Tamme Hanken: Wie lebt seine Frau Carmen nach seinem Tod?

Carmen Hanken bleibt immer optimistisch, egal was passiert. Nach dem Tod ihres Ehemannes, Tamme Hanken (gestorben mit 56) führt Carmen sein Erbe weiter.

Den Lebensgefährten zu verlieren ist niemals einfach, aber Carmen Hanken ist eine Kämpfernatur. In einem Interview mit Bunte erzählte sie vor Kurzem, wie es ihr jetzt geht.

Wie Hanken erzählt, versucht sie immer weiter zu leben. Es gab bereits viele Herausforderungen in ihrem Leben, aber sie gibt niemals auf. Mit Tamme verbrachte Carmen mehr, als 14 Jahre, aber wie sie selbst sagt, ist er immer noch bei ihr.

„Ich habe 14,5 besondere Jahre mit einem besonderen Menschen leben, erleben und an seiner Seite auch vieles lernen dürfen. Tamme ist nicht mehr da, aber seine Seele fühle ich oft in meinen Gedanken und in meinem Tun, rund um die Gesundheit für die Tiere. Tamme würde jetzt sagen: „Ich bin nicht weg – ich bin nur woanders.“ So empfinde ich es auch.“

Für Carmen ist das Leben auf dem Hof nicht anstrengend, dank der Liebe, die sie zusammen mit Tamme in den Hof gesteckt hat, kann man den Hof genießen.

„Wir haben gemeinsam alle Liebe und Arbeit in den Hof gesteckt. Nun ist er eine wundervolle Oase der Gesundheit für die Tiere … und für mich.“

Viele würde vielleicht interessieren, was Carmen genau am Todestag ihres Mannes macht. Die Antwort ist einfach: „An Tamme denken“.

„Am 2. Todestag wollen wir gemeinsam an Tamme denken. Tamme hat tausenden Hunden geholfen und ist am 10.10., dem „Welthundetag“ gestorben. In diesem Jahr wollen wir daher diesen Tag als „Welthundetag – in Memoriam Tamme Hanken“ auf dem Hankenhof begehen. „Alles rund um den Hund“ – ein besonderes Event im Gedanken an Tamme. Ich sehe sein Lächeln hinter den Wolken.“

Carmen kann sich kaum vorstellen, jemanden anderen in ihr Leben zu lassen. Sie trägt immer noch den Ehering auf der Kette um ihren Hals.

„Sein Körper ist gegangen – aber seine Seele ist bei mir und in meinem Umfeld geblieben. Für einen neuen Mann habe ich weder gedanklich noch zeitlich Platz. Das kann ich mir nicht vorstellen.“

Allerdings schließt Carmen die Möglichkeit nicht vollständig aus.