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10. Juli 2021

Story eines Abonnenten: Restaurantbesitzer speist Obdachlose

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Ein Restaurantbesitzer sieht eine hungrige, erschöpfte Obdachlose vor seinem Etablissement. Anstatt sie zu vertreiben entschließt er, ihr etwas zu Essen zu geben. Von dem Moment an stand sein Leben Kopf.

Eines Nachmittags betrat die 30-jährige Carrie ein italienisches Restaurant. Sie trug schlecht sitzende, schmutzige Kleidung. Die anderen Gäste im Restaurant begannen zu tuscheln, als sie sie bemerkten.

Es war kalt in New York und im Gegensatz zu allen anderen im Raum hatte Carrie keinen Mantel. Sie ging auf einen Kellner zu und bat um ein Glas Wasser und erklärte, sie habe tagelang nichts getrunken.

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Der Kellner aber betrachtete Carries Erscheinung, begleitete sie nach draußen und sagte ihr, sie solle nicht wieder kommen. Carrie stand für eine Weile unschlüssig vor dem Restaurant und fragte sich, wo sie eine gute Seele finden sollte, die ihr etwas zu Trinken und zu Essen geben konnte.

Plötzlich kam der Restaurantbesitzer Pete auf sie zu und sprach sie an. "Ich muss mich für das Verhalten meines Angestellten entschuldigen, Madam, sagte er, bitte kommen Sie herein und ich werde Ihnen Wasser bringen."

Carrie dankte dem Mann und nahm drinnen auf einem der Stühle Platz. Alle Anwesenden starrten sie an. Carrie schaute beschämt zu Boden. Der Besitzer fragte sie, ob sie etwas essen wollte, aber Carrie verneinte und gab zu, dass sie kein Geld hatte, um die Speisen zu bezahlen.

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Unbeirrt bat Pete das Küchenpersonal, für Carrie ein gratis Essen zuzubereiten. Während sie aß, fiel ihm auf, dass Carrie gute Tischmanieren hatte und fragte nach dem Grund dafür.

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"Meine Eltern waren Prominente und haben mich gut erzogen," berichtete Carrie, "aber als ich in der Oberstufe war, habe ich mich in einen U.S. Amerikaner verliebt und wir sind zusammen ausgerissen. Er versprach mir, immer für mich zu sorgen, also entschied ich, nicht zur Uni zu gehen oder eine Ausbildung anzufangen."

"Meine Eltern enterbten mich, als sie von meinen Plänen erfuhren. Also bin ich mit meinem Partner in seine Heimat gereist. Aber vor zwei Wochen habe ich herausgefunden, dass er mich betrügt und da bin ich sauer geworden. Er hat mich rausgeschmissen. Seitdem bin ich obdachlos," fügte sie hinzu.

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Pete war berührt von Carries schlimmer Geschichte. Er bot ihr einen Schlafplatz. Es war eine leere ein-Zimmer-Wohnung, in der Carrie vorerst bleiben konnte. Carrie lehnte zunächst ab, aber der Restaurantbesitzer blieb beharrlich und schließlich willigte sie ein.

Am folgenden Tag brachte Pete der Frau Lebensmittel vorbei. Im Gegenzug kochte sie ihnen beiden ein gemeinsames Abendessen. Innerhalb einer Woche fand Carrie eine Stelle und konnte sich neue Kleidung leisten.

Plötzlich sah sie tatsächlich aus wie die Tochter von Prominenten. Pete besuchte sie immer öfter und sie kochte stets für die beiden. Nach und nach kamen die beiden sich näher und entwickelten zur Freude beider Gefühle für einander.

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Carrie fragte Pete irgendwann, ob sie Miete zahlen könne, schließlich wohnte sie bereits vier Monate lang umsonst in der Wohnung. "Ich habe da eine bessere Idee," grinste Pete und schlug vor, "warum ziehst du nicht bei mir ein?"

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Carrie lächelte, erklärte ihm aber, dass sie die Beziehung der beiden langsam angehen lassen wolle. Er verstand ihren Wunsch und stimmte ihr zu. Die Zeit verflog und bald war Carrie bereit, mit ihrem Freund zusammenzuziehen.

Während des großen Umzugs fragte Carrie Pete: "Warum hast du mir damals eigentlich geholfen? Ich war obdachlos und du hattest keine Ahnung, wer ich überhaupt war? Also warum solltest du mir helfen?"

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Pete erläuterte, dass seine eigene Mutter einst obdachlos gewesen sei, als sein biologischer Vater sie vor die Tür gesetzt hatte, als sie beschlossen hatte, ihr Kind zu behalten, anstatt abzutreiben.

"Mein Vater wollte das Kind nicht, aber meine Mutter konnte mich nicht gehen lassen. Also hat er sie rausgeschmissen. Schwanger. Mitten im Winter."

Er fuhr fort: "meine Mutter wäre erfroren, wenn zwei gutherzige Menschen ihr nicht geholfen hätten. Deshalb habe ich das Bedürfnis, Hilfe zurück zu geben, wenn sich die Gelegenheit bietet."

Carrie war gerührt von Petes Erzählung und wusste, dass sie einen Mann mit einem guten Herzen an ihrer Seite hatte.

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Es dauerte nicht lange, bis Pete Carrie eine Antrag machte und die beiden einen Sohn zusammen bekamen. Bis heute ist Pete glücklich, dass er damals einer bedürftigen Frau geholfen hat, die schlussendlich die Mutter seiner Kinder und seine Lebenspartnerin wurde.

Was können wir von dieser Geschichte lernen?

1. Gutes für andere zu tun kann auch Gutes für dich bedeuten.

2. Eine kleine gute Tat kann für jemanden eine sehr große Bedeutung haben.

Teile diese Geschichte mit deinen Freund*innen. Vielleicht inspiriert sie Menschen dazu, ihre eigenen Stories zu teilen oder anderen zu helfen.

Diese Geschichte wurde von einem Abonnenten eingesandt. Alle Namen wurden abgeändert, um die Privatsphäre der beteiligten Personen zu wahren.

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