Pink bereut ihre Worte nicht im Bezug auf die Konfrontation eines Jungen mit einem Indianer

Pink gehörte zu einem der Promis, die sich eindeutig gegen den katholischen Studenten ausgesprochen haben, der den MAGA-Hut (Make America Great Again) trug, während er sich mit einem älteren Mann indianischen Ursprungs auseinandergesetzt hatte. Dafür erhielt sie Kritik, doch Pink blieb bei ihrer Meinung.

In einem vorangegangenen Post betitelte Pink das Verhalten von Nick Sandman als „abscheulich und mehr als nur respektlos”.

Nun bestätigte sie abermals ihren Standpunkt und das, obwohl einige ihrer Fans starke Kritik an der Sängerin übten.

In einem Instagram-Post weigerte sie sich nun, sich für ihre Worte zu entschuldigen.

Unter ein Foto, welches sie von sich selbst veröffentlichte, schrieb sie:

„Ich bin noch immer das gleiche Mädchen, das ich immer gewesen bin. Ich habe immer zugegeben, wenn ich etwas falsch gemacht habe. Viele Mal habe ich mich entschuldigt. Ich glaube an Entschuldigungen, wenn man falsch liegt.”

In dem langen Post bezeichnete sie Amerika als „kaputt” und fügte an, dass „wir alle dafür verantwortlich sind”.

Zudem fügte sie an, dass sie für das einsteht, an das sie glaubt — auch wenn das bedeute, dass sie alleine dastehen wird.

Der Star bestätigte ihre Worte und gab an, dass sie sich nicht für ihre „polarisierende Meinung” entschuldigen wird. Sie bot jedem die Chance, der sich von ihren Worten angegriffen fühlte, ihr online einfach nicht mehr zu folgen.

„Es gibt so viele wunderschöne Menschen auf der Welt und in diesem Land, die Gleichberechtigung für alle wollen. Gerechtigkeit. Die wollen, dass Menschen für ihre Arbeit bezahlt werden. Dass ihre Anführer produktiv kommunizieren. Die wollen, dass Kinder andere respektieren und dass Veteranen mit dem Respekt behandelt werden, den sie verdienen.”

Ihre leidenschaftliche Rede beendete sie mit folgenden Worten:

„Das sind die Ideale, nach denen mich mein Vater großzog. Niemand kann mir das ausreden. Es ist mir egal, was für widerliche Dinge ihr über mich oder meinen Ehemann oder sogar meine Kinder sagt. Immer weiter. Kämpft für die Gerechtigkeit.”

Sandmann (16) wurde dabei gefilmt, wie er einen gebürtigen Indianer und Vietnam-Veteran, den 64-jährigen Nathan Phillips, am Lincoln Memorial niedergestarrt hatte.

Der ältere Mann hatte versucht, die Konfrontation zu deeskalieren, die zwischen den Schülern und einer Gruppe hebräischer Israeliten ausgebrochen war.

Anstatt die Geste anzunehmen, veralberte der Schüler der Covington Catholic High School Phillips, während dieser seine Trommel spielte.

Sandman hat mittlerweile seine Taten gerechtfertigt und behauptet, dass er missverstanden wurde.

Der Armee-Veteran wünscht sich nun, er könne den Schülern etwas über „kulturell angemessenes Verhalten, Rassismus und die Wichtigkeit lehren, andere Kulturen zu verstehen und zu respektieren.”

Pink soll am 5. Februar einen Stern auf dem berühmten Hollywood Walk of Fame erhalten. Das hat die Hollywood Chamber of Commence am selben Tag verlauten lassen, an dem Pink ihre umstrittenen Aussagen gepostet hat.