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Monica Lierhaus | Quelle: Getty Images
Monica Lierhaus | Quelle: Getty Images

Immer wieder aufgestanden: Die unglaubliche Comeback-Geschichte der Monica Lierhaus

Edita Mesic
14. Okt. 2026
16:51

Kaum jemand verkörpert Willenskraft so sehr wie sie: Monica Lierhaus hat sich nach einem lebensbedrohlichen Schicksalsschlag ins Leben zurückgekämpft. Doch ihr Weg verlangt ihr bis heute alles ab – und jetzt gibt es erneut Neuigkeiten zu ihrer Gesundheit, die am Ende dieser Geschichte Hoffnung machen.

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Es gibt Menschen, deren Lebensgeschichte einem den Atem stocken lässt. Monica Lierhaus ist eine von ihnen. Die beliebte Sportmoderatorin, die einst Millionen Zuschauer durch die großen Sportereignisse begleitete, hat in ihrem Leben mehr durchgemacht als die meisten – und sich dennoch immer wieder zurückgekämpft. Wie es ihr heute geht, hat sie nun selbst verraten. Doch um die aktuelle Nachricht wirklich einordnen zu können, muss man zunächst zurückblicken auf jenen Einschnitt, der alles veränderte.

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Vom gefeierten Fernsehgesicht …

Lange Zeit gehörte Monica Lierhaus zu den bekanntesten Sportmoderatorinnen Deutschlands. Mit ihrer kompetenten, sympathischen Art führte die gebürtige Hamburgerin durch zahlreiche Sendungen und moderierte unter anderem die traditionsreiche „Sportschau" in der ARD. Sie war ein vertrautes Gesicht, dem die Zuschauer gern folgten – professionell, nahbar und mit einer spürbaren Leidenschaft für ihren Beruf.

Es schien die Bilderbuchkarriere einer Frau, die genau wusste, was sie wollte, und die sich in einer von Männern dominierten Branche souverän behauptete. Gerade im Sportjournalismus, lange eine Männerdomäne, hatte sie sich Respekt erarbeitet und bewiesen, dass Fachwissen und Leidenschaft keine Frage des Geschlechts sind. Für viele jüngere Moderatorinnen wurde sie damit zur Wegbereiterin.

Doch dann kam der Moment, der ihr Leben für immer verändern sollte – und der aus der strahlenden Moderatorin eine Kämpferin machte, wie sie das Fernsehen selten gesehen hat. Von einem Tag auf den anderen stand nicht mehr die Karriere im Mittelpunkt, sondern die nackte Frage des Überlebens.

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… zum Kampf um das eigene Leben

Im Januar 2009 unterzog sich Monica Lierhaus einer Operation an einem Aneurysma, einer gefährlichen Aussackung eines Blutgefäßes. Was eigentlich helfen sollte, wurde zur Katastrophe: Während des Eingriffs kam es zu schweren Komplikationen. Die Moderatorin wurde ins künstliche Koma versetzt und schwebte lange in Lebensgefahr.

Vier lange Monate lag sie im Koma. Für ihre Angehörigen muss es eine Zeit unvorstellbarer Angst gewesen sein – das Bangen, ob sie je wieder aufwachen würde. Als sie schließlich erwachte, war nichts mehr, wie es gewesen war. Die Ärzte stellten eine düstere Prognose: Laufen werde sie nie wieder können.

Es wäre ein Urteil gewesen, das

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viele Menschen gebrochen hätte. Doch Monica Lierhaus nahm es nicht hin. Sie beschloss zu kämpfen – gegen die Prognose, gegen die Einschränkungen, gegen das Schicksal.

Der lange Weg zurück

Was dann folgte, war ein Kraftakt, der über Jahre andauern sollte. Grundlegende Fähigkeiten, die für die meisten Menschen selbstverständlich sind, musste sie mühsam neu erlernen. Sprechen und Gehen – all das war plötzlich keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern das Ergebnis harter, zermürbender Arbeit in einer langen Rehabilitationsphase.

Schritt für Schritt, Wort für Wort kämpfte sich Monica Lierhaus zurück ins Leben. Sie bewies eine Willenskraft, die ihresgleichen sucht, und widerlegte damit jene Ärzte, die ihr das Laufen abgesprochen hatten. Ihr Mut und ihre Beharrlichkeit machten sie für viele Menschen zu einem echten Vorbild – zu einem Beweis dafür, dass sich der Kampf gegen scheinbar aussichtslose Umstände lohnen kann.

Was diesen Weg so außergewöhnlich macht: Monica Lierhaus durchlebte ihn nicht im Verborgenen, sondern unter den Augen einer breiten Öffentlichkeit. Millionen Menschen hatten sie als souveräne Moderatorin gekannt – und verfolgten nun mit, wie sie sich zurückkämpfte. Diese Öffentlichkeit war Fluch und Segen zugleich: Einerseits lastete ein enormer Druck auf ihr, andererseits spürte sie die Anteilnahme unzähliger Menschen, die ihr die Daumen drückten und sie bewunderten.

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Immer wieder sprach sie in den Jahren danach offen über ihre Kämpfe, über Momente der Verzweiflung und über die Kraft, die es kostet, nicht aufzugeben. „Ich stehe immer wieder auf", lautet ein Satz, der ihre Haltung perfekt zusammenfasst. Und genau diese Einstellung sollte sie auch in den kommenden Jahren noch oft brauchen.

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Die Folgen, die geblieben sind

Denn so beeindruckend ihr Comeback auch war – die Spuren der Erkrankung begleiten Monica Lierhaus bis heute. Die Folgen der Gehirn-Operation sind nicht vollständig verschwunden. Unter anderem leidet die Moderatorin an einem gestörten Gleichgewichtssinn, einer Einschränkung, die den Alltag immer wieder erschwert und die Gefahr von Stürzen erhöht.

Es ist dieser Umstand, der zeigt, wie viel Kraft es sie noch immer kostet, ihr Leben zu meistern. Was für andere selbstverständlich ist – sicher durch die eigene Wohnung zu gehen, das Gleichgewicht zu halten –, bleibt für sie eine tägliche Herausforderung.

Ein gestörter Gleichgewichtssinn gehört zu jenen unsichtbaren Folgen schwerer neurologischer Erkrankungen, die Außenstehende oft unterschätzen. Man sieht sie einer Person nicht an, und doch bestimmen sie den Alltag entscheidend mit. Jeder Gang die Treppe hinunter, jeder schnelle Richtungswechsel, jede unebene Stelle kann zur Stolperfalle werden. Dass Monica Lierhaus trotz dieser Einschränkung ihren Beruf ausübt und öffentlich auftritt, ist deshalb keineswegs selbstverständlich – es ist das Ergebnis von Disziplin und einem eisernen Willen. Und genau hier liegt der Schlüssel zu dem, was ihr zuletzt widerfahren ist.

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Rückkehr vor die Kamera

Trotz aller Rückschläge gab Monica Lierhaus ihren geliebten Beruf nie ganz auf. Nach ihrer langen Pause fand sie den Weg zurück ins Fernsehen. In den Jahren nach ihrer Erkrankung arbeitete sie zunächst vorwiegend für den Pay-TV-Sender Sky, ehe sie 2023 zu RTL wechselte. Dort ist sie seither im Einsatz und beweist, dass sie ihr Talent und ihre Professionalität nie verloren hat.

Zuletzt startete sie für den Sender sogar eine neue Interviewreihe, zu deren Auftakt sie prominente Gesprächspartner begrüßen durfte – ein Zeichen dafür, dass man ihr nach wie vor große Formate anvertraut. Dass sie trotz aller gesundheitlichen Hürden solche Aufgaben übernimmt, verdient Respekt und zeigt, wie sehr sie für ihren Beruf brennt.

Ihre Rückkehr vor die Kamera ist für viele Fans weit mehr als ein beruflicher Schritt: Sie ist ein Symbol dafür, dass Monica Lierhaus sich ihr Leben Stück für Stück zurückerobert hat. Jede Sendung, jede Moderation ist auf ihre Weise ein kleiner Triumph über das Schicksal. Umso bestürzender war die Nachricht, die nun bekannt wurde.

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Ein neuer Schicksalsschlag

Denn ausgerechnet jetzt, wo so vieles wieder in geordneten Bahnen verlief, traf Monica Lierhaus ein weiterer Rückschlag. Vor wenigen Wochen kam es in ihrer Wohnung zu einem Unfall – und der hatte schmerzhafte Folgen.

„Ich bin in meiner Wohnung unglücklich gestürzt und habe mir dabei das Bein gebrochen", berichtete die 56-Jährige dem Magazin „Bunte". Ein Sturz, wie er angesichts ihres gestörten Gleichgewichtssinns zu den ständigen Risiken ihres Alltags gehört – und der sie erneut aus der Bahn zu werfen drohte.

Für einen Menschen, der sich ohnehin täglich gegen körperliche Einschränkungen behaupten muss, ist ein Beinbruch ein besonders harter Schlag. Er bedeutet Schmerzen, erzwungene Pause und den Rückfall in eine Abhängigkeit von fremder Hilfe, die sie sich so mühsam abtrainiert hatte. Viele hätten an diesem Punkt resigniert. Nicht so Monica Lierhaus.

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Die gute Nachricht zum Schluss

Denn so ernst der Sturz auch war – die aktuelle Entwicklung macht Mut. Monica Lierhaus hat sich auch von diesem Rückschlag nicht unterkriegen lassen und blickt bereits wieder optimistisch nach vorn. „Mir geht es schon wieder ziemlich gut", sagte sie, als „Bunte" sie erreichte. Ihre Stimme habe dabei kräftig und wach geklungen – ganz die alte Kämpferin.

Und es kommt noch besser. Der Beinbruch ist auf dem besten Weg, vollständig auszuheilen. „Der Bruch ist gut verheilt, ich mache Reha-Maßnahmen und werde Ende Oktober, wenn alles so gut weitergeht, vor die Kamera bei RTL zurückkehren", verriet die Moderatorin. Besonders erleichternd: „Ich benötige auch keine Krücken mehr – alles ist gut."

Das bedeutet: Schon Ende Oktober könnten ihre Fans Monica Lierhaus wieder im Fernsehen erleben. Aus dem schmerzhaften Zwischenfall wird damit eine weitere Etappe in einer langen Reihe von Comebacks – und ein erneuter Beweis dafür, dass diese Frau sich von kaum etwas aufhalten lässt.

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Es ist diese Mischung aus Tapferkeit, Optimismus und unerschütterlichem Lebenswillen, die Monica Lierhaus so besonders macht. Wer ihre Geschichte kennt – vom künstlichen Koma über die düstere Prognose bis zum erneuten Sturz und der schnellen Genesung –, versteht, warum ihr Satz „Ich stehe immer wieder auf" weit mehr ist als eine Floskel. Er ist das Lebensmotto einer Frau, die schon so oft bewiesen hat, dass sie nach jedem Sturz wieder aufsteht.

Ihre Geschichte ist dabei weit mehr als die eines Promis mit gesundheitlichen Problemen. Sie ist eine Ermutigung für alle, die selbst mit Rückschlägen, Krankheit oder scheinbar aussichtslosen Diagnosen ringen. Monica Lierhaus zeigt, dass ein Rückschlag nicht das Ende sein muss – und dass es sich lohnt, weiterzumachen, auch wenn der Weg steinig ist. Vielleicht ist das die eigentliche Botschaft hinter all ihren Comebacks: nicht die Frage, ob man fällt, sondern wie oft man wieder aufsteht.

Und so dürfen sich ihre Fans darauf freuen, sie schon bald wieder dort zu sehen, wo sie hingehört: vor der Kamera. Wenn alles weiter so gut läuft, meldet sich die unverwüstliche Kämpferin Ende Oktober zurück – stärker, als es die Umstände eigentlich erlauben würden. Man darf ihr von Herzen wünschen, dass dies das vorerst letzte Comeback bleibt und ihr fortan nur noch gute Nachrichten begegnen.

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