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09. Juli 2019

Jon Benét Ramsey: Dieser Mordfall hielt Amerika über 20 Jahre lang in Atem

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Der Mord an einem Kind blieb über 20 Jahre lang ungeklärt und hat Amerika in Atem gehalten. Dann kamen neue Beweise ans Licht.

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Die Ramsey-Familie aus Colorado hatte ein Leben, das so perfekt war, wie man es sich vorstellen konnte. Vater John Ramsey war ein wohlhabender Geschäftsmann, Präsident von Access Graphics, einer erfolgreichen Computer-Firma; und er war mit der reizenden Patsy Paugh Ramsey verheiratet, einer ehemaligen Schönheitskönigin, die 1977 zur "Miss West Virginia" gekürt worden war.

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Das Paar hatte zwei Kinder, Burke, 9 Jahre alt, und JonBenét, die mit 6 Jahren bereits die Titel der amerikanischen Royale Miss, Little Miss Charlevoix, Little Miss Colorado, Colorado State All-Star Kids Cover Girl und National Tiny Miss Beauty gewonnen hatte. Die Ramsey-Familie schien die Verkörperung des amerikanischen Traums zu sein, aber an diesem Weihnachten 1996 wurde der Traum zu einem Albtraum.

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Patsy Ramsey kam die Treppe ihres luxuriösen Heims hinunter, und fand einen Lösegeldbrief vor, in dem sie die Zahlung von 118.000,00 Dollar für die Rückkehr ihrer Tochter JonBenét vorfand. Patsy rief die Polizei an und innerhalb weniger Minuten waren die Beamten im Haus der Ramseys angekommen. Seltsamerweise gab es keinerlei weitere Kontaktversuche von Seiten der vermeintlichen Entführer.

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Später am selben Tag fand man bei einer Hausdurchsuchung JonBenéts Leiche im Keller. Ihr Mund war mit Klebeband bedeckt, eine Nylonschnur war um ihre Handgelenke und ihren Hals gebunden, und ihr Oberkörper war mit einer weißen Decke bedeckt gewesen. 

"Meyer hatte einen einzigartigen Schreibstil, der mit der Lösegeldforderung übereinstimmt - was es sehr wahrscheinlich macht, dass er sie geschrieben hat."

Eine Autopsie stellte später fest, dass JonBenét erwürgt wurde und einen Schlag auf den Kopf erlitten hatte. Die große Frage war: Wer hat JonBenét getötet? Dieser Fall brachte das ganze Land in Aufruhr und die Polizei lieferte sich einen Kampf gegen verdorbene Beweise und verseuchte Tatorte während ihrer Ermittlungen.

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Eine Zeit lang galt sogar ihr Bruder als Tatverdächtiger. Es wurde sogar eine Dokumentation darüber gedreht. Vor mehr als zehn Jahren hatten Ermittler geglaubt, den Mörder gefunden zu haben - dabei handelte es sich um den Lehrer John Karr, der zugegeben hatte, sie ermordet zu haben. Doch seine DNA-Spuren stimmten nicht überein und, trotz Geständnis, wurde er wieder freigesprochen. Es gab eine ganze Reihe von Verdächtigen - dazu zählten auch die Eltern, ein Hausmädchen und ein Weihnachtsmann-Darsteller. Keiner konnte jedoch eindeutig überführt werden.

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22 Jahre später deuten neue Beweise auf einen Verdächtigen hin: Glenn Meyer. Meyer war zum Zeitpunkt von JonBenéts Tod als Person von Interesse befragt worden, wurde aber ausgeschlossen; vor gar nicht allzu langer Zeit gaben die Behörden dann bekannt, dass er der Autor der Lösegeldforderung gewesen sein könnte. Meyer ist mittlerweile gestorben, aber seine Frau ist in die Öffentlichkeit getreten und hat zugegeben, dass sie glaubte, dass ihr verstorbener Mann für den JonBenét-Mord verantwortlich war. Der Forensiker Roscoe Clark hat Meyers Handschrift mit der Lösegeldforderung verglichen und behauptet, dass seine Handschrift "perfekt" übereinstimmt.

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Die Frage ist: War der Mörder der Autor der Notiz? Oder war es jemand, der das Verbrechen entdeckt hat und darüber spekuliert hat, die Situation zu nutzen? Zwar scheint die Ermittlung mit dem Auftreten dieses neuen Beweises einen kleinen Schritt nähergekommen zu sein, doch noch immer ist nicht ganz klar, wer für diesen tragischen Tod des Mädchens verantwortlich war. So ist es fraglich, ob dieser Fall jemals ganz und gar gelöst werden kann.

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