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Dame sieht sich Anhänger an, den sie vor 27 Jahren von einem Bettler bekommen hat; stellt fest, dass sie ihre Schulden bezahlen kann – Story des Tages

Edita Mesic
14. Juni 2022
18:00
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Die jahrzehntelange Freundlichkeit einer Frau wird endlich belohnt, als sie den wahren Wert eines Anhängers entdeckt, den ihr der Mann, dem sie geholfen hat, geschenkt hat.

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Das Leben von Anna Mullins war hart. Sie war seit 14 Jahren verheiratet und war es in gewisser Weise immer noch, seit ihr Mann sie verlassen und sich nie die Mühe gemacht hatte, sich von ihr scheiden zu lassen.

Anna vermutete, dass er befürchtete, ein Richter würde ihn zwingen, Unterhalt für ihre vier Kinder zu zahlen. David war kurz nach der Geburt ihres vierten Kindes verschwunden, und seitdem hatte sich Annas Lebensstil verschlechtert.

Das Geld war knapp und Anna beschloss, ihren Schmuck zu verpfänden. | Quelle: Unsplash

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Das Geld war knapp und wurde jeden Tag knapper, so sehr, dass sie überlegte, die wenigen guten Schmuckstücke, die sie von ihrer Mutter geerbt hatte, zu einem Pfandleiher zu bringen.

Anna setzte sich auf das Bett und breitete ihre Sachen aus. Sie hatte ein winziges goldenes Armband, das ihr ihre Tante aus Frankreich nach ihrer Geburt geschickt hatte. Außerdem lag dort ein goldenes Kreuz, das ihr ihre Eltern zur Konfirmation geschenkt hatten...

Die zarte goldene Halskette mit winzigen Perlenblumen und passenden Ohrringen hatte ihrer Mutter und davor ihrer Großmutter gehört. Ihren Verlobungring und den Ehering würde sie gerne verkaufen, aber den Rest...

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Dann fanden ihre Finger etwas am Boden ihrer Schmuckschatulle. Es war ein alter silberner Anhänger. Sie hob ihn heraus. "Den hatte ich vergessen!", dachte sie.

Ihre älteste Tochter spähte durch die Tür. "Hey, Mama, geht es dir gut?", fragte sie neugierig.

"Ja, Miri!", sagte Anna. "Ich schaue nur ein paar Dinge durch, die wertvoll sein könnten. Wenn ich diesen Monat die Nebenkosten nicht bezahle, sitzen wir im Dunkeln und ohne Wasser..."

Anna sortierte ihren wertvollen Schmuck aus. | Quelle: Unsplash

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"Oh Mama!", flüsterte Miri und legte ihre Arme um ihre Mutter. "Es tut mir so leid. Ich wünschte, ich wäre alt genug, um mir einen Job zu suchen!"

"NEIN!", weinte Anna. "Auf keinen Fall verlässt du die Schule! Du machst nicht die Fehler, die ich gemacht habe, Miri."

"Aber Mama", protestierte Miri. "Du arbeitest schon drei Jobs..."

"Und es ist nicht genug!", flüsterte Anna. "Ich habe den Fernseher verkauft, das Soundsystem... die Gemälde, die dein Vater hinterlassen hat... Das hier ist das Letzte, was ich übrig habe."

Miri bewunderte die auf dem Bett ausgebreiteten Stücke und hob den alten Silberanhänger auf. Er war rund und schwer und nicht besonders ahübsch. "Was ist das?", fragte sie.

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Anna lächelte. "Dieser Anhänger hat eine Geschichte!", antwortete Anna. "Als ich elf war, gab es einen alten Mann, der im Park gegenüber unserer Schule schlief. Er war sehr mager und einsam... Er tat mir wirklich leid. Besonders wenn Weihnachten vor der Tür stand, weißt du? Ich meine, hier in Florida wird es nie richtig kalt, aber er war so allein."

Anna fand ein altes Medaillon ganz unten in ihrer Schmuckschatulle. | Quelle: Unsplash

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"Also beschloss ich eines Tages, einen Weihnachtskorb für ihn zusammenzustellen. Ich machte ein paar Sandwiches und ein paar Kekse und packte etwas Obstkuchen und Saft hinein... Aber ich machte den Fehler meiner besten Freundin Kelly meinen Plan zu erzählen, und als ich am nächsten Morgen in den Park aufbrach, wartete sie draußen mit zwei anderen Mädchen auf mich."

"Sie fragten mich, wohin ich ginge, und fingen an, mich zu verspotten, nannten mich 'Mutter Teresa' und fragten, ob ich mich dafür einsetzen würde, eine Heilige zu werden. Sie folgten mir den ganzen Weg bis zum Park und verspotteten mich."

"Ich hätte dieser Kelly einen Schlag auf die Nase verpasst", rief Miri.

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Anna sah einen Obdachlosen im Park. | Quelle: Unsplash

"Miri!", rief Ana. "Wir schlagen keine Menschen! Aber egal, um es kurz zu machen, ich brachte den Korb zu dem alten Mann und wünschte ihm frohe Weihnachten und er fing an zu weinen. Dann griff er um seinen Hals und nahm diesen Anhänger ab. Er sagte, er habe seiner Mutter gehört und sei das Einzige, was ihm geblieben sei. Er sagte mir, er wolle, dass ich ihn habe. Ich wollte das nicht akzeptieren, aber er bestand darauf. Als ich am nächsten Tag zurückkam, war er weg. Ich sah ihn nie wieder."

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"Ach", sagte Miri. "Das ist eine schöne Geschichte! Also, was wirst du damit machen?"

Anna seufzte. "Es ist Sterlingsilber, also verkaufe ich ihn zusammen mit allem anderen."

"Kann ich mitkommen, Mama?", fragte Miri. "Ich denke nicht, dass du alleine gehen solltest. Jenny kann auf Abel und Lucy aufpassen."

Anna bereitete dem Obdachlosen einen Picknickkorb vor. | Quelle: Unsplash

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"Okay, Schatz", sagte Anna "Lass uns einfach alles in eine Tasche packen und wir können gehen. Je früher, desto besser."

"Kann ich den Anhänger tragen?", fragte Miri. "Nur, bis wir zum Pfandhaus kommen. Ich mochte diese Geschichte wirklich!"

Die beiden gingen in das Pfandhaus und warteten geduldig, während der Besitzer mit mehreren anderen Menschen Geschäfte machte. Miri drehte den Anhänger immer wieder um und runzelte die Stirn.

"Mama?", sagte Miri. "Hast du das Wort 'Liebling' bemerkt, das auf der Rückseite eingraviert ist?"

"Miri, wir sind dran", sagte Anna. "Bitte, steck den Anhänger in die Tasche..."

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In diesem Moment klingelte Annas Handy, und sie wandte sich von der Theke ab, um den Anruf zu beantworten. Der Mann hinter dem Tresen betrachtete den Anhänger in Miris Händen.

Annas beste Freundin und die anderen Mädchen verspotteten sie wegen ihrer Freundlichkeit. | Quelle: Unsplash

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"Das ist ein wirklich altes Stück", sagte er. "Früher hat man diese Medaillons mit einem Geheimfach gemacht, um Liebesbriefe oder Haarsträhnen zu verstecken."

Miri drehte das Medaillon wieder um und sagte zu Anna, die aufgelegt hatte: "Mama, das Medaillon hat ein Geheimnis, und ich denke, dieser kleine Punkt über dem 'i' ist ein Loch, – das muss das Schlüsselloch sein!"

Anna sah, wie aufgeregt Miri war, also erlaubte sie ihr, das Medaillon zu behalten. Der Mann kaufte Annas Schmuck und sie ging schweren Herzens. Es war alles viel weniger wert gewesen, als sie gehofft hatte.

Zu Hause zeigte Miri ihren Geschwistern das Medaillon. "Der Mann im Laden hat gesagt, es ist ein Geheimnis! Ich brauche eine Stecknadel, um es zu öffnen!"

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Anna beschloss, ihrer Tochter nachzugeben und steckte eine Nadel in die winzige Öffnung auf der Rückseite des Medaillons. Da hörte sie ein Klicken und die beiden Hälften des Anhängers schwangen auseinander.

Der dankbare Mann schenkte Anna ein Medaillon. | Quelle: Pexels

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Etwas Schweres fiel Anna in den Schoß. Sie hob es auf und hielt es gegen das Licht. "Es ist ein DIAMANT!", rief die fünfjährige Lucy. "Schau, wie der glänzt!"

"Süße", lachte Anna. "Wenn das ein Diamant wäre, wären wir reich! Er hat die Größe einer Walnuss! Es ist nur ein hübscher Kristall!"

"Vielleicht IST es ein Diamant!", rief Miri, und die anderen Kinder fügten einen Chor der Zustimmung hinzu. "Lasst uns das Ding zum Juweliergeschäft bringen!"

Also stiegen Anna und die vier Kinder in ihr altes Auto und fuhren zu einem schicken Einkaufszentrum und gingen in ein Juweliergeschäft. Der Mann im Juweliergeschäft sah Anna von oben herab an.

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"Wie kann ich Ihnen helfen?", fragte er, aber sein Ton deutete eher auf 'verschwinde schnell, du gehörst nicht hierher' hin. Doch seine Reaktion änderte sich, nachdem Anna den Kristall auf seine glänzende Glastheke gelegt hatte.

In dem Medaillon befand sich etwas, das wie ein riesiger Diamant aussah. | Quelle: Pixabay

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"Können Sie mir sagen, was das ist?", fragte sie.

"Ist das Ihr Ernst?", fragte der Mann. "Wir führen Bewertungen nur für Stammkunden durch!"

"Warte Mama", rief Miri. "Diamanten kratzen das Glas!" Und bevor der Mann reagieren konnte, nahm sie den Kristall und zog ihn über seine makellose Theke.

Der Kristall machte ein schreckliches Geräusch, als er über die Theke knirschte und einen tiefen, hässlichen Kratzer hinterließ. "Es ist ein Diamant!", riefen Miri und der Mann gleichzeitig.

Der Mann sah verblüfft aus. Er holte eine Juwelierlupe heraus und betrachtete den Kristall lange. "Ma'am", sagte er respektvoll zu Anna. "Das ist der klarste Diamant, den ich je gesehen habe. Er hat fast keine Einschlüsse und ist ein alter Minenschliff, wahrscheinlich aus dem 19. Jahrhundert. Ein Familienerbstück nehme ich an?"

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Miri und Anna waren schockiert, als der Mann ihnen sagte, wie viel der Diamant wert war. | Quelle: Pexels

"Ja", sagte Anna ruhig. "Ist er. Ich habe mich gefragt, wie ich es verkaufen würde und was ich dafür bekommen könnte."

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Der Juwelier sagte: "Ich habe einen Freund, der ein Juwelen-Auktionshaus betreibt. Ich gebe Ihnen seine Kontaktdaten. Es könnten 100.000 Euro oder gar eine Million zusammenkommen..."

Anna verkaufte den Diamanten. Er erreichte nicht die 1 Million, aber es war mehr als genug für sie, um ihre Schulden zu begleichen, ein Haus zu kaufen und einen gemütlichen kleinen Notgroschen wegzulegen.

Inzwischen wurde der Anhänger zum Familienerbstück. Eines Tages fragte Miri Anna: "Mama, denkst du, dieser obdachlose alte Mann wusste, was in dem Anhänger war?"

"Ich weiß nicht, meine Liebe", sagte Anna. "Vielleicht hat er das gewusst.."

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Was können wir aus dieser Geschichte lernen?

  • Früher oder später wird die Belohnung für Freundlichkeit zurückgezahlt. Annas Mitgefühl für den alten Obdachlosen wurde auf eine Weise belohnt, die sie sich nie hätte vorstellen können.
  • Gib niemals auf, denn das Leben dreht sich schnell. Anna war verzweifelt, aber die Entdeckung des Diamanten veränderte ihr Leben über Nacht zum Besseren.

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Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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