Mutter, bei der Krebs diagnostiziert wurde, versprach der Tochter, dass "magische Medizin Mama gesund machen wird"

Eine alleinerziehende Mutter versprach ihrer Tochter, nachdem bei ihr Krebs diagnostiziert wurde, dass ein "magisches Medikament" dafür sorgen würde, dass es ihr besser ginge.

Melissa Lomas aus Cheshire ist eine alleinerziehende Mutter. Bei ihr wurde im Alter von 40 Jahren Brustkrebs diagnostiziert.

Sie versprach ihrer Mutter, dass ein "magisches Medikament" dafür sorgen würde, dass es Mama "bald besser" gehen würde.

Lomas hat nun eine GoFundMe-Seite eingerichtet, um Spenden für eine Perücke zu sammeln, denn ihre kleine Tochter flehte sie an, nicht die Haare zu verlieren. Ihre 6-jährige Tochter heißt Scarlett. Sie flehte ihre Mutter an:

"Verlier deine Haare nicht, du siehst wunderschön aus."

Die schreckliche Diagnose erhielt die Mutter aus Cheshire vor rund einem Monat. Es handelt sich Berichten zufolge um eine aggressive Form der Krankheit. Trotz der aktuellen Lockdown-Maßnahmen in England wird Lomas ihre Behandlung durchlaufen können, im Versuch, den Krebs zu besiegen.

Dahin zu kommen, war laut eigener Aussage jedoch nicht einfach, denn die NHS-Warteliste ist sehr lang, weshalb die Mutter gezwungen war, als Privatpatient um eine Diagnose zu bitten.

Sie versucht nun, Scarlett keine zusätzliche Angst zu bereiten, sondern sie abzulenken. Das Mutter-Tochter-Duo taufte ihren Tumor "Bugsley" und möchte ihre Perücken aufeinander abstimmen, um sich von der Schwere der Situation abzulenken. Gegenüber der Zeitschrift Mirror verriet Melissa:

"Ich fand einen Knoten in meiner Brust und erkannte, dass es sich um Krebs handeln könnte – doch mir wurde gesagt, das erste Mammogramm könnte erst in einem Monat haben, da ich erst 40 Jahre alt war und keine anderen Symptome hatte."

Das Risiko, einen Monat lang zu warten, erschien ihr zu lang, weshalb sie sich als Privatpatient darum bemühte, eher untersucht zu werden. Nun ist sie froh darum, es getan zu haben.

Die Untersuchung ergab, dass sie einen invasiven duktilen Krebs dritten Grades hat. Hätte sie noch einen Monat gewartet, hätte sie womöglich im Endstadium sein können – was unheilbar gewesen wäre.

Trotz allem gibt sie nicht dem NHS die Schuld, da sie nach Meinung der Mutter, einfach nicht die Kapazitäten hätten, um allen Menschen die erforderlichen Untersuchungen zur Verfügung zu stellen.

Mit ihrer Geschichte möchte sie darauf aufmerksam machen, dass dies wirklich jedem passieren kann.

Es fiel ihr nicht leicht, ihrer Tochter von der Diagnose zu erzählen, doch sie fand einen Weg, um es ihrer Tochter schonend beizubringen. Sie sagte:

"Ich sagte ihr, dass es Mami schlecht ginge und dass ich ein bisschen magische Medizin benötigte. Ich sagte ihr, sie solle sich keine Sorgen machen, da die magische Medizin dafür sorgen würde, dass es Mami besser gehen wird."

Auf ihrer GoFundMe-Seite hat sie ihr Spendenziel von 1.500 Pfund bereits übertroffen.

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