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14. Juni 2021

Judith Rakers erzählt davon, wie sie vergaß, dass sie arbeiten musste und die "Tagesschau" nicht ganz nüchtern moderierte

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Die "Tagesschau"-Sprecherin Judith Rakers war beim BR-Late-Night-Talk "Ringlstetter" zu Gast und sprach über einen peinlichen Patzer ihrerseits, der dazu geführt hatte, dass sie einmal nicht ganz nüchtern vor laufende Kameras treten musste.

Ruhig, kompetent und professionell — so kennt man Judith Rakers aus der Tagesschau. Doch das war nicht immer so, wie Rakers nun verriet. Die 45-jährige Journalistin bestätigte auf Nachfrage von Ringlstetter, dass sie einmal ein wenig angeheitert die Nachrichten verlesen habe.

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Dabei habe es sich um ein "Versehen" gehandelt, beteuerte Judith Rakers. Der Grund für dieses peinliche Malheur sei gewesen, dass sie sich im Dienstplan vertan habe und ihre Nachtschicht beinahe verpasst hätte. Dazu sagte sie:

"Ich war mit meiner Freundin abends beim Italiener und war leicht angeschickert. Dann kam der Anruf von den Kollegen der 'Tagesschau': 'Judith, wo bist du?'"

Der Spruch: Wenn etwas schiefgeht, dann richtig, traf auch in diesem Fall zu, denn aufgrund einiger Dinge, die an diesem Tag zusammenkamen, war der Redaktion ihr Fehlen erst neun Minuten vor Beginn der Tagesschau aufgefallen.

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Rakers war daraufhin ins Auto gesprungen und war so schnell sie konnte ins Studio gefahren. Dabei soll sie nach eigenen Angaben die ein oder andere "dunkelgelbe" und "orangene" Ampel mitgenommen haben. Der Nachrichtenblock war ans Ende der Sendung geschoben worden und Rakers war ein Stapel Zettel mit den Nachrichten in die Hand gedrückt worden, von denen sie keine Ahnung hatte, was drauf stand.

Auf die Maske hatte sie an jenem Abend verzichtet und war direkt vor die Kamera gestürmt. Die Angst, die sie während der hektischen Autofahrt begleitet hatte, war unbegründet gewesen, verriet sie:

"Ich dachte, du wirst ungeschminkt, unvorbereitet, lallend da stehen, und das ist jetzt das Ende all dessen, was du dir über Jahre aufgebaut hast. Aber ich habe total funktioniert in dem Moment. Ich habe mich nicht verlesen, ganz ruhig gesprochen. Man hat nur gedacht: 'Die ist aber heute sehr natürlich geschminkt.'"

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Nach der Sendung habe sie sich dann bei allen persönlich für ihren Patzer entschuldigt, so Rakers. Obwohl das Erlebnis damals alles andere als schön war, hat sie daraus auch etwas Gutes gelernt, nämlich, dass man sich in derartigen Situationen auf sich selbst verlassen könne! 

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