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Feuer in einem russischen Einkaufszentrum: Mindestens 64 Tote, darunter viele Kinder. Dabei wollten Kinder sich einfach ein Zeichentrickfilm anschauen

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Von Julia Khytrova
26. März 2018
16:58

Eine schreckliche Tragödie ereignete sich am Sonntagabend in der sibirischen Stadt Kemerowo. Ein Einkaufszentrum wurde für viele Menschen dort zur Todesfalle. Dabei kamen Dutzende Menschen, darunter viele Kinder, ums Leben. Zahlreiche Medien berichten über den Sicherheitsmangel und Schlamperei.

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Bis dahin ist bekannt, dass bei dem verheerenden Brand im Einkaufzentrum mindestens 64 Menschen, darunter viele Kinder, ums Leben gekommen sind. Leider kann die Zahl der Opfer steigen, denn viele Menschen noch vermisst werden. Wie bekannt wurde, brach der Brand am 4. Stock, in der Nähe einer Spielecke und eines Kinos, aus.

Wie die Sprecherin des Ermittlungskomitees, Swetlana Petrenko, am Montag mitteilte, wurden im abgefackelten Einkaufszentrum viele Leichen aufgefunden. Mittlerweile arbeite man an Identifizierung der Opfer.

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Das Schreckliche ist, dass sehr viele Kinder ums Leben gekommen sind. So schrieb ein Mädchen, das an dem Tag mit ihrer Klasse auf einem Klassenausflug im Einkaufszentrum war, an dessen Eltern: „Wir brennen. Ich liebe euch, macht's gut. Ich kann nicht atmen." Wie bekannt ist, starb die Elfjährige im 2 Kinosaal zusammen mit allen ihren Klassenkameraden, während die Lehrer, die zum Shoppen gegangen sind, sich retten konnten.

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Wie bekannt ist, brach das Feuer am frühen Sonntagabend im vierten Stock, wo sich eine Kinderspielecke befand, aus. Mehr als 64 Menschen wurden lebend verbrannt und 40 Menschen schwer verletzt. Am Montag wurden drei verdächtige Menschen festgenommen. Davon berichtete „Tass“ unter Berufung auf Polizeiquellen. Wie bekannt ist, sei unter den Festgenommenen auch der Direktor des Einkaufszentrums.

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Wie der Katastrophenschutz mitteilte, wurde der Brand gelöscht, das Gebäude, aber, sei nach Angaben der Behörden einsturzgefährdet. Wie bekannt ist, sind zwei von drei Kinosäle bereits eingestürzt.

Aufgrund dessen, dass die Menschen Schwierigkeiten hatten sich aus dem brennenden Gebäude zu retten und es keine Evakuation stattfand, kursierten Spekulationen über den mangelhaften Brandschutz. Wie der stellvertretende Gouverneur des Verwaltungsbezirks Kemerowo, Wladimir Tschernow, gegenüber der Telegrafenagentur „Tass“ bekannt gab, gab es „eine Masse an Verstößen in diesem Einkaufszentrum“.

So berichteten die Zeugen, dass die Kinobesucher zuerst die Säle nicht verlassen konnten, die Tür sei verschlossen gewesen. Als die Tür dann aufging seien die Korridore voller Rauch gewesen. Außerdem gab es keinen Feueralarm, die Notausgänge seien verschlossen gewesen und es gab keine Evakuation.

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