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28. Juli 2021

"Mein Papi ist heute gestorben": kleines Mädchen bittet Fremde beim Bestatter darum, Hund zu streicheln

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Wenn Kinder früh ihre Eltern verlieren, zerreißt es einem das Herz. Ein kleines Mädchen aus Arkansas hing ganz besonders an ihrem Papa und war am Boden zerstört, als sie ihn verlor. Doch dann tauchte eine fremde Frau mit ganz besonderer Begleitung auf, die einem Tag der Trauer einen Moment der Freude brachte.

Lacey Nast und ihr Ehemann Davey hatten zwei Kinder. Die ältere Tochter Raelynn hing immens an ihrem Vater. Sie sei so stolz auf ihn gewesen, dass sie ihn allen Menschen vorstellen wollte, die sie traf, erzählte Raelynns Mutter.

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Die Familie aus Fort Smith im US-Bundesstaat Arkansas lebte 17 Jahre lang glücklich zusammen, bis Davey mit Darmkrebs diagnostiziert wurde. Eine Freundin, Heather Honey, richtete eine Spendenkampagne ein, um die Familie zu unterstützen.

Die Spenden sollten helfen, Arztrechnungen und Begräbniskosten zu decken. Am 14. April erlag Davey seiner Krankheit.

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Heather schrieb in der Kampagne, dass seine Familie Daveys größte Errungenschaft gewesen sei. Nun müssen seine Lieben ohne ihn ihr Leben meistern.

Gerade für die kleine Raelynn ist das sehr schwer. Ihr Papa wurde beim Bestattungsinstitut aufgebahrt und seine Tochter saß draußen auf den Stufen, als sie eine besondere Begegnung machte.

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Emily Beinemann kam mit ihrer Hündin "Blue" vorbei, die beiden waren joggen. Da hörte sie eine Stimme, die ihr etwas zurief. Auf der Webseite "Love What Matters" schildert Beinemann, was an jenem schicksalhaften Tag geschah.

"Darf ich deinen Hund streicheln?" fragte die Stimme. Sie gehörte zu Raelynn. Emily blieb stehen und sagte, Raelynn dürfe gerne die Labradorhündin streicheln, wenn ihre Eltern nichts dagegen hätten.

Raelynn habe dann erklärt, dass ihre Eltern nicht mit ihr draußen waren, sondern dass ihre Mama drinnen und ihr Papa gestorben sei. Dann schloss das Mädchen den Hund fest in den Arm.

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Beinemann war überrascht, als Raelynn sie plötzlich fragte, ob sie mit hineinkommen und ihren Vater treffen wolle. Die fremde Frau verstand, wie wichtig es für die Kleine war, noch einmal jemandem ihren Papa vorstellen zu können.

Also ging sie mit. Raelynns Mutter berichtete, dass alle zunächst verwundert waren, plötzlich eine Fremde bei der Zeremonie zu sehen. Aber die Verbindung zwischen ihr und ihrer Tochter habe man sofort spüren können.

Raelynns Tante bedankte sich sogar bei Beinemann und war sicher, dass Gott sie zu der Familie geschickt hatte, um allen Trost zu spenden. Diese Ansicht teilt die Joggerin.

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"Ich bin Gott so dankbar, dass er es uns ermöglicht hat, dieses ganz besondere Mädchen kennenzulernen. Sie wird wahrscheinlich nie begreifen, was der Tag heute für mich bedeutet hat, aber es war genau, was ich gebraucht habe," schreibt sie gerührt.

Nach diesem außergewöhnlichen geteilten Moment wollen Raelynns Familie und Emily weiter in Kontakt bleiben. Es ist sehr rührend zu sehen, wie sehr fremde Menschen Halt geben können, wenn sie mit reinem Herzen zur rechten Zeit am rechten Ort erscheinen.

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