Junger Sportler verliert seinen Vater vor großem Abschlussspiel

Als der Vater eines jungen Sportlers kurz vor einem großen Spiel gestorben war, erwartete niemand folgende Geschichte.

Dieser Jugendliche hatte eine besondere Beziehung zu seinem alleinerziehenden Vater. Obwohl der Junge immer nur auf der Ersatzbank saß, verpasste sein Vater kein einziges Spiel, um seinen Sohn anzufeuern.

Er war der Kleinste seiner Klasse, als er in die neue Schule wechselte. Dennoch ermutigte ihn sein Vater beständig, und machte ihm aber auch klar, dass er nicht Teil der Schulmannschaft werden musste, wenn er nicht wollte.

Quelle: Freepik

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Doch sein Sohn liebte den Sport und beschloss, weiter zu machen. Er bemühte sich bei jedem Training darum, sein Bestes zu geben, um so vielleicht in der nächsten Schulstufe in das spielende Team aufgenommen zu werden. So verpasste er kein ein einziges Spiel oder Training, blieb aber dennoch vier Jahre lang nur auf der Ersatzbank sitzen.

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Sein treuer Vater unterstützte ihn nichtsdestotrotz alle vier Jahre von der Tribüne aus und war auch nach den Spielen immer mit aufmunternden Worten an seiner Seite.

So wechselte er eines Tages zur Universität und bewarb sich auch hier für das Football Team. Jeder dachte, dass er keine Chance haben würde, aufgenommen zu werden, doch der Trainer beschloss ihn ins Team aufzunehmen, weil er in jedes Training sein ganzes Herz und Blut gesteckt hatte.

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Begeistert von dieser Entscheidung rief der Junge seinen Vater an, um sich gemeinsam mit ihm zu freuen. Außerdem wurden dem Vater Eintrittskarten zu allen Spielen geschenkt.

Doch auch hier kam der junge Mann das ganze Jahr nicht zum Einsatz. Am Ende seiner Studienzeit kurz vor dem Abschlussspiel überreichte ihm der Trainer ein Telegramm.

Nachdem er den Brief kreidebleich gelesen hatte, murmelte er zum Trainer: „Mein Vater ist heute Morgen gestorben, ist es in Ordnung, wenn ich dieses Training verpasse?“

Der Trainer nahm ihn in die Arme und sagte, dass er sich solange frei nehmen sollte, wie er wollte.

Doch am Tag des Abschlussspiels, das alles andere als erfolgreich für das Team lief, fand der Trainer und alle Spieler den jungen Mann zur Halbzeitpause in der Umkleide sitzen.

Er hatte nur eine Bitte: „Lasst mich heute, bitte nur heute spielen.“

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Obwohl der Spielstand mehr als kritisch war, erlaubte der Trainer ihm seinen Wunsch und siehe da, der Junge, der so lange auf der Bank gesessen hatte, machte alles richtig, stand bei jedem Pass bereit, und machte sogar noch in letzter Sekunde den entscheidenden Treffer.

Die Fans jubelten außer sich, seine Mitspieler nahmen in auf die Schulter, und feierten den Sieg euphorisch. Doch nachdem sich der Jubel Stunden später, wieder gelegt hatte, sah der Trainer den Jungen einsam und still in einer Ecke sitzen.

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Der Trainer beugte sich zu ihm und fragte: „Junge sag mir, wie hast du das heute hinbekommen?“

Der junge Mann schluckte hart und sagte mit einem gezwungenen Lächeln auf den Lippen: „Sie wissen, dass mein Vater gestorben ist. Aber sie wissen nicht, dass er blind war. Trotzdem ist er zu all meinen Spielen gekommen. Doch heute, heute konnte er mich zum ersten Mal spielen sehen, und heute wollte ich ihm zeigen, dass ich spielen kann.“