Lena Dunham ist nicht mehr in der Lage, "eine biologische Mutter zu sein": "Wir waren nicht in der Lage, eines der Eier zu befruchten"

Lena Dunham erhielt die niederschmetternde Nachricht, dass sie nie selbst Mutter werden wird.

Die 34-jährige Schauspielerin sprach darüber nun in einer Ausgabe von "Harper’s Bazaar". Ihr Weg, bis zu diesem Punkt, an dem jegliche Hoffnung auf Mutterglück fort scheint, schien lang und äußerst schmerzhaft für Dunham gewesen zu sein.

Das Essay, in dem sie über diesen Schicksalsschlag spricht, ist lang und ausführlich. Sie verrät, dass sie seit ihrer Pubertät an Endometriose litt und sich deshalb im Alter von 31 Jahren dazu entschlossen hat, sich nicht nur die Gebärmutter, sondern auch Gebärmutterhals und Eierstöcke entfernen zu lassen.

Der Eingriff veränderte jedoch unerwartet ihre Einstellung zum Mutter-Dasein. Zuvor hatte sie zwar geplant, irgendwann Mutter zu werden, doch nach dem Eingriff wurde sie laut eigener Aussage so besessen von dem Gedanken, dass sie noch im Krankenhaus angefangen hatte, sich über Möglichkeiten der Adoption zu informieren.

Doch dann teilte ihr Arzt mit, dass ihr einer verbliebener Eierstock noch immer in der Lage war, Eier zu produzieren – ein Hoffnungsschimmer. Sie erinnert sich an die Worte und verriet:

"Wenn wir es schaffen würden, sie zu entnehmen, könnten sie möglicherweise mit einer Samenspende befruchtet und von einer Leihmutter ausgetragen werden"

Sie wurde behandelt, erhielt Hormonspritzen und ihr konnten schließlich sechs reife Eizellen entnommen werden. Man versuchte, die Eier künstlich zu befruchten, leider erhielt sie die niederschmetternde Nachricht, dass keines der Eier sich als lebensfähig erwies.

Einen weiteren Versuch, neue Eizellen zu produzieren, wagte sie nicht. Sie gab ihren Traum einer biologischen Mutterschaft auf. Auch wenn der Schmerz über diesen Verlust tief saß, kann sie heute auch Positives aus diesem Schicksalsschlag ziehen.

Sie verriet, dass sie wohl schon immer tief im Inneren erkannt habe, nie selbst Mutter werden zu können. Nun möchte sie ihre Geschichte dazu nutzen, um andere Frauen in ähnlichen Situationen dazu zu ermutigen, sich diesen angeblichen Makel einzugestehen, denn daran sei nichts Beschämendes.

Die Behandlungen und die künstlichen Befruchtungen haben laut eigener Aussage ihren Körper zerstört. Die Fruchtbarkeitsbehandlungen haben ihrer Endometriose nicht geholfen und sie hat eine äußerst schmerzhafte Zeit durchgemacht, musste mit Angstzuständen und Depressionen umgehen.

Für Dunham steht nun wieder die Adoption im Raum und sie kann sich auf ein künftiges Leben als Mutter freuen – auch wenn es nicht ihr biologisches Kind sein wird.

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