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11. Juli 2021

Story eines Abonnenten: Frau prellt die Zeche und flüchtet

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Ein junger Kellner lehrt eine junge, reiche Frau, die zum Spaß die Zeche prellt, eine schmerzvolle Lektion in Ehrlichkeit.

Carla Vance und ihre Freundinnen hatten eine tolle Zeit. Sie waren eines Nachmittags am Rodeo Drive shoppen und entschieden, in einem hippen Restaurant im Viertel Mittag essen zu gehen.

Carla, Nina, und Lani waren beste Freundinnen und machten alles zusammen – auch, sich in Schwierigkeiten zu begeben. Die 18-Jährigen setzten sich an den Tisch und schauten in die Karte. Die Preise waren so teuer wie das Lokal hip war, aber die Mädels machten sich keine Sorgen. Sie hatten einen Plan...

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Ein großer, junger Kellner kam zu ihnen und lächelte. "Guten Tag, Ladies. Ich bin Hal, und ich bin heute euer Kellner. Was darf ich euch bringen?" Nach einer Menge Gekicher und ausgiebigen Diskussionen über Speisen und deren Auswirkungen auf ihre Figuren, bestellten die jungen Frauen Steaks, Salat, und Weißwein.

Der Kellner runzelte die Stirn. "Tut mir leid, die Damen, aber dann muss ich einmal die Ausweise sehen." Die Frauen kramten ihre Ausweise heraus und zogen Schmollschnuten.. 

"Wir sind alt genug!" nörgelte Nina, "Sogar Carla! Sie hatte letzte Woche Geburtstag."

"Das glaube ich ja, aber ich muss trotzdem die Ausweise prüfen," erklärte der Kellner entschuldigend. "Ich kehre gleich mit euren Bestellungen zurück."

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Die drei hatten jede Menge Spaß beim Essen. Sie aßen die Salate, tranken teuren Wein und gönnten sich noch extravaganten Nachtisch. Schließlich riefen sie Hal zu sich, bestellten Kaffee, und baten um die Rechnung.

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Hal brachte die stattliche Rechnung. Carla lächelte ihn an: "Danke. Du warst wunderbar!"

Hal lächelte zurück und hastate zu den Gästen am Nachbartisch. Als er sich umdrehte, waren die jungen Frauen verschwunden und Hal ging zum Tisch, um die Rechnung und das Geld einzusammeln.

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Zu seiner Überraschung fand der auf dem Tisch nichts außer den Überresten der Speisen. Die jungen Frauen waren ohne zu zahlen abgehauen. Hal war baff. Die Freundinnen hatten offensichtlich Geld gehabt; ihre Tüten waren vor Designerkleidung nur so übergequollen.

Er hätte niemals gedacht, dass sie die Zeche prellen würden. In dem Moment hörte Hal ein Handy klingeln. Es kam von unter dem Tisch. Er hob die Tischdecke und entdeckte ein nagelneues Mobiltelefon.

Er hob es auf. Auf dem Bildschirm stand "Papi" und Hal ging dran. "Carla?" sagte eine männliche Stimme, "hallo, mein Honigkuchenpferd..."

Carla und ihre Freundinnen hätten sich die Rechnung leisten können, entschieden aber, als Streich davonzulaufen, ohne zu zahlen.

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Hal räusperte sich. "Guten Tag, der Herr. Ich fürchte, Ihre Tochter Carla hat ihr Telefon im Rodeo Rendezvous vergessen. Sie hat hier zu Mittag gegessen..."

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Der Mann am anderen Ende seufzte. "Nicht schon wieder! Das Kind würde seinen Kopf verlieren, wenn er nicht angewachsen wäre!"

"Ich fürchte, sie und ihre Freundinnen haben außerdem 'vergessen', ihre Rechnung zu bezahlen, ehe sie verschwanden."

"Was?" krächzte der Mann ungläubig, "Ihre Freundinnen...Etwa Nina und Lani?"

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"Ja, Sir. Ich glaube, so hießen die beiden Damen."

"Ich werde in einer halben Stunde da sein und die Rechnung bezahlen," sagte der Vater.

Er stellate sich als wichtig aussehender Unternehmer heraus. Er war Mitte 40 und auf den Punkt genau eine halbe Stunde später da. Hal begrüßte ihm und händigte das Telefon aus. "Dies gehört Ihrer Tochter, Sir," sagte er.

"Ich danke Ihnen," antwortete der Mann, "Und wie hoch ist die Rechnung?"

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Hal reichte ihm wortlos die Rechnung. Der Vater schüttelte den Kopf. "Ich begreife das nicht," sagte er traurig. "Meine Tochter hat Kreditkarten, Ich gebe ihr ein großzügiges Taschengeld..."

"Sir, sie haben es wahrscheinlich nur als Streich gemeint," sagte Hal einfühlsam.

Der Mann verzog das Gesicht. "Sie ist 18 und zu alt vür solch dumme Scherze." Er griff nach seiner Geldbörse, zählte einige Geldscheine ab und reichte sie Hal.

Hal nahm das Geld. "Sir, Sie haben mir 100 Euro zu viel gegeben..."

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Der Unternehmer lächelte. "Das ist Ihr Trinkgeld. Vielen Dank für Ihre Ehrlichkeit, junger Mann. Sie hätten das Handy behalten können und es wäre meiner Tochter recht geschehen. Haben Sie aber nicht. Sie verdienen eine Belohnung."

Hal dankte ihm, und der Man fügte hinzu: "Meine Tochter muss eine Lektion lernen. So habe ich sie nicht erzogen. Ihr steht ein Kurswechsel bevor. Das Handy kriegt sie nicht zurück und die Kreditkarten beschlagnahme ich."

An dem Abend musste Carla eine unangenehme Unterhaltung mit ihren Eltern durchstehen. Wie versprochen nahm ihr Vater ihr die Kreditkarten, das Taschengeld, und ihr Handy weg. Am nächsten Tag fand Carla sich als Kellnerin in einem Diner um die Ecke wieder.

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Was können wir von dieser Geschichte lernen?

1. Unehrlichkeit ist kein Spiel. Carla und ihre Freundinnen hätten sich das Essen leisten können, aber zum Spaß hauten sie ab. Sie hatten nicht damit gerechnet, aufzufliegen.

2. Bleibe deinen Prinzipien treu. Hal hätte das teure Handy behalten können, aber er blieb seinen Prinzipien treu und gab es zurück.

Teile diese Geschichte mit deinen Freund*innen. Vielleicht inspiriert sie Menschen dazu, ihre eigenen Stories zu teilen oder anderen zu helfen.

Diese Geschichte wurde von einem Abonnenten eingesandt. Alle Namen wurden abgeändert, um die Privatsphäre der beteiligten Personen zu wahren.

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