Vater hinterließ herzzerreißende Nachricht an Sohn, 3, vor seinem Tod

Ein Vater hat seinem Sohn eine herzzerreißende Nachricht hinterlassen, ehe er sich das eigene Leben nahm.

Der Vater aus Großbritannien hinterließ seinem 3-jährigen Sohn eine Nachricht, ehe er sich während des dritten Lockdowns des Landes selbst umbrachte.

Ross McCarthy hatte schwerwiegende Probleme mit seiner geistigen Gesundheit. "Examiner Live" berichtete, dass er erst vor kurzem einen Betreuer gefunden hatte, der ihm helfen sollte.

Es war jedoch der dritte Lockdown des Landes, der zu viel für ihn wurde. McCarthys 63-jähriger Vater Mike verriet, dass sein Sohn einen Brief für seinen eigenen Sohn hinterlassen hat.

Der Verstorbene, der als Ingenieur für Messtechnik arbeitete, soll diesen Brief auch genutzt haben, um seine Familie aufzufordern, weiterhin für eine bessere Versorgung im Bereich der psychischen Gesundheit zu kämpfen, nachdem er ein Jahrzehnt lang darum gekämpft hatte, die Hilfe zu bekommen, die er so dringend brauchte, berichten die Medien.

Sein Vater sagte, die Familie habe nicht vor, irgendjemandem die Schuld zuweisen zu wollen. Viel mehr wollen sie das tragische Schicksal ihres Sohnes nutzen, um daraus etwas Positives zu machen. Er fügte an:

"Er erwähnte es in seinem Brief, dass er wollte, dass wir den Kampf für die geistige Gesundheit fortsetzen. Es gibt eine Menge Leute da draußen, die man um Hilfe bitten kann, aber es geht um die physische und mentale Unterstützung darüber hinaus."

 Sein Sohn Ross habe nicht die Hilfe erhalten, die er dringend benötigt hätte, so sein Vater. Nun möchten er und seine Familie dafür kämpfen, dass sich diese Zustände zum Positiven ändern, damit anderen Menschen nicht das Gleiche widerfährt.

Charlotte, die Verlobte von Ross, mit der er einen dreijährigen Sohn namens Charlie hat, erklärte, wie viel härter der dritte Lockdown für ihn war. Sie verriet, dass der erste Lockdown damals einfach gewesen wäre, da es zu dem Zeitpunkt noch gestattet gewesen war, in den Garten raus zu gehen.

Dies änderte sich jedoch mit jedem weiteren Lockdown, der folgte. Auch Spaziergänge im Freien und andere Unternehmungen fielen weg. Dies setzte dem Familienvater schwer zu, und seine Verlobte verriet, sie habe gewusst, dass er Probleme damit hatte, doch das Ausmaß habe sie unterschätzt.

Das Paar, das in Stockton-on-Tees lebte, wollte vergangenes Weihnachten heiraten, doch die Pandemie zwang sie dazu, ihre Pläne auf Eis zu legen. Ihr Verlobter sei wie ein "spannungsgeladener Welpe" und eine "treue Seele" gewesen. Charlotte fügte an:

"Er wollte so vielen Menschen wie möglich helfen - vom Schutz seiner Familie und Freunde bis hin zum Sicherstellen, dass niemand bei einem Männerurlaub zurückgelassen wurde, und schließlich die Einladung von Freunden in Not, bei uns zu wohnen."

Im Gegensatz zu anderen habe ihr Verlobter es nie zugelassen, dass seine Schwierigkeiten mit seiner geistigen Gesundheit ihn verbittert werden ließen. Sie bezeichnete ihn als ihren besten Freund, die Liebe ihres Lebens und ihren Seelenverwandten. Die Trauer sitzt tief.

Nichts habe ihrem Verlobten so viel bedeutet, wie ihr gemeinsamer Sohn Charlie, für den er Berge versetzt hätte, so Charlotte. Nach Ross' Tod plant Charlotte, ihren Namen per notarieller Verfügung in McCarthy zu ändern.

Die Familie, zu der Charlotte, Laura, Mike, Ross' Mutter Glenys (62) und sein Bruder Tom gehören, hat sich vorgenommen, ihr Leben der Aufklärung über seine Geschichte und die mangelnde Unterstützung für psychisch Kranke, insbesondere für Männer, zu widmen, berichtet der "Mirror".

Es wurde eine Spendenseite ins Leben gerufen, im Gedenken an Ross McCarthy, um Geld für CALM (Campaign Against Living Miserably) zu sammeln. Diese hat bereits über 10.000 Pfund zusammengebracht. Dies freut die Familie sehr und bestätigt sie in ihrer Arbeit, die Geschichte von Ross zu teilen und so vielen Menschen wie nur irgend möglich zu helfen, damit sie nicht das gleiche Schicksal erleiden müssen.

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