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31. März 2021

"Devid starb in meinen Armen": Junge Frau erzählt über die Tragödie in Kiel

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Der Callcenter-Mitarbeiter Devid H. wurde von zwei Teenager in seiner Wohnung umgebracht. Devids Freundin war in der Wohnung während der Tat. Jetzt spricht sie über die Tragödie. 

Der 22-jährige Devid H. aus Kiel wurde rücksichtslos zu früh aus dem Leben gerissen. Zwei Teenager überfielen die Wohnung des Callcenter-Mitarbeiters, während er Videospiele spielte und gegen eine grausame Tat.

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Für Bild sprach jetzt Devids Freundin, die 23-jährige Meryem H. Sie befand sich in der Wohnung, als die Täter einbrachten. Meryem zufolge wollte ihr Freund am Abend eine Geburtstagsparty besuchen. Er saß noch an der Spielkonsole. 

"Ich saß mit zwei Freundinnen am Küchentisch, als es plötzlich klingelte. Ich dachte, es wäre die Nachbarin, die sich wegen zu lauter Musik beschwert", erzählt Meryem.

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Als Meryem die Tür öffnet, stehen vor der Tür zwei junge Männer mit Sturmmasken. Als David schrie und fragte, was die Täter wollen, wurde er von den 17-Jährigen mit dem Schwitzkasten gepackt. Der zweite Täter hielt einen Messer in der Hand.

Zwischen den jungen Männern kam es zum Kampf im Treppenhaus, wobei Devid erstochen wurde. Devids Online-Spielpartner hörte plötzlich schreie an dem anderen Ende der Leitung. 

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Devid bekam dadurch eine lebensbedrohliche Verletzung. "Ich hielt die Wunde zu und hatte ihn in meinen Armen. Irgendwann hat er aufgehört, zu atmen. Als Polizei und Rettungswagen kamen, war er schon tot", erzählt Meryem unter Tränen.

Devids Spielpartner, der in der Gegend wohnt, eilte schnell zu dem Tatort. Er überwältigte Philip S. und hielt ihn fest bis die Polizei kam. Der 17-jährige Komplize flüchtete und ist auf freiem Fuß.

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Der verstorbene Devid und Meryem führten eine sechsjährige Beziehung und plötzlich ist alles aus. Devid wurde vergangenen Freitag beerdigt. Wie Bild berichtet, gehen die Ermittler davon aus, dass die beiden Teenager, Philip S. (15) und Ismet T. (17) Drogen erpressen wollten. 

Worum es genau bei der Tat ging, ist laut Bild noch unklar. Der Oberstaatsanwalt Bimler behauptet: "Der Hintergrund dürfte einen Bezug zur Betäubungsmittelkriminalität haben."

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