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18. August 2021

Menschen bringen Mutter Mitgefühl entgegen, die mit schreiendem Baby ein Geschäft verlassen muss

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Für viele Frauen ist das Stillen eine natürliche Folge der Schwangerschaft – und es sollte jeder Frau selbst überlassen sein, ob sie stillen möchte. Und eigentlich sollte ihr dies auch überall möglich sein, dachte zumindest eine Engländerin und lag damit offenbar falsch.

Jasmin Suggit aus Hedon in England hat vor Kurzem ihren geliebten Sohn Isaac auf die Welt gebracht. Zusammen mit seinem älteren Bruder Jacob und ihrem Partner ist das Familienglück perfekt.

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Auf Jasmins Instagram-Kanal sieht man Fotos der kleinen Wonneproppen auf Ausflügen, beim Plantschen im Meer zusammen mit ihrer Oma oder einfach ganz kuschelig daheim.

Isaac ist erst fünf Wochen alt. Eltern wissen, was das bedeutet: schlaflose Nächte, hungriges Schreien und eine ungeheuer intime, wundervolle Zeit mit dem Nachwuchs.

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Wann sich bei den Kleinen der nächste Hunger breit macht, ist nicht immer abzusehen. So wurde auch Jasmin vor einiger Zeit davon überrascht, wie Isaac schreiend wachwurde, weil er fand, es sei dringendst Zeit für den nächsten Imbiss.

In jenem Moment war Jasmin allerdings nicht zu Hause, sondern in der Stadt unterwegs. Gewöhnlich ist das kein Problem, denn wie viele Mütter stillt Suggit ihren kleinen Sohn.

Was sich aber an diesem Tag im Geschäft mit dem Namen "Matalan" ereignete, empörte die Mama so sehr, dass sie auf Instagram über den Vorfall schrieb. Sie sei auf der Suche nach Kleidung für die Familie gewesen, als Isaac begann zu schreien.

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Sie habe die Umkleidekabinen aufgesucht, um ihn dort diskret zu stillen, doch diese seien geschlossen gewesen. Also habe sie in der Schuhabteilung höflich gefragt, ob sie dort stillen könne, weil kaum Kund*innen anwesend waren.

Die Mitarbeiterin jedoch habe geantwortet: "nein, das geht hier nicht und die Toilette ist abgeschlossen. Da müssen sie schon zu 'Asda' gehen." Schockiert habe Jasmin daraufhin das Geschäft verlassen – mit dem noch immer schreienden Isaac auf dem Arm.

Sie wandte sich daraufhin schriftlich an die Leitung der Kette und beschwerte sich über den Vorfall. Sie so unhöflich abzuweisen und anzudeuten, eine Toilette wäre ein angebrachter Ort zum Stillen, wenn sie aufgeschlossen gewesen wäre, hielt die Mutter für untragbar.

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Die Antwort, die sie erhalten habe, empfand sie als unzureichend. Es ginge ihr nicht darum, einzelne Angestellte anzugreifen, sondern stillenden Frauen ein Gefühl der Sicherheit und Akzeptanz zu gewährleisten.

In ihrem Post weist sie deshalb darauf hin, dass in England gesetzlich festgehalten sei, dass Geschäfte Stillende nicht ausgrenzen dürfen und dass kein öffentlicher Betrieb Stillende der Örtlichkeit verweisen dürfe.

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In den Kommentaren drücken Follower*innen ihre Unterstützung für die junge Mutter aus und betonen, dass sie richtig gehandelt habe. Die Schuld liege klar bei dem Geschäft und es sei ein Unding, sie so zu behandeln.

Habt ihr schon einmal etwas Ähnliches erlebt? Wenn ja, wie seid ihr damit umgegangen? Teilt gerne eure Geschichten in den Kommentaren mit uns.

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