Über AM
Entertainment

06. Juli 2021

Er behandelte das Dienstpersonal schlecht. Jetzt sucht er nach einer Stelle als Hausmeister

Teile diesen Artikel
FacebookTwitterLinkedInEmail

Es gibt einige Dinge im Leben, die jeder Mensch beherzigen sollte. Nett zu seinen Mitmenschen zu sein, ist eines dieser Dinge und sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Leider hat sich der Mann in dieser Geschichte für etwas Besseres gehalten.

Ein wohlhabender Geschäftsmann besuchte ein Restaurant und wartete darauf, endlich von einem Kellner bedient zu werden. Es war ein geschäftiger Dienstag und er konnte sehen, dass das Restaurant ziemlich voll war. 

Wird geladen...
Wird geladen...

Werbung

Die Bedienungen hatten alle Hände voll zu tun, die vielen Gäste möglichst zeitig zu bedienen. Der Geschäftsmann hatte jedoch noch Termine und war nicht bereit, stundenlang darauf zu warten, endlich bedient zu werden. Ungeduldig winkte er einen abgehetzten Kellner näher und fuhr ihn an:

"Endlich! Wurde auch Zeit, dass Sie mich endlich bedienen."

Der junge Mann in Schürze zückte seinen Notizblock und entschuldigte sich bei dem Gast für die Verspätung. Er erklärte ihm, dass sie aktuell sehr viel zu tun hatten und dass es daher zu etwas längeren Wartezeiten kommen könne. Zugleich versicherte er den sichtlich aufgebrachten Mann, dass er und seine Kollegen ihr Möglichstes täten, um allen Gästen gerecht zu werden. Dies schien ihm jedoch nicht zu reichen, denn er fuhr den Angestellten zornig an:

Wird geladen...

Werbung

"Das ist mir egal! Sie sind hier, um mir zu dienen, also tun Sie gefälligst Ihre Arbeit!"

Der Kellner war sichtlich überrascht über diese unfreundliche Reaktion seines Gastes, bemühte sich jedoch, ein freundliches Lächeln beizubehalten und professionell zu bleiben. Er entschuldigte sich noch einmal bei dem Mann und hielt verdutzt inne, als dieser ihm plötzlich einige Dollar einfach so in die Brusttasche steckte.

Wird geladen...

Werbung

"Ich erwarte einzigartigen Service, haben Sie verstanden?", forderte der Geschäftsmann mit eiserner Stimme. Nach kurzem Zögern bestätigte er, dass er verstanden habe und bot dem Gast an, ihm ein Stück Käsekuchen auf Kosten des Hauses zu bringen — als Entschädigung dafür, dass er so lange hatte warten müssen.

Er bestellte einen Kaffee und der Kellner eilte davon, um diesen zu holen. Als er zurückkam saß eine Frau in einem schneidigen Business-Anzug bei dem unhöflichen Geschäftsmann. Es war klar, dass sie ein berufliches Treffen hatten. Überall lagen Unterlagen auf dem Tisch und sie schienen in ein Gespräch vertieft.

Wird geladen...

Werbung

Als der Mann einen Schluck von seinem Kaffee nahm, knallte er die volle Tasse auf den Tisch und schrie den Kellner ohne Umschweife an. "Sie haben Zucker in meinen Kaffee getan, wollen Sie mich vergiften?!"

Der Kellner zuckte zusammen und entschuldigte sich aufrichtig. "Es tut mir leid, Sir. Ich muss die Bestellungen vertauscht haben." Doch das schien dem Mann nicht genug, denn er zog der Bedienung kurzerhand das Geld wieder aus der Brusttasche und teilte ihm unmissverständlich mit, dass er es bereuen würde, so unachtsam gewesen zu sein.

Seine weibliche Begleitung versuchte, ihren aufgebrachten Kollegen zu beruhigen. "Whoa, Sean. Immer mit der Ruhe. Es ist doch nur ein Kaffee." Diese Worte trafen auf taube Ohren. "Unsinn. Er muss wissen, wo sein Platz ist. So geht das nicht." Die Frau starrte ihren Gegenüber einen Augenblick lang an und sagte dann leise: "Er ist auch nur ein Mensch. Menschen machen Fehler. Warum also das Drama?"

Wird geladen...

Werbung

"Nein, Kellner sind keine Menschen. Das ist sein Beruf, er muss diesen ausüben. Und dieser Dummkopf hat sogar das vermasselt."

Die Frau schien geschockt von solchen Worten. Sie versuchte, ihm klar zu machen, dass sie und er nicht besser seien als dieser arme Kellner und dass jeder Job wichtig sei, egal wie unwichtig er schien. Sie versuchte ihm zu sagen, dass jeder Mensch es verdient habe, mit Respekt behandelt zu werden, doch Sean schien davon nichts hören zu wollen.

Die Frau erkannte, dass der Mann, der ihr gegenüber saß, niemand war, mit dem sie Geschäfte machen wollte. Sie packte ihre Sachen, erhob sich und teilte ihm mit, dass ihr Deal geplatzt sei. Mit solch einem unhöflichen und unmenschlichen Mann wollte sie nicht zusammenarbeiten.

Wird geladen...

Werbung

Erzürnt darüber, dass sein Deal nun Geschichte war, forderte er den Kellner auf, seinen Manager zu bringen. "Sofort!", schrie er und der Kellner tat, wie ihm geheißen.

Wird geladen...

Werbung

Das Gespräch zwischen seiner Managerin und dem grauenhaften Gast verlief nicht gut. Mit Bedauern teilte seine Managerin ihm mit, dass sie ihn feuern müsse, da dieser Gast einfach zu wichtig für das Unternehmen sei. Sie könnten es sich nicht leisten, einen so einflussreichen Mann zu verärgern.

"Aber ich brauche diesen Job! Ich muss die Uni bezahlen und meine Eltern... sie haben niemanden außer mir!"

Wird geladen...

Werbung

Doch es brachte alles nichts. Er wurde entlassen, weil ein Mann sich für etwas Besseres hielt und er ihm einen kleinen Fehler nicht verzeihen konnte. Das darauffolgende Jahr war für den jungen Mann nicht leicht.

Doch er kämpfte sich durch und schaffte es, einen anderen Job zu bekommen. Er arbeitete sich hoch und war in einer angesehenen Position, in der er die Vorstellungsgespräche für seine Abteilung führen durfte. An einem Tag wollte er den nächsten Kandidaten zum Gespräch hereinbitten, als er ein bekanntes Gesicht sah. Es war der Mann, der dafür gesorgt hatte, dass er seinen Job im Restaurant verlor.

Der Mann klagte ihm sein leid. Seit diesem Tag schien alles schiefgelaufen zu sein. Seine Firma ging Konkurs und er verlor seinen Job. Nun war er dringend auf der Suche nach einem neuen Job und war so verzweifelt, dass er sogar die Stelle eiens Hausmeisters annehmen würde.

Wird geladen...

Werbung

Andrew, der Ex-Kellner, starrte den Mann vor sich eine ganze Weile an. Es wäre ein Leichtes, ihn einfach hinauszuschmeißen und ihm zu zeigen, was sein Verhalten mit anderen Menschen macht. Doch Andrew war anders. Er wollte nicht so sein, wie dieser bittere Geschäftsmann. Deshalb lächelte er und sagte ihm, dass er bereit sei, ihm dabei zu helfen, die Stelle zu kriegen. 

Er war der festen Überzeugung, dass dir nur gute Dinge im Leben geschehen können, wenn du selbst Gutes für andere tust.

Und die Moral der Geschichte? Sei immer nett zu deinen Mitmenschen. Man weiß nie, wann man mal ihre Hilfe brauchen wird.

Wird geladen...
Wird geladen...

Werbung