Britney Spears "weinte zwei Wochen lang", nachdem sie eine Dokumentation über sich sah

 Britney Spears verriet ihren Fans, sie haben zwei Wochen lang geweint, nachdem sie eine Doku über sich gesehen hatte.

Die Sorge um Sängerin Britney Spears ist bereits seit mehreren Monaten immer wieder groß und deutlich in den Medien, und vor allem im Internet, zu sehen. 

Grund für die Sorge um die Künstlerin ist die Vormundschaft, unter der sie steht. Nun hat Spears abermals für Aufmerksamkeit gesorgt, nachdem sie ihren Fans verraten hatte, sie habe "zwei Wochen lang geweint", nachdem sie eine Dokumentation über sich selbst sah.

Britney Spears nimmt am 11. Mai 2013 am Wango Tango von 102.7 KIIS FM in Carson, Kalifornien, teil. | Quelle: Getty Images

Britney Spears nimmt am 11. Mai 2013 am Wango Tango von 102.7 KIIS FM in Carson, Kalifornien, teil. | Quelle: Getty Images

Die Doku mit dem Titel "Framing Britney Spears" wird aktuell viel diskutiert und ist ein Film von der "New York Times". Er behandelt das Leben der Sängerin und habe sie so beschämt, dass sie zwei Wochen lang geweint habe, so Britney in einem Post auf ihrem Instagram-Account. Sie schrieb:

"Ich habe zwei Wochen lang geweint", gab sie zu. Zwar habe sie den Film nicht in voller Länge gesehen, aber "von dem, was ich davon gesehen habe, war es mir peinlich, in welches Licht sie mich gestellt haben"

Der ihr Post ging weiter. Sie sagte, sie sei ihr ganzes Leben lang beobachtet und verurteilt worden, über ihr Leben sei viel spekuliert worden. Deshalb tanze sie, so Spears weiter, jede Nacht zu Steven Tyler, um sich wild, menschlich und lebendig zu fühlen. Sie fügte an:

"Es braucht eine Menge Stärke, dem Universum deine Verletzlichkeit anzuvertrauen, weil ich von den Medien immer verurteilt, beleidigt und bloßgestellt wurde - bis zum heutigen Tag"

Damit stehen ihre Worte im absoluten Gegensatz zu dem Video, welches diesen tiefgründigen Post begleitet. Darin lächelt sie nämlich in die Kamera, während sie zur Musik in ihrem Haus tanzt. 

Sie schrieb, dass das Leben weitergehe, und die Welt sich weiterdrehe, während wir als Menschen zerbrechlich und empfindlich blieben. Sie möchte nicht perfekt sein, so die Sängerin selbst. 

Perfekt sei langweilig. Viel mehr sei es ihr Ziel, Freundlichkeit zu verbreiten und weiterzugeben. 

In dem viel diskutierten Film "Framing Britney Spears", wird versucht, das Thema ihres Zusammenbruchs im Jahr 2007 nachzuvollziehen und von allen Seiten zu beleuchten. Besonders der permanente Druck der Öffentlichkeit steht darin im Fokus.

Mit kritischem Blick betrachtet der Film ebenso die Vormundschaft Spears' durch ihren eigenen Vater, sowie die Presse und deren Berichterstattung über die Jahre. Der Film wurde im Februar diesen Jahres veröffentlicht und wird ab 5. April auch Amazon Prime-Mitgliedern zur Verfügung stehen. 

Aktuell geht der Streit um die Vormundschaft des Pop-Stars vor Gericht weiter. Samuel D Ingham III ist der Anwalt der Sängerin und er versucht auf Wunsch seiner Mandantin, zu erwirken, dass ihre Pflegemanagerin auf Zeit, Jodi Montgomery, dauerhaft als Vormund für sie eingesetzt wird.

Ihr Vater Jamie bleibt aktuell jedoch weiterhin für ihre Finanzen zuständig. Diese Vereinbarung gefällt Spears absolut nicht und hat auch unter ihren langjährigen Fans für Aufsehen und Empörung im Internet gesorgt.

Britney Spears bei den Radio Disney Music Awards 2017 | Quelle: Getty Images

Britney Spears bei den Radio Disney Music Awards 2017 | Quelle: Getty Images

Britney Spears hatte im Jahr 2007 einen psychischen Zusammenbruch erlitten, dessen Folgen sich auch heute noch auf ihr gesamtes Leben auswirken. 

Die Bilder ihres Zusammenbruchs gingen um die Welt; die Sängerin rasierte sich selbst in einem Friseursaloon die Haare vom Kopf und attackierte nur wenige Tage darauf einen Paparazzo mit einem Regenschirm. Sie schien völlig aus dem Ruder gelaufen.

Daraufhin wurde sie in Entzugskliniken eingewiesen und ihr Vater übernahm die Vormundschaft für seine Tochter. Ein Brief, der später aufgetaucht war und rund ein Jahr nach ihrem Zusammenbruch von Britney selbst verfasst worden sein soll, beschuldigte unter anderem ihr Team, sie ständig zu bedrohen und ihre Söhne als Druckmittel zu nutzen, damit sie tue, was sie verlangen.

Auch von ihrer Familie fühlte sie sich nach Angaben im Brief offenbar im Stich gelassen. Kurios mochte erscheinen, dass sie den Brief in der dritten Person verfasst hatte. Dennoch schien es ein Schrei nach Hilfe und eine Möglichkeit für die Sängerin, die Geschehnisse dieser schweren Zeit endlich aus ihrer Sicht zu erläutern.

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