hatte, in der Hoffnung, dass sie ihn wiedererkannte. Anfangs half es nicht, aber als er eines Tages ein Lied sang, das er als Kind gelernt hatte, fing Edith an zu weinen und erkannte ihn wieder. 

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Aiden traute seinen Augen nicht. "Oma! Du endlich... ich meine, ich bin Aiden, deine Enkel. Du kennst mich, nicht wahr?"

„Natürlich tue ich das, Aiden“, lachte Edith. "Warum tust du so, als hätte ich dich vergessen?"

„Nichts, Oma. Ich bin dumm, und manchmal plappere ich.“ Er umarmte Edith fest und sagte nichts weiteres.

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Im Laufe der Zeit widmete Aiden seiner Musik mehr Zeit, weil er glaubte, dass es das Gedächtnis seiner Großmutter verbessern würde, zumindest bis zu dem Punkt, an dem sie ihn wiedererkannte. Zum Glück erhielt er auch eine E-Mail von einem Produzenten, der ihn einlud, an einem Album mitzuarbeiten.

Aiden war überglücklich. Er eilte zu Edith und informierte sie darüber. Edith war wirklich glücklich und hat an diesem Tag einen Kuchen für Aiden gebacken.

Aiden war sehr überrascht, als er sie so sah, denn Edith hatte das letzte Mal vor seinem Studium etwas für ihn gebacken. 

Aiden argumentierte, dass sich das Gedächtnis seiner Großmutter besserte, und als sie mit dem Backen fertig war, fragte er, ob er es ohne Zuckerguss essen könne. Edith verachtete es, wenn jemand ihren Kuchen berührte, bevor er mit Zuckerguss, Dekorationen und allem fertig war. Aber an diesem Tag stimmte sie Aidens Bitte zu. Und Aiden merkte, dass sie immer noch Schwierigkeiten hatte, sich an Dinge zu erinnern.

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Am nächsten Tag ging Aiden zum Büro des Produzenten. Zu seiner Überraschung liebte der Produzent seine Stimme und bot ihm sofort einen Vertrag an. Glücklich ging er nach Hause und kaufte Ediths Lieblingsblumen für sie. Schließlich stand er kurz vor seinem ersten Gehaltsscheck und war auf dem Weg, Sänger zu werden.

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Er trat leise durch die Hintertür ein und stieg sanft die Treppe zu ihrem Zimmer hinauf. Die Tür stand halb offen. Er öffnete es leise, ohne ein Geräusch zu machen, und fand Edith darin schlafend. Er ging an ihre Seite und schaltete lautlos die Bettlampe aus, während er den Strauß auf dem Beistelltisch hielt.

Als er sich jedoch umdrehte, um wegzugehen, bemerkte er Ediths Hand, die vom Bett baumelte. Nachdem er ihre Hände zurückgehoben hatte, versuchte er es mit der Decke zu bedecken, aber etwas fühlte sich nicht richtig an. Er drückte erschrocken seine Finger gegen ihre Nase, um zu sehen, ob sie atmete. Leider lebte Edith nicht mehr.

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Aiden umarmte sie und begann unkontrolliert zu schluchzen. „Es tut mir so leid, Oma, ich war ein bisschen zu spät. Aber ich verspreche, dass ich dich eines Tages stolz machen werde. Das verspreche ich."

Nun, Aiden hat Wort gehalten. Sein erster Song, den er seiner Großmutter widmete, wurde ein Hit. Er stieg schnell an die Spitze der Charts und erhielt mehrere Angebote von verschiedenen Agenturen.

Schließlich, an dem Tag, an dem er sein erstes Konzert geben wollte, besuchte er das Grab seiner Großmutter und hinterließ ihr einen Zettel. „Ich habe es geschafft, Oma. Dein Enkel hat es geschafft. Ich hoffe, du wirst stolz auf mich sein. In Liebe, Aiden.“

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Was können wir aus dieser Geschichte lernen?

  • Liebe und kümmere dich um deine Lieben, denn deine Erinnerungen sind alles, was du haben wirst, wenn sie gestorben sind. Aiden wurde als Sänger berühmt, aber er sehnte sich jeden Tag nach seiner Großmutter.
  • Ältere Menschen brauchen Liebe und Fürsorge, und du solltest es nie vergessen, sich um sie zu kümmern, so wie es Aiden für seine Großmutter getan hat.

Teile diese Geschichte mit deinen Freunden. Es könnte ihren Tag erhellen und sie inspirieren.  

Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com

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