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Leben

23. September 2021

Frau gibt die Nacht über vor zu schlafen, um zu prüfen, ob ihr Mann lügt. Was sie herausfindet, schockiert sie – Story des Tages

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Ich war misstrauisch, ob mein Mann mich belog, also testete ich ihn. Ich war vor Schock erstarrt über das Ergebnis meines Plans.

"Es ist das dritte Mal diese Woche, dass die Katzen mich nicht schlafen lassen, Clara", beschwerte Jörg sich am Telefon. "Die machen mich jetzt echt verrückt!"

Ich nahm ihn nicht ernst und lachte. "Oh nein! Was haben die armen Stubentiger dismal angestellt?"

"Ich meine es Ernst, Clara", Jörgs Stimme war fest, "sie machen die ganze Nacht Geräusche. Manchmal muss ich aufstehen, um ihnen die Tür zu öffnen. Am nächsten Tag kann ich mich auf der Arbeit nicht konzentrieren, weil mir der Schlaf fehlt!"

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"Aber letzte Nacht waren sie leise, Schätzchen. Ich meine, ich habe tief geschlummert. Ich glaube nicht, dass ich Geräusche gehört habe", erklärte ich.

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Jörgs Stimme veränderte sich. Es klang, als sei er mit meiner Antwort ganz und gar nicht zufrieden. "Dein Ernst, Clara? Sag mir nicht, du denkst, ich denke mir das nur aus!"

"Das habe ich nicht gemeint, Schätzchen", sagte ich, "aber lass mich schauen, was ich machen kann. Lass uns darüber reden, wenn ich zu Hause bin?"

"Nein, Clara. Ich will das nicht schon wieder ausdiskutieren. Ich bringe die Katzen für das Wochenende zu deiner Schwester," sagte Jörg und legte auf.

Ich fühlte mich komisch. Jörg mochte die Katzen eigentlich und er hatte sie anschaffen wollen. Aber seit letzter Woche hasste er sie plötzlich.

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Ich komme oft spät heim, und weil ich todmüde bin, wache ich nachts selten auf. Du kannst mich als Tiefschläfer bezeichnen. Aber selbst im tiefen Schlaf können Geräusche mich rasch wecken.

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Es kam mir seltsam vor, dass die Katzen Jörg die ganze Nacht störten, ich aber nie etwas hörte. Also beschloss ich, in der folgenden Nacht einen Test durchzuführen.

Ich wartete, bis Jörg zu Bett ging. Dann ließ ich die Katzen aus dem Zimmer und tat, als schliefe ich. Ich lag die ganze Nacht da und schaute alle halbe Stunde auf mein Handy, um zu prüfen, ob Jörgs Behauptungen über die Katzen wahr waren.

Bis 6 Uhr morgens blieb ich wach, aber keine der Katzen kam in unser Schlafzimmer. Ich hörte sie um 4:15 einmal miauen, aber das dauerte keine 2 Minuten. Danach geschah nichts. Als Jörg jedoch wach wurde, sah er das ganz anders.

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"Oh Gott, ich kann nicht fassen, dass diese Katzen so laut sind!", sagte er, als er fürs Frühstück aus dem Schlafzimmer kam. "Ich bin immer noch müde und habe nicht genug geschlafen."

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Ich war geschockt. Jörg log. Aber warum? Warum hasste er die Katzen so? Sollte ich ihn fragen?

Ehe ich jedoch etwas erwidern konnte, sprach er weiter. "Du lässt sie diese Woche bei deiner Schwester, oder? Ich hoffe, ich kann in Frieden schlafen, wenigstens am Wochenende!"

Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Ich war verwirrt. "Äh.. ja… ich kann mal schauen", murmelte ich und frühstückte weiter.

"Wir habe darüber gesprochen, Clara. Was meinst du mit mal schauen?", Jörg schien mit meiner Antwort unzufrieden.

"Mein neues Projekt frisst viel Zeit, Jörg, also habe ich diese Woche vielleicht nicht die Ruhe, aber ich werde es versuchen", versicherte ich.

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Da verlor Jörg die Fassung. "Dein Ernst, Clara? Wie kannst du das so auf die leichte Schulter nehmen? Ich habe dir gesagt, dass ich jetzt seit einer Woche Probleme habe. Ich kann nicht vernünftig schlafen und nicht einmal arbeiten!"

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Ich war während der ganzen Sache geduldig mit ihm gewesen, obwohl er log, aber als er mich so anfuhr, rastete ich aus. "Es reicht jetzt, Jörg! Ich weiß, dass du mich wegen der Katzen anlügst. Ich war gestern die ganze Nacht wach und weißt du das? Ich habe sie einmal gehört und das waren keine 2 Minuten!"

"Wow, ich fasse es nicht", fügte Jörg sarkatisch hinzu, "Ich wusste nicht, dass ich in meinem eigenen Heim ausspioniert werde."

"So ist das, wenn man lügt, Jörg. Was genau ist dein Problem? Warum lügst du überhaupt?", fragte ich, aber er schweig. Er stand einfach auf und ging.

Einige Stunden nach dem hitzigen Streit rief ich ihn an, um zu fragen, ob es ihm gut ging. Ich machte mir Sorgen darüber, wie er wegen der Katzen gelogen hatte. Aber Jörg antwortete weder auf meine SMS noch auf meine Anrufe.

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Zunächst dachte ich, dass er vielleicht noch immer sauer war. Aber als ich nach der Arbeit nach Hause kam, war er nirgendwo zu finden.

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Ich rief in seinem Büro an, um zu fragen, ob er dort sei, jedoch stellte sich heraus, dass er dort nie erschienen war. Weder seine Freund*innen noch seine Familie hatte eine Ahnung, wo er war. Mein Herz rutschte mir in die Hose.

Ich beschloss, zur Polizei zu gehen und eine Vermisstenanzeige aufzugeben, aber gerade, als ich das Haus verlassen wollte, bekam ich einen Anruf aus dem Krankenhaus.

Man teilte mir mit, dass Jörg zwangseingewiesen worden war. Er hatte sich nicht selbst verletzt, aber in der Öffentlichkeit etwas Besorgniserregendes gesagt. Ich eilte ins Krankenhaus, wo ich Jörg bei einem Arzt im Sprechzimmer vorfand.

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"Was zur Hölle soll das, Jörg!", ich war zornig, "wie kannst du so unvorsichtig sein? Du hast nicht einmal meine Anrufe und Nachrichten beantwortet!" Mir war egal, dass der Arzt bei uns war. Ich war krank vor Sorge gewesen.

"Beruhigen Sie sich bitte", der Arzt sah mich an. "Sind Sie nicht froh, dass es ihrem Mann gut geht?"

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"Entschuldigen Sie, aber könnten Sie uns für einen Moment allein lassen?" fragte ich und führte Jörg aus dem Raum. Ich war überrascht, weil er ruhig und stumm war.

Ich beruhigte mich fragte ihn erneut: "was ist los, Liebling? Was versteckst du vor mir?"

Jörg begann zu weinen und erklärte mir, warum er gelogen hatte. Er hatte eines Abends spät gearbeitet und sein Laptop offen stehen gelassen. Als er sich einen Kaffee holen wollte, war eine der Katzen auf die Tastatur getreten und hatte so die falsche Präsentation an die Investoren geschickt.

Als sein Chef dies erfahren hatte, hatte er Jörg öffentlich zur Schnecke gemacht und gedroht, ihn zu entlassen. Also hatte Jörg alles inszeniert, um die Katzen loszuwerden.

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Er konnte nicht mit dem Weinen aufhören, während er alles gestand. Ich fühlte mich schrecklich, ihn so angefahren zu haben und umarmte ihn. "Ist schon okay, Schatz. Ich werde dafür sorgen, dass die Katzen dir keinen Ärger mehr machen", versicherte ich ihm.

Von da an etablierte ich neue Regeln, um das Problem zu vermeiden. Ich brachte Katzentüren an und die Katzen dürfen jetzt nicht mehr ins Schlafzimmer.

Was können wir von dieser Geschichte lernen?

  • Wenn wir über unsere Probleme reden, wird es einfacher, sie zu lösen. Hätte Jörg die Sache eher mit Clara besprochen, hätte er nicht so ein Chaos anrichten müssen.
  • Lügen haben kurze Beine. Wie Clara herausfand, dass Jörg log, beweist dies.
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Diese Geschichte wurde inspiriert von einem Beitrag eines Abonnenten, aber geschrieben wurde sie von einer*m professionellen Autor*in. Alle Namen wurden abgeändert, um die Privatsphäre der beteiligten Personen zu wahren.

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