Zweifache Mutter teilt ihre Erschütterung, als der Arzt annahm, sie wolle ihr Kind loswerden

Keine Mutter will hören, dass sie das Leben ihres Kindes wegen Komplikationen oder Gendefekten beenden sollte, und als Emily McCain gesagt wurde, sie solle ihre Tochter Lily abtreiben, brach sie in Tränen aus.

Die erste Schwangerschaft der Australierin galt als hohes Risiko, nachdem sie sich für einen Test und einen Scan nach dreizehn Wochen entschieden hatte.

Die Analyse ergab eine 75%ige Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit Down-Syndrom zu bekommen und zu diesem Zeitpunkt war der Non-Invasive Prenatal Test (NIPT), der zur Überprüfung des Syndroms verwendet wird, nicht verfügbar.

McCain wurde erklärt, dass sie nach zwanzig Wochen für zusätzliche Tests zurückkommen sollte, und nach ihrer Rückkehr unterzog sie sich einer Fruchtwasseruntersuchung, bei der ein wenig Flüssigkeit aus dem Fruchtwassersack entfernt und die Zellen auf mögliche Gesundheitsschäden und Down-Syndrom-Merkmale getestet wurden.

Der Test zeigt auch das Geschlecht eines Kindes, in diesem Fall das eines Mädchens.

Die zweifache Mutter erhielt zusammen mit ihrem Mann Lucas einen Anruf aus dem Krankenhaus, in dem sie darüber informiert wurde, dass ihr ungeborenes Baby den Zustand hat und zur Untersuchung kommen musste.

Die Untersuchung zeigte, dass das Baby gesund war, obwohl die Krankheit zu Herzfehlern führt.

Der Geburtshelfer sagte der 34-Jährigen jedoch, sie solle die Schwangerschaft beenden, wenn sie jung sei und dass sie später "ein normales Baby" bekommen könnte, was sie am Boden zerstört hat.

Die damals schwangere Mutter holte dann eine zweite Meinung von einem Kinderarzt ein, der ihr relevante Informationen lieferte und gleichzeitig ihren Mut lobte.

Nachdenkend über ihre Entscheidung, erklärte McCain "MailOnline", dass, als die Nachrichten kamen, es sie und Lucas schockierte, obwohl sie entschieden, das Baby zu behalten; die stolze Mutter sagte, dass ihr Leben viel besser ist, weil Lily bei ihnen ist.

Die gebürtige Frau aus Perth erzählte auch der Nachrichtenagentur, dass, obwohl Familie und Freunde ihre Entscheidung nicht verstanden, sie zu ihnen standen.

Jetzt interagiert sie mit anderen Eltern auf Facebook, wie man den Zustand am besten handhabt.

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Day 19 Guest post #3 By @being_bec Words are important to me. As an adult educator, I rely on effective wording every day. Words have power. Underestimated power. During this awareness campaign I would like you to consider the power and the construct of words around Down syndrome. If you haven't heard the terminology 'people first language' before, let me describe it to you like this; we consider the person before we consider the diagnosis. An example of this, is to say "Lily, who has Down syndrome". This allows the listener to immediately picture a little girl called Lily. Lily the little girl becomes the focus and the diagnosis becomes the minor detail. The concept of ‘people first language’ may seem trivial and insignificant to you, however, verbal prompts play an integral part in giving someone an identity as opposed to the diagnosis claiming the identity. If I were to say "The Down syndrome girl, Lily..." the brain takes the verbal cue to visualise its own personal perception of Down syndrome first, however that may look, and then the little girl Lily, becomes the secondary focus. You can see the problem. Lily is more than her diagnosis and the language used around Down syndrome affords individuals their own identity. Please be aware of your use of language and the way others around you use language. Remember, it's people first 🙂 #peoplefirst #languagematters #theluckyfew #downsyndrome #downsyndromeawarenessmonth #dsam #iamable #wordsmatter

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Das Down-Syndrom, auch Trisomie 21 genannt, ist eine genetische Störung, die zu Wachstumsverzögerungen, einem ausgeprägten Erscheinungsbild des Gesichts und einem niedrigen Intellekt führt.

Menschen, die damit leben, können ein normales Leben führen und nach einer Veröffentlichung im American Journal of Medical Genetics sehen sich 99% der Menschen, die mit der Erkrankung leben, als glücklich an.

Allerdings bedauern 4% der Eltern mit Down-Syndrom-Kindern, dass sie ihre Schwangerschaft bis zum Ende ausgetragen haben und dass das Syndrom ein berechtigter Grund für eine Abtreibung wäre.

Trotzdem treten Pro-Lebensverfechter wie der Gouverneur von Utah dagegen ein, ein Baby mit der Krankheit zu töten.

Der Gouverneur hat kürzlich einen entsprechenden Gesetzentwurf unterzeichnet, der vollstreckbar wird, sobald ein Bundesgerichtshof feststellt, dass der Staat die Befugnis hat, das Verbot zu erlassen.

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