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„Die haben alles vertuscht“: Katholische Priester missbrauchten in den USA laut dem Untersuchungsbericht mehr, als 1000 Kinder

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Von Vlad Belin
15. Aug. 2018
15:19

Die Kirche versuchte, diese Fälle zu vertuschen, aber es gelang ihr nicht. Mehr als 300 Priester sollen in Pennsylvania Kinder vergewaltigt und begrapscht haben.

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Laut einem Untersuchungsbericht sollen über 300 Priester im vergangenen 10 Jahren mehr, als 1000 Kinder missbraucht haben.

Es wird geglaubt, dass die tatsächliche Zahl der Opfer noch höher ist: Mehrere Akten gingen verloren, einige Opfer wollten nichts aussagen.

Die Geschworenen meinen, dass es sich in dem Fall um mehrere Tausende Opfer handelt, berichtet NY Times.

Der Untersuchungsbericht stützt sich auf mehrere Zeugenaussagen und auf 500.000 Seiten kircheninterner Dokumente.

Fast alle Fälle seien verjährt, so der Bericht.

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Die meisten Opfer des Missbrauchs waren Jungen, viele hatten die Pubertät noch nicht erreicht.

Die Täter sollen Alkohol und Pornografie eingesetzt haben.

Kinder wurden begrapscht oder vergewaltigt. Dabei deckte die pennsylvanische Kirch jahrelang die Täter, so der Bericht.

Die Kirchenbeamte in Pennsylvania sowie in Vatikan hätten den schrecklichen Missbrauch vertuscht.

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Der Bericht deckt einen Zeitraum von 70 Jahren und beschränkt sich auf sechs von acht Diözesen des Bundesstaates.

Donald Wuerl, der lange Bischof von Pennsylvania war, erklärte noch vor der Veröffentlichung des Berichtes, dass er dort wahrscheinlich kritisiert wird.

Wuerl setzte sich in seinen 18 Jahren als Bischof von Pittsburgh für den Schutz der Kinder ein, sagte er vor Kurzem.

Seinem Vorgänger wird vorgeworfen, Jungen und erwachsene Seminaristen missbraucht zu haben.

Quelle: Freepik

Quelle: Freepik

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Auch die Rolle des Vatikans wird in dem Bericht erwähnt. Zu Vatikan haben die Geschworenen nur schemenhafte Angaben.

Es wird angenommen, dass Bischöfe einige Priester nach Rom schickten. Die Führung meldete die Verbrecher der Polizei nicht, sondern schickte diese in Behandlungseinrichtungen.

In diesen Einrichtungen wurden die Geistlichen „reingewaschen“.

Hunderte Täter durften nach dieser „Wäsche“ den Kirchendienst wieder aufnehmen.

Diese Ermittlung ist im Vergleich zu anderen US-Bundesstaaten die größte Untersuchung bezüglich sexuellen Missbrauchs durch Geistliche.

US-Bischöfe gaben zu, dass landesweit mehr als 17.000 Menschen von Priestern missbraucht wurden.

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