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Ein Richter spricht einen gewalttätigen Mann frei, seine Freundin sei “zu stark, um Opfer zu sein”

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26. Nov. 2018
07:36
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Dieser Mann misshandelte seine Freundin ständig, er kontrollierte ihr Leben und brachte sogar ihrem kleinen Sohn bei, seine Mutter zu beschimpfen. Der Richter sprach den Mann aber trotzdem frei.

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Dieser Vorfall, der in Großbritannien passierte, sorgte für Aufregen. Das 24-jährige Opfer war „zu stark“, um Opfer zu sein, so war die Entscheidung der Richterin.

Wie The Sun berichtet, wurde 24-jährige Lauren Smith ständig von ihrem ehemaligen Freund, Paul Measor, misshandelt. Measor brachte sogar dem einjährigen Sohn der Frau bei, seine Mutter zu beschimpfen und zu erniedrigen.

Measor soll seine Freundin ständig misshandelt haben. Er soll das Leben seiner Freundin kontrolliert haben.

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Die Handlungen von Measor bezeichnete die Richterin als „beschämend“, aber sie beschloss, dass dieser Vorfall das Leben von Lauren nicht beeinflusst hatte.

Das Benehmen von Measor sei „brutal“, aber das reicht nicht, um den 35-Jährigen für schuldig zu befinden.

Smith meint aber, dass die Handlungen von Measor ihr Leben verschlechtert hatten.

Quelle: Pixabay

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„Mittlerweile besuche ich eine Unterstützungsgruppe, ich glaube nicht mehr an mich selbst, und es ist mir schwer, den anderen zu vertrauen. Er kontrollierte mein Leben vier Jahre lang und ich spüre das immer noch.“, so die 24-Jährige.

„Es ist nicht wichtig, ob die Frau stark ist oder nicht, wenn man auf so eine Weise behandelt werden kann, wird das Leben einer Frau stark beeinflussen.“, fügte sie hinzu.

Die Organisationen, die sich für den Schutz der Frauenrechte einsetzen, sind der Meinung, dass die Beschlüsse der Richterin nicht richtig sind. In solchen Fällen darf man auf keinen Fall aus den eigenen Stereotypen ausgehen, wie sich ein Opfer benehmen muss, so Katie Ghose aus der Organisation „Women‘ Aid“.

Quelle: Pixabay

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Es stellte sich heraus, dass Measor mit einer App kontrolliert hatte, wo sich seine Freundin befand. Außerdem zwang er Smith, ihm Mitteilungen auf Snapchat zu schicken, damit er wusste, wo sie sich befand.

Auch dieser Vorfall sorgte für Aufregen. Ein Anwalt behauptete, dass ein schwarzer Tanga zur Vergewaltigung führte. Wie das passierte, erfährst Du in unserem Artikel.

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