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08. Juli 2021

Nach 30 Jahren Ehe verlässt er sie und fordert den Verlobungsring ein - Story des Tages

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Eine Frau war am Boden zerstört, als ihr Ehemann sie nach – wie sie glaubte – 30 glücklichen Ehejahren verließ und eine herzzerbrechende Forderung stellte

Gina Carton war erst 19, als sie Liam Barton heiratete. Er hatte ihr den romantischsten aller Anträge gestellt, in einem von Moonlicht durchfluteten Garten und zahllosen Kerzen.

Als Liam dann vor ihr kniete und den wunderschönen Ring an ihren Finger steckte, wusste Gina, dass sie die glücklichste Frau der Welt war. 30 Jahre später zerbrach ihr Traum und ihr Leben gleich dazu...

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2 Wochen nach ihrem dreißigsten Hochzeitstag rief Gina sie von der Arbeit aus an und lud sie ein, mit ihm in einem schicken Restaurant in der Stadt zu Abend zu essen. Gina strahlte. Seit Jahren hatte Liam sie nicht mehr ausgeführt!

Er war einmal sehr romantisch gewesen, aber in letzter Zeit wirkte er abwesend. Er ist müde, dachte Gina bei sich selbst, ich muss einen Weg finden, ihm zu helfen und sein Leben zu erleichtern. Die Kinder waren alle aus dem Haus, vielleicht könnte sie sich einen Job suchen..

Sie rief ihre Friseurin an, um sich frisieren zu lassen, und suchte ihr Lieblingskleid heraus. Sie war so aufgeregt! Ein Date mit ihrem gut aussehenden Ehemann. Sie lächelte bei dem Gedanken, während sie zum Restaurant fuhrt.

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Wie viele ihrer Freundinnen waren nach 30 Jahren noch verliebt in ihre Männer? Nur wenige... Gina betrat das Restaurant und fühlte ihr Herz beim Anblick ihres Liams schneller schlagen.

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"Liam!" Gina strahlte und küsste, "Ich bin so froh, dass du angerufen hast..."

Liam lächelte zurück und hielt ihr den Stuhl hin, ganz der Gentleman...

"Sollen wir bestellen?" fragte er, und Gina nickte.

Beim Kellner bestellten sie die Speisen.

"Und bringen Sie uns bitte eine Flasche Wein..." fügte Liam hinzu.

"Champagner!" rief Gina, "Wir feiern!"

Der Kellner nickte und verschwand. Liam war nervös, er faltete an seiner Serviette herum. Gina schaute zu ihm herüber und legte beruhigend ihre Hand auf seine.

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"Liebling, was hast du?" fragte sie zärtlich.

"Gina, es gibt da etwas, über das wir sprechen müssen..." antwortete Liam.

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"Meine Güte! So nervös habe ich dich das letzte Mal gesehen, als du mir den Antrag gemacht hast," lachte Gina.

Liam starrte sie an. "Ja. Lustig, was?"

"Also, was ist mit dir?" 

Liam räusperte sich. "Nun ja, Frances ist jetzt auf der Uni..."

Gina lächelte. "Ja! Wie wäre es also mit einer zweiten Hochzeitsreise?"

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Liam wirkte unzufrieden. "Daran hatte ich nicht gedacht, Gina. Ich will mich scheiden lassen."

Gina starrte ihn verwirrt an. "Ich...ich verstehen nicht…"

Liam war gereizt. "Scheidung. Ich will die Scheidung. Ich liebe dich nicht mehr."

"Du..aber vor zwei Wochen, auf der Feier für unseren Hochzeitstag, da hast du mir noch gedankt dafür, dass ich dich glücklich mache. Und du hast gesagt, du liebst mich… "

"Natürlich habe ich das," sagte Liam, "Unsere Kinder haben eine Party organisiert! Was hätte ich sagen sollen? Eure Mutter langweilt micht?"

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Gina flüsterte: "Ich langweile dich?"

Liam war auf der Suche nach Glamour und Abenteuer.

"Es ist so," sagte Liam in seinem vernünftigsten Tonfall, "Ich habe jemand anders kennengelernt. Wir sind seit drei Jahren zusammen..."

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"3 Jahre!" keuchte Gina, "Also warum jetzt? Warum hast du so lange gewartet?"

"Ich wollte Frances' Auszug abwarten. Wollte sie nicht mit der Scheidung traumatisieren."

Gina konnte es nicht fassen. Ihr wunderbares Leben zerfiel vor ihren Augen. Ihre Liebe und ihre Ehe waren bloß Lügen. Sie stand auf und ging wortlos, aber nicht nach Hause. Sie buchte sich ein Hotelzimmer und dachte über ihre Zukunft nach.

Zwei Stunden später klingelte ihr Telefon. Es war Liam. Vielleicht..vielleicht hatte er erkannt, dass er sie doch liebte.. Gina ging dran. "Gina, hör zu" sagte Liam, "Ich weiß, du bist geschockt. Aber ich verspreche dir, dass du finanziell versorgt sein wirst. Du musst nicht arbeiten."

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Gina hörte in erstarrter Stille zu, während Laim fortfuhr:  "Es gibt eine Sache, die ich von dir will. Den Verlobungsring."

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"Meinen Verlobungsring?" keuchte Gina, "NEIN!"

"Es ist meiner," sagte Liam, "Meine Mutter hat ihn mir gegeben. Er gehörte meiner Urgroßmutter."

"Aber ich wollte ihn David geben, wenn er seine Braut gefunden hat… "

Liams Wut schäumte förmlich durchs Telefon. "Ich habe die Frau gefunden, die ich heiraten will und ich will den Ring zurück! Leg dich nicht mit mir an, Gina!"

Ginas Hände zitterten beim Auflegen. Liam nahm ihr auch noch die letzte süße Erinnerung an ihre Liebe. Sie blickte auf die Ringe an ihren Fingern und weinte. Erneut griff sie nach dem Telefon und rief ihre Schwiegermutter an.

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"Hallo, Janet? Hier ist Gina..."

"Hallo Gina, wie geht es dir? Was treibt Liam?" fragte die ältere Dame.

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"Gut. Liam geht's wunderbar. Aber.. hör mal, Janet.. wahrscheinlich weißt du es schon.. Liam will die Scheidung."

Janet schnappte nach Luft: "Was?! Ich hatte keine Ahnung! Ihr saht an eurem Hochzeitstag so glücklich aus..."

Gina verdrängte ein Schluchzen. "Offenbar hat er seit drei Jahren eine Affäre. Aber ich rufe dich aus einem anderen Grund an. Liam will den Familienverlobungsring zurück."

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"Was? Wofür? Ich dachte, den sollte David einmal bekommen..."

"Liam will wieder heiraten und der neuen Frau den Ring geben... Ich ertrage die Vorstellung nicht, dass er ihr den Ring gibt, Janet. Deshalb wollte ich ihn dir geben. Ich will den Ring nicht mehr."

Janet stimmte zu und Gina legte den einst geliebten Ring in ein Kuvert und ließ ihn zu Janet liefern. Sie schickte Liam eine SMS, dass er ihn bei seiner Mutter abholen könne.

Am nächsten Morgen schlug Liam dort auf. "Mama," lächelte Liam, "hallo!"

Janet sah alles andere als erfreut aus. Kalt begrüßte sie ihren Sohn: "Hallo, Liam. Ich habe gestern mit Gina gesprochen." Sie legte ihre Hand auf das Kuvert. "Ich wollte meinen Ohren nicht trauen."

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"Sowas passiert eben, Mama...Gina und ich haben uns auseinander gelebt..."

"Ach, spar die die Rede! Ich weiß, was los ist. Weißt du, Liam, die Scheidung, die kann ich akzeptieren. Aber das mit Ring..das ist einfach gemein und herzlos."

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"Das sehe ich anders," sagte Liam scharf, "jetzt mal ehrlich, Mama, sei nicht so sentimental!"

Janet starrte ihn an. "Sentimental? Ja...Ich denke, da hast du recht. Keine Sentimentalität mehr. Hier." Janet händigte ihm das Kuvert aus und Liam lächelte triumphierend.

"Übrigens, Liam," verkündete Janet, "Ich treffe mich später mit meinem Notar. Ich werde mein Testament ändern. Du kriegst den Ring, aber alles andere kriegen die Kinder." 

Liam war verdutzt. "Mutter..."

"Abgesehen von einem kleinen Anteil für Gina. Ich dachte so an 2 Millionen Euro, aber im Verhältnis zum Anwesen würde das vielleicht knausrig wirken."

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Liam verließ das Haus seiner Mutter mit dem Ring in der Tasche und seinen Zukunftsplänen in Scherben. Als er seiner Geliebten erzählte, dass er nicht mehr das riesige Anwesen seiner Mutter erben würde, verblasste ihre Begeisterung für ihn ganz plötzlich.

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Liam versuchte, sich mit Gina zu vertragen, aber sie wollte von seinen Entschuldigungen nichts wissen. Ihre drei Kinder waren auf der Seite ihrer Mutter, sodass Liam allein und mittellos dastand.

Was können wir von dieser Geschichte lernen?

1. Alles an dich zu raffen kann dich mit leeren Händen dastehen lassen. Liam wollte alles: das Erbe, die neue Liebe, den Ring, und am Ende hatte er nichts.

2. Loyalität und Liebe sind die wichtigsten Qualitäten. Liam war auf der Suche nach Glamour und Abenteuer, aber als es sich herausstellte, dass er nicht mehr reich war, war die Freundin futsch.

Teile diese Geschichte mit deinen Freund*innen. Vielleicht inspiriert sie Menschen dazu, ihre eigenen Stories zu teilen oder anderen zu helfen.

Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Geschehnissen, Orten, Menschen (verstorben oder lebendig) sind reiner Zufall.

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