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05. August 2021

Vater ließ seinen 6-Monate alten Sohn bei 37 Grad im Auto, während er im Casino zockte

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Ob Glücksspiel ein sinniger Zeitvertreib ist oder nicht, darüber lässt sich streiten. Unbestreitbar ist hingegen, dass Kleinkinder nicht allein gelassen werden sollten – erst recht nicht in überhitzten Autos. Genau dies hat ein Vater in Las Vegas getan und muss nun dafür die Konsequenzen tragen.

Mitchell Hooks lebt im Großraum Las Vegas im Bundesstaat Nevada in den U.S.A. Der zweifache Vater war am 16. Juli mit seinen Kindern unterwegs, um seine Tochter bei einer Freundin abzusetzen.

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Danach war noch sein 6 Monate alter Sohn mit ihm im Auto. Der Vater musste auf die Toilette und hielt deshalb an einem Casino.

Er ließ seinen Sohn im Auto und fuhr ein Fenster auf der Fahrerseite etwas herunter. Dann verschwand er im Casino.

So zumindest lautet der Bericht des Vaters. Es ist bereits empörend, dass er ein so junges Kind überhaupt allein im Wagen ließ, aber damit nicht genug.

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Denn Mitchell Hooks kehrte erst eine gute halbe Stunde später zu seinem Auto zurück. Während der gesamten Zeit war sein Sohn darin allein und das bei über 37 Grad Außentemperatur und nur einem etwas geöffneten Fenster.

Zum Glück war eine Frau auf das schreiende Kind im Wagen aufmerksam geworden und hatte den Sicherheitsdienst des Bighorn Casinos informiert, in dem Hooks an den Automaten spielte.

Der Sicherheitsdienst informierte die Polizei, die den Säugling aus dem Auto befreite. Die Body-Cam eines der Beamten zeigt, wie die Polizist*innen bemüht sind, die Körpertemperatur des Kleinen mit kühlem Wasser zu senken.

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Auch Sanitäter*innen waren eingetroffen und nahmen das Kind in ihre Obhut. Sicherheitshalber wurde es ins Krankenhaus eingeliefert, scheint aber wohlauf zu sein.

Bei seiner Rückkehr sprach die Polizei Hooks an. Er leistete keinen Widerstand und zeigte sich einsichtig.

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Der Polizeibeamte Osvaldo Cerda-Guzman sprach mit dem Vater. Dem Sender Fox News erstattete er später Bericht:

"Mitchell sagte mir, er hätte das nicht tun sollen und dass er jede Strafe verdiene, die man ihm auferlege. Es gäbe keine Entschuldigung für seine Tat."

Dem Vater wird nun Kindesmisshandlung und Vernachlässigung vorgeworfen. Wie das Urteil ausfallen wird, ist noch nicht bekannt.

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