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09. Juli 2021

Story des Tages: Mädchen zwingt Adoptivmutter, ihre 'echte' Mutter zu finden

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Eine verwöhnte 18-Jährige wurde adoptiert und hält ihrer Adoptivmama ständig vor, ihre 'echte' Mutter wäre eine viel bessere Mama gewesen – aber ihr steht ein Schock bevor

Mit 2 Jahren wurde Nina von einem liebevollen Paar adoptiert, Rita und Harold Fane. Rita und Hal überschütteten ihre kleine Tochter mit Liebe und verheimlichten nie vor ihr, dass sie adoptiert worden war.

Als sie älter wurde, forderte Nina von ihren Eltern, dass sie ihr jeden Wunsch von den Augen ablesen. Wenn sie sich weigerten, hatte sie einen Wutanfall und schrie, dass sie ihre ECHTE Mutter um sich wollte. Als Nina 18 war, entschied Rita eines Tages, Nina ihren Wunsch zu erfüllen...

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Nina Fane wurde mit Liebe überschüttet und besaß fast alles, das sie sich wünschen konnte. Fast alles, denn ihre Adoptiveltern fanden, dass sie langsam verwöhnt und gierig wurde. Als Nina Sneaker oder ein völlig überteuertes Designeroutfit für 200 Euro haben wollte, gingen sie deshalb nicht auf die Forderung ein.

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"Meine ECHTE Mutter würde mir den Gucci Pullover kaufen!" schrie Nina. "Meine ECHTE Mutter würde mich auf Kevins Party gehen lassen!" Oder "Meine ECHTE Mutter würde mich verstehen, denn sie hat mich LIEB gehabt!"

Immer wenn sie von ihrer 'echten' Mutter sprach, brach es Rita das Herz. Sie erinnerte sich an das dünne Mädchen mit den großen Augen, die sie zu sich nach Hause geholt hatten und die es nicht gewohnt gewesen war, in den Arm genommen und geküsst zu werden, die im Dunkeln Angst gehabt hatte.

Dann wurde Nina 18 und stand kurz davor, die Schule abzuschließen. Sie wolle vor der Uni ein Jahr durch Europa reisen, verkündete sie ihren Eltern.

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Nina war überzeugt, dass ihre biologische Mutter sie mehr lieben würde als ihre Adoptiveltern.

Als ihr Vater sie fragte, wie viel Geld sie für die Reise angespart hatte, reagierte Nina empört:  "Was soll das heißen? Ich dachte, ihr bezahlt das!"

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Ihr Vater schüttelte den Kopf. "Nein, Nina. Du bist jetzt eine junge Frau und es ist an der Zeit, dass du für das arbeitest, was du willst. Deine Mutter und ich werden dir die Uni bezahlen, aber für deine Europareise must du selbst aufkommen und dafür arbeiten."

"Wie könnt ihr mir das antun," rastete Nina aus, "Meine ECHTE Mutter wäre niemals so grausam gewesen. Sie hat mich GELIEBT!"

Rita hatte genug. "Dann wird es wohl Zeit, dass du deine echt Mutter kennenlernst, Nina! Wir rufen bei der Adoptionsagentur an."

Am nächsten Nachmittag saßen Nina und Rita bei der Agentur. Die Mitarbeiterin öffnete eine Dokumentenmappe. "Nun, Nina, weil es sich bei dir um eine offene Adoption gehandelt hat, kann ich dir den Namen deiner biologischen Mutter mitteilen..."

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"Eine offene Adoption? Was heißt das," fragte Nina.

"Das heißt, dass deine Eltern zugestimmt haben, dass deine biologische Mutter dich kontaktieren darf, wenn sie möchte."

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"Aber..." Nina wandte sich an Rita, "aber das hat sie nie getan.. Warum nicht?"

Rita schüttelte den Kopf. "Ich weiß nicht, Spätzchen. Sie hätte sich nur an die Agentur wenden müssen, so wie wir auch.  Dein Vater und ich haben der offenen Adoption zugestimmt, weil wir dachten, dass du sie vielleicht vermissen würdest."

Die Beamtim schrieb die Adresse der Mutter auf.

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Nina schaute auf die Karte. "Mama," rief sie aufgeregt, "das ist nur eine Stunde entfernt! Wir könnten morgen direkt hinfahren, schließlich ist Samstag..."

Rita seufzte. "OK, Nina, wir fahren. Aber bitte erwarte nicht zu viel..."

Nina aber glühte vor Selbstsicherheit. "Ich weiß, dass sie mich liebt. Ich weiß, dass sie sich freuen wird, mich zu sehen. Sie ist meine ECHTE Mutter!"

Am nächsten Tag fuhren Rita und Nina die 100km bis zu der Kleinstadt, in der Ninas biologische Mutter lebte. Als sie in die Einfahrt fuhren, beäugte Nina das heruntergekommene Haus misstrauisch. "Wahrscheinlich wohnt sie nicht mehr hier..."

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"Wahrscheinlich," sagte Rita, "Aber vielleicht hat sie ihre neue Adresse hinterlegt."

Die beiden gingen zur Tür und klopften. Sie hörten Hunde bellen, Kinder schreien, und das Gebrüll einer Frau. Jemand riss die Tür auf.

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"Ich kaufe nichts! Also schiebt eure Hintern von meinem Grundstück!" Ihr Ton war äußerst unfreundlich

Rita lächelte und sagte: "Entschuldigen Sie die Störung. Wir suchen nach Mary Finch?"

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"Ja? Was wollen Sie?" Die Frau musterte Rita von oben bis unten.

"Sie sind Mary Finch," fragte Nina, und starrte die Frau ungläubig an, mit ihren schlecht gefärbten Haaren und dem zu engen Kleid.

"Das war ich... Jetzt heiße ich Mary Tyrell. Hab den verdammten Loser geheiratet und auch noch seine Kinder aufgenommen..." Wie aufs Stichwort erschienen zwei dreckig aussehende Kinder an Marys Beinen.

"Ma..." quängelte einer der Jungs, "Wir haben Hunger..."

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Mary zielte eine Ohrfeige in seine Richtung, der Junge duckte sich weg. "Siehst du nicht, dass ich beschäftigt bin? Da steht Suppe auf dem Herd. ESST DIE!I

"Aber Ma," schluchzte der andere Junge, "Die Suppe ist kalt und die Mikrowelle ist kaputt."

"Ist mir doch egal, dass sie kalt ist. Und ich bin nicht eure Ma! Ich bin NIEMANDES Ma!" Sie drehte sich zu Rita um. "Ist das alles, was Sie wollten?"

Nina zog Rita am Arm. "Entschuldigen Sie die Störung, Frau Tyrell," sagte Nina hastig, "Wir müssen Sie verwechselt haben. Wir suchen nach jemand anderem mit demselben Namen..."

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"Sie klopfen an meine Tür und dann ist e seine verdammte Verwechslung" schrie Mary. "Hauen Sie ab!"

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Grob schubste sie die Jungen ins Haus und schlug die Tür zu. Rita und Nina kehrten still zum Auto zurück. Nina starrte wegen der Heimfahrt stumm auf ihre Hände.

"Mama," flüsterte Nina nach einer Weile, "es tut mir so leid..."

Rita schaute zu Nina herüber und sah Tränen über ihr Gesicht laufen. Rasch fuhr sie rechts ran und zog Nina in ihre Arme.

"Spätzchen, ich weiß, dass du enttäuscht bist..."

"Oh, Mama! Ich war ein Narr!" Nina schluchzte. "All die Jahre habe ich diese schreckliche Frau meine 'echte Mutter' genannt, aber sie hat mich nie lieb gehabt und sie wollte mich nicht und hat nie versucht, mich auch nur zu besuchen..."

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"Liebling..." sagte Rita, aber Nina untebrach sie. 

"Mama, sie ist nicht meine echte Mutter, sie ist gar nichts. Hast du gesehen, wie sie die beiden Jungs behandelt hat? Du bist meine ECHTE Mutter, Mama, und Papa ist mein ECHTER Vater."

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Rita weinte vor Freude und hielt ihre Tochter fest, die Tochter ihres Herzens.

"Ja, mein Schatz, das sind wird. Und du bist unser kleines Mädchen und das wirst du immer sein."

Von da an sprach Nina nie wieder über ihre ECHTE Mutter. Ihr war klar geworden, wieviel Glück sie hatte, zwei so liebevolle Eltern zu haben, die sie schätzten und zu einer respektablen Frau heranzogen.

Was können wir von dieser Geschichte lernen?

1. Eine Mutter zu sein hat mit Liebe, nicht mit Biologie zu tun. Nina glaubte, ihre biologische Mutter würde sie mehr lieben, als ihre Adoptiveltern und erlitt eine bittere Enttäuschung.

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2. Fantasie ist nicht gleich Realität. Nina hatte sich ein Bild ihrer biologischen Mutter als wunderbare Frau gemacht, die sie liebte und besser zu ihr sein würde, als ihre Adoptivältern. Dann musste sie der Wahrheit ins Gesicht sehen: einer unangenehmen, realen Frau

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Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Geschehnissen, Orten, Menschen (verstorben oder lebendig) sind reiner Zufall.

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