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21. Juli 2021

Schlimme Neuigkeiten für Sänger Heino: das Grab seiner Tochter Petra ist zerstört

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Die Überflutungen in West- und Südostdeutschland halten seit einer Woche das Land in Atem und die Rettungskräfte im Einsatz. Die Macht der Naturkatastrophen hat sich deutlich gezeigt. Auch, dass niemand sich vor ihnen ihn Sicherheit wähnen kann, prominent oder nicht. Sänger Heino musste dies auf schmerzhafte Weise erfahren.

Man kennt ihn mit blond gefärbter Mähne und cooler, schwarzer Sonnenbrille. Heino ist ein Urgestein der deutschen Volksmusik und schon seit vielen Dekaden im Geschäft.

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Der gebürtige Düsseldorfer wohnt schon lange mit seiner dritten Ehefrau Hannelore Kramm in Bad Münstereifel. Der Ort in der Eifel gilt als einer der am schlimmsten von den Überflutungen getroffenen.

Angesichts der Zerstörung und Verwüstungen, verlor selbst Heino ein wenig seine coole Ausstrahlung und war sichtlich betroffen. Die wichtige Entwarnung direkt vorweg: Heino und Hannelore selbst sind unversehrt.

Das Paar wohnt derzeit in Kitzbühel in Österreich, weil in ihrem historischen Kurhaus in Bad Münstereifel notwendige Sanierungsarbeiten laufen.

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Heino muss aus der Ferne jedoch nicht um sein Zuhause bangen. Er erklärte: "Ich habe Freunde, die einen Schüssel haben von meiner Wohnung. Da ist noch alles so, wie ich es kenne, weil wir hoch liegen."

Er kann deshalb gewiss sein, dass sein Haus unversehrt geblieben ist, ein großes Glück. Weniger glücklich hat es jedoch das Grab seiner Tochter Petra getroffen, deren Urne auf dem Bad Münstereifeler Friedhof begraben liegt.

Petra war schizophren und hatte sich vor 18 Jahren das Leben genommen, ein schwerer Schicksalsschlag für Hannelore und Heino. Die beiden hätten oft an ihrem Grab zusammen gebetet, berichtete der Sänger dem Sender RTL.

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Die Flut hat auch vor dem Friedhof nicht Halt gemacht. Petras Grab, das ein buchförmiger Grabstein zierte wurde beinahe bis zur Unkenntlichkeit zerstört. Heino war untröstlich.

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"Der Anblick tut mir in der Seele weh," bekannte der Sänger, "es ist schlimm, dass die Totenruhe meiner Tochter durch die Flut so furchtbar gestört wurde."

Das Paar trauert aber nicht nur um die Totenruhe der geliebten Tochter. Auch das Schicksal der Anwohner*innen Bad Münstereifels geht ihnen sehr nahe, schließlich leben sie seit mehr als vierzig Jahren in dem Ort und kennen viele Menschen.

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"Es ist schrecklich, dass Petras Grab zerstört ist, aber viel wichtiger sind jetzt die lebenden Opfer dieser furchtbaren Katastrophe. Ihnen gehört mein ganzes Mitgefühl," sagte Heino. Er fühle sich von den schlimmen Bildern an die Zeit nach dem Krieg erinnert.

Durch die Katastrophe werden wir oft an die uns alle verbindende Menschlichkeit erinnert. So gelten auch Heinos Gedanken den Opfern der Fluten.

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