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23. Dezember 2020

Weihnachten: Eine Vorschulleiterin nimmt einen zweiten Job an, um Geschenke für Kinder zu kaufen

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Eine Vorschulleiterin aus Indiana sorgt dafür, dass ihre Schüler eine unvergessliche Weihnachtszeit haben - auch wenn dies bedeutet, dass sie einen zweiten Job haben muss, um zusätzliches Geld zu verdienen. 

Als sich die Feiertage in diesem Jahr näherten, wusste Renee Dixon, dass es für viele Familien und die Kinder aus ihrer Vorschule eine schwere Zeit werden würde, berichtete die Washington Post. Renee Dixon sagte, dass fast alle Kinder, die an der "Lynhurst Baptist Church" -Vorschule in Indianapolis eingeschrieben sind, an oder unter der Armutsgrenze leben.

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"So viele unserer Familien haben dieses Jahr kein Geld, um Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Einige Eltern haben ihren Job verloren, den anderen wurden die Löhne gekürzt", sagte Dixon. "Viele von ihnen stammen bereits aus Familien mit niedrigem Einkommen und befinden sich unterhalb der Armutsgrenze."

Die Vorschulleiterin beschloss daher, die Angelegenheit selbst in die Hand zu nehmen und einen zweiten Job als Fahrerin zu bekommen, wo sie zusätzliches Geld verdienen konnte, um alle 50 ihrer Schüler - plus ihre Geschwister - Weihnachtsgeschenke und Winterkleidung zu kaufen.

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Seit November fährt Dixon während der Woche, Uber und Lyft von 18 Uhr Nachmittags bis 1 oder 2 Uhr morgens. Samstags fährt sie zusätzliche 12 Stunden und sonntags 6 Stunden, berichtet die Washington Post.

Die Idee, einen zweiten Job zu bekommen, kam Dixon 2016, als sie als Klassenlehrerin arbeitete, berichtete Good Morning America. Zu dieser Zeit wurde sie traurig,als sie erfuhr, dass sich viele Eltern keine Weihnachtsgeschenke für ihre Kinder leisten konnten.

Nachdem Dixon 2018 Leiterin der "Lynhurst Baptist Church" - Vorschule geworden war, arbeitete sie weiterhin für Uber, um Geschenke für die Kinder an ihrer Schule zu kaufen, berichtete Good Morning America.

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Dieses Jahr traf es jedoch schwer, als die Coronavirus-Pandemie die Wirtschaft verwüstete und viele Eltern an der Schule ihren Arbeitsplatz verloren, was laut Good Morning America, zu einem Rückgang der Anmeldungen der Kinder um 50% führte.

Dixon litt auch unter ihren eigenen Schwierigkeiten, verlor drei Familienmitglieder an COVID-19 und wandte sich an Lyft, um Geld zu verdienen, nachdem die Nachfrage nach Uber-Fahrten zurückgegangen war.

Jedes Mal, wenn Dixon mit ihren Fahrten 100 US-Dollar verdient, bringt sie das Geld zu Target und kauft Spielzeug, Spiele und Puppen für ihre Schüler im Alter von 1 bis 12 Jahren, berichtet die Washington Post. 

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Viele Mitglieder der Gemeinschaft haben angeboten, Dixon bei ihren Bemühungen zu helfen, und zwar mit  Geld, Geschenke oder sogar ihre Zeit, um sie auf ihren Einkaufstouren zu begleiten.

Bisher hat Dixon mehr als 2.500 US-Dollar (zirka 2050 Euro) verdient. Das ist genug Geld, um jedem Kind zwei Geschenke zu machen - eines von der Schule und eines von seinen Eltern oder dem Weihnachtsmann. Ein Uber-Sprecher sagte für People:

"Wir sind dankbar für Renees Freundlichkeit und freuen uns, ihr dabei zu helfen, doppelt so weit für ihre Gemeinde zu gehen. Mit diesem Geschenk wünschen wir Renee und ihren Schülern eine sichere und freudige Weihnachtszeit."

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Dixon gibt allen 12 ihrer Lehrer 50 Dollar Bonus (zirka 40 Euro) und für die Geschwister der Schüler hat sie auch Geschenke, berichtete Good Morning America. Dixon sagte, sie habe keine Pläne, ihre Fahrten zu stoppen, bis die Bedürfnisse jedes Kindes erfüllt seien.

"Ich kann auch nach Weihnachten nicht aufgeben. Sie brauchen immer noch Mäntel, Hüte und Stiefel", sagte Dixon der Washington Post. "Alles, was ich tue, ist gerade für diese Kinder. Ihre Welt hat sich auf den Kopf gestellt, und es ist nicht ihre eigene Schuld. Sie haben das von mir verdient."

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