Eine Studentin, die ihren Vater anflehte, von Krebs nicht zu sterben, begeht Selbstmord in der Universität

Eine 19-jährige Studentin der Universität Lancaster nahm sich das Leben, nachdem ihr Vater verstorben war. Sie war angeblich sehr nah zu ihrem Vater und konnte diesen Verlust nicht verkraften.

Jenny Harrison flehte ihren Vater Mark an, nicht zu sterben, als er noch lebte. Leider schaffte der Vater der Studentin das nicht. Sein Kampf dauerte 20 Monate, aber leider kam der Arme ums Leben.

Zwei Monate später nach dem Tod von Mark am 29. Juni, nahm sich Jenny, Geografie-Studentin, das Leben, berichtete Metro.

Ihre Leiche wurde in der Universität von zwei Studentinnen aufgefunden, die in ihr Wohnheim gingen.

„Sie rief Mark und flehte ihn an, nicht zu sterben. Im Februar ging es Mark sehr schlecht, er wurde in das Krankenhaus eingeliefert. Jenny besuchte die Universität eine Weile nicht, um die Zeit mit Mark zu verbringen.“

Familie und Freunde sahen Jenny zum letzten Mal auf dem Begräbnis von Mark. Danach ging sie wieder in die Universität. Als man sie fragte, wie es ihr ging, sagte Jenny, dass alles in Ordnung war und dass sie sich mit dem Verlust auseinandergesetzt hatte.

Alison erinnert sich daran, dass Jenny eigentlich mit ihren Freunden an dem Tag fortgehen wollte, an dem sie gestorben war. Später bekam sie einen Anruf: Man teilte der Mutter mit, dass Jenny in ein Krankenhaus gebracht worden war.

„Ich machte mir Sorgen über Jenny, nachdem ihr Vater gestorben war. Sie waren in so einer guten Beziehung, sie war so nah zu ihm. Sie konnte nicht sagen, dass sie Hilfe brauchte.“, so Alison.

Das war nicht das erste Mal, dass Jenny versuchte, sich selbst umzubringen. Sie hatte bereits im Oktober 2017 versucht, sich das Leben zu nehmen, aber es gelang ihr damals nicht.

Die Psychologin, die Jenny betreute, erzählte, dass sie eine Tendenz hatte, zu viel zu reflektieren. Allerdings war sie angeblich glücklich, am Leben zu sein.