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EntertainmentAnekdote

12. August 2021

Obdachlose gibt all ihr Geld für eine Überraschung für einen reichen Jungen aus – Story eines Abonnenten

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Eine obdachlose Frau gab all ihr übriges Geld aus, um einem kleinen Jungen einen Schokoriegel zu kaufen, dessen Mutter dazu zu beschäftigt ist und lehrt sie eine wichtige Lektion.

Frau Barbara Wilsberg verbrachte die meiste Zeit damit, außerhalb des Elmsmeyer Zentrums zu betteln, in dem sich ein teurer Supermarkt, eine Bäckerei, ein Fitnessstudio, ein Spa-Salon und einige Fast Food Restaurants untergebracht waren. Es war ziemlich gut besucht und die Menschen dort waren oft sehr großzügig.

Manche Tage liefen besser als andere, aber meistens konnte sie abends einige Brote kaufen, ehe das Einkaufszentrum schloss. Sie mochte es auch, dort die Leute zu beobachten, vor allem die Familien. Viele geschäftige Mütter gönnten sich eine Wellness-Behandlug, nachdem sie ihre Kinder abgesetzt hatten, aber an jenem Tag lief alles anders.

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Frau Wilsberg bemerkte eine Frau, die oft im Einkaufszentrum war. Sie ging jeden Morgen ins Fitnessstudio und danach ins Spa. Dieses verließ sie in der typischen Kleidung einer Geschäftsfrau, was Frau Wilsberg sehr an ihre eigene Vergangenheit erinnerte.

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Eines Tages brachte die Frau ihr Kind mit. Es war ein kleiner Junge, kaum älter als 8 Jahre und er sah nicht eben glücklich aus, mit seiner Mama unterwegs zu sein. “Justus, nun komm schon. Ich muss noch ins Fitnessstudio und mich beeilen, damit ich später pünktlich auf der Arbeit bin,” sagte die Mutter.

“Aber Mama!”, quengelte der Junge, “was soll ich denn machen, während du Sport machst?”

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“Du setzt dich mit deinem Tablet-Computer brav hier hin und bist hübsch leise, bis Mama fertig ist. Ist das klar?”, fragte seine Mutter streng.

“Kannst du mir nicht wenigstens was zum Naschen kaufen? Ich habe doch gute Noten bekommen. Du hast gesagt, du würdest mir etwas kaufen, wenn ich in der Mathearbeit eine Eins schreibe. Und das habe ich,” beschwerte sich der Kleine.

“Ich habe jetzt keine Zeit. Beeil dich bitte und komm mit rein,” antwortete seine Mutter. Sie nahm den Jungen an der Hand und eilte ins Fitnessstudo, ohne Frau Wilsberg eines Blickes zu würdigen. Das war normal. Die meisten ignorierten sie und sie konnte es ihnen nicht einmal verdenken.

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Als sie jung war, hatte sie es ebenso gehandhabt und sich nicht in ihren Träumen ausgemalt, wie trostlos ihre Zukunft einmal sein würde. Jetzt war sie fast ganz allein und hatte keinerlei Unterstützung für ihre Pension.

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Frau Wilsberg jedoch hatte einen Einfall. Obwohl sie in den vergangenen Tagen nur wenig Geld gesammelt hatte, beschloss sie, etwas Nettes für den Jungen zu tun.

Sie ging also in den Supermarkt, wo der Sicherheitsmann am Eingang sie misstrauisch beäugte. Er wusste, dass sie draußen auf der Straße lebte. Sie war früher schon einige Male in dem Laden gewesen, hatte aber stets nur Brot vom Vortag gekauft, weil das Geschäft so hochpreisig war.

Diskret begann der Sicherheitsmann, ihr durch die Regalreihen zu folgen, offenbar in Sorge, sie könne etwas stehlen. Das kannte Frau Wilsberg schon. Die Leute waren oft unruhig in ihrer Nähe, besonders in Geschäften. Ohne Grund konnten sie sie nicht einfach rauswerfen, aber die meisten hätten es wohl gern getan.

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Frau Wilsberg ging durch die Gänge und suchte nach einem leckeren Schokoriegel für den kleinen Jungen, Justus. Sie wollte ihm nur eine Freude bereiten. Als sie das richtige Regal fand, sah sie ein kleines Mädchen, das die Schokolade betrachtete und lächelte ihr zu.

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Die Kleine lächelte zurück, aber ihre Mutter wandte sich um.

“Komm schon, Hannah,” sagte sie zu ihrer Tochter und warf Frau Wilsberg einen besorgten Blick zu. “Du hast genug Schoko zu Hause. Was habe ich dir über das Reden mit Fremden gesagt?”

Sie gingen fort und Frau Wilsberg griff nach dem Schokoriegel, den sie gesucht hatte. Sie ging zur Kasse und stellte sich hinter einen freundlichen jungen Mann in die Schlange.

“Entschuldigung, die Dame. Die Kasse neben uns ist frei. Möchten Sie sich nicht dort anstellen?”, fragte er und verzog das Gesicht.

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Frau Wilsberg lächelte zaghaft. “Oh, tut mir leid. Meine Beine sind nicht mehr die Besten und ich bin zu der Schlange gegangen, die mir am nächsten war,” antwortete sie. Die Reaktion des Mannes überraschte sie nicht. Die Leute fürchteten oft, Frau Wilsberg würde sie darum bitten, für ihren Einkauf zu zahlen, wenn sie sich hinter ihnen einreihte.

Aber das würde sie niemals tun. Der Mann vor ihr bezahlte seinen Einkauf und eilte davon. Die junge Frau an der Kasse nahm den Schokoriegel entgegen und runzelte die Stirn. “Gnädige Frau, diese Schokolade ist ziemlich teuer. Der Riegel kostet 5 Euro. Wir haben noch einige Günstigere im Angebot, da könnten Sie ein wenig Geld sparen,” sagte sie.

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“Nein, nein, ich möchte diesen Riegel,” antwortete Frau Wilsberg. Die Frau kassierte und Frau Wilsberg bezahlte mit den ein Euro Münzen, die sie gesammelt hatte. Die Schokolade war wirklich teuer und sie würde sich an jenem Tag kein Brot leisten können, aber das empfand sie als würdiges Opfer.

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Sie verließ den Supermarkt und wartete darauf, dass die Mutter fertig war und mit ihrem Sohn herauskam. Sie entdeckte die beiden, die Mutter schritt voran und Justus folgte ihr mit deprimierter Miene. “Hey, Junge. Hier ist der Schokoriegel, den du dir gewünscht hast,” sagte Frau Wilsberg zu ihm.

“Tausend Dank!”, sagte der Junge und lächelte breit. Er nahm die Schokolade entgegen und stieg ins Auto. Frau Wilsberg sah, wie seine Mutter den Schokoriegel bemerkte; Mutter und Sohn unterhielten sich kurz. Die Frau sah einen Moment lang schockiert aus und stieg aus dem Auto.

Sie ging in ein Café, das sie mit einer Tüte und einem Becher heißem Kakao wieder verließ. Sie kam auf Frau Wilsberg zu. “Ich danke Ihnen vielmals, dass sie meinem Sohn den Schokoriegel gekauft haben. Hier, der ist für Sie,” sagte sie.

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“Danke Ihnen. Heißer Kakao ist genau das Richtige bei dem Wetter!”, antwortete Frau Wilsberg dankbar. Die Mutter jedoch verharrte mit besorgtem Lächeln.

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“Darf ich Sie etwas fragen? Warum haben Sie meinem Sohn den Riegel gekauft? Der ist sehr teuer, vor allem in einem Geschäft wie hier,” fragte die Frau.

“Nun ja, ich wollte heute jemanden glücklich machen. Ihr Kleiner erinnerte mich an meinen eigenen Sohn, mit dem ich schon eine Weile nicht mehr gesprochen habe. Ich war auch mal eine so geschäftige Frau wie sie, aber ich hatte nie Zeit für meine Familie. Die Arbeit ging immer vor,” antwortete Frau Wilsberg. “Oh. Aber wo ist ihre Familie jetzt? Wieso leben sie auf diese Weise?”, wunderte sich die Frau.

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“Mein Sohn und meine Tochter wollten nichts mit mir zu tun haben, weil ich nie Zeit für sie hatte. Sobald sie mit der Schule fertig waren, sind sie ausgezogen und aus meinem Leben verschwunden. Dann ging mein Unternehmen pleite. Ich verlor alles, als ich die Schulden abbezahlte..irgendwann auch mein Haus,” offenbarte Frau Wilsberg..

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“Aber sie würden ihnen doch bestimmt verzeihen, wenn sie wüssten, wie Sie leben,” fuhr die Frau mit Tränen in den Augen fort.

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“Ich denke nicht, dass sie eine Ahnung haben, was geschehen ist. Aber ich verdiene ihre Vergebung auch nicht. Ich war nie da als Mutter und das werde ich ewig bereuen,” sagte Frau Wilsberg.

Die Frau dankte ihr noch einmal für ihre Großzügigkeit und stieg in ihren Wagen, wo Justus auf sie wartete. Sie nahm ihn fest in die Arme, ehe sie den Motor startete. Sie sah ihn nie wieder als selbstverständlich an.

Was können wir von dieser Geschichte lernen?

  1. Schätze deine Familie, solange du sie hast. Es gibt nichts Wichtigeres im Leben als die Familie. Sie sollte an erster Stelle stehen.
  2. Lerne von den Erfahrungen anderer. Manchmal kann man nicht nur aus eigener Erfahrung lernen, sondern auch die Geschichten anderer können uns etwas beibringen.
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Diese Geschichte wurde inspiriert von einem Beitrag eines Abonnenten, aber geschrieben wurde sie von einer*m professionellen Autor*in. Alle Namen wurden abgeändert, um die Privatsphäre der beteiligten Personen zu wahren.

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