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Elke Sommer | Quelle: Getty Images
Elke Sommer | Quelle: Getty Images

„Meine erste Ehe bereue ich zutiefst“: Elke Sommer ist mit 85 Jahren gestorben – ihre zweite große Liebe endete tragisch

Edita Mesic
30. Okt. 2026
14:05

Sie spielte an der Seite internationaler Filmstars, eroberte Hollywood und gehörte zu den bekanntesten deutschen Schauspielerinnen ihrer Generation. Doch privat musste Elke Sommer schwere Schicksalsschläge verkraften. Besonders ihre beiden Ehen prägten ihr Leben auf völlig unterschiedliche Weise. Kurz vor ihrem Tod sprach sie ungewöhnlich offen über Liebe, Enttäuschung und ihre letzten Wünsche.

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Elke Sommer ist tot. Die Schauspielerin starb am Mittwoch, dem 28. Oktober 2026, im Alter von 85 Jahren in ihrem Haus im Los Angeleser Stadtteil Bel Air. Nach Angaben ihres Stiefsohns Sebastian Walther erlag sie gegen 22 Uhr einem Herzversagen. Nur wenige Tage trennten sie von ihrem 86. Geburtstag am 5. November.

Elke Sommer | Quelle: Getty Images

Elke Sommer | Quelle: Getty Images

Mit ihrem Tod verliert die Filmwelt eine Künstlerin, die über Jahrzehnte sowohl in Europa als auch in den USA erfolgreich war. Noch im November 2025 hatte Sommer in Interviews auf ihr Leben zurückgeblickt. Dabei sprach sie nicht nur über ihre Karriere, sondern auch über persönliche Erfahrungen, die sie lange begleitet hatten.

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Vor allem ihre erste Ehe bezeichnete sie rückblickend als schweren Fehler. Ihre späteren Jahre waren dagegen von einer Beziehung geprägt, die sie als ihr größtes privates Glück beschrieb. Doch ausgerechnet die Angst, dieses Glück eines Tages zu verlieren, ließ sie nie ganz los.

Elke Sommer und Wolf Walther, 2011 | Quelle: Getty Images

Elke Sommer und Wolf Walther, 2011 | Quelle: Getty Images

Vom Sprachtalent zum internationalen Filmstar

Elke Sommer wurde am 5. November 1940 in Berlin geboren. Eine Karriere vor der Kamera war zunächst nicht ihr Plan. Schon als Jugendliche interessierte sie sich für Fremdsprachen, beherrschte bereits in jungen Jahren sechs Sprachen und wollte ursprünglich Dolmetscherin werden.

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Doch während eines Italienurlaubs nahm ihr Leben eine unerwartete Wendung. Im Alter von 17 Jahren gewann sie den Schönheitswettbewerb Miss Viareggio. Der Erfolg brachte ihr Aufmerksamkeit und eröffnete ihr den Zugang zur Filmbranche, nachdem der italienische Regisseur Vittorio De Sica auf sie aufmerksam geworden war.

Bald erhielt Sommer erste Rollen in italienischen Komödien. Ihr Talent, ihre Sprachkenntnisse und ihre Präsenz vor der Kamera erleichterten ihr den Einstieg in internationale Produktionen. Anfang der 1960er-Jahre gelang ihr schließlich der Sprung nach Hollywood, wo sie unter anderem in "The Prize" an der Seite von Paul Newman und Edward G. Robinson spielte.

1964 wurde sie bei den Golden Globes als vielversprechendste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die junge Deutsche bereits einen Namen in der internationalen Filmwelt gemacht. Doch einer ihrer größten Erfolge stand ihr noch bevor.

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Mit Peter Sellers gelang ihr ein großer Erfolg

Einen ihrer bekanntesten Filmauftritte hatte Elke Sommer 1964 in der Komödie "A Shot in the Dark", die zur berühmten "Pink Panther"-Filmreihe gehört. Darin spielte sie Maria Gambrelli, ein Hausmädchen, das zu Unrecht des Mordes verdächtigt wird. Peter Sellers verkörperte den tollpatschigen Inspektor Jacques Clouseau, der sich während seiner Ermittlungen in die junge Frau verliebt.

Der Film machte Sommer einem noch größeren internationalen Publikum bekannt. In den folgenden Jahren arbeitete sie mit zahlreichen berühmten Schauspielern zusammen. Zu ihren Produktionen gehörten "The Oscar" und "The Wrecking Crew" mit Dean Martin.

Neben der Schauspielerei widmete sie sich auch der Malerei. Bereits 1969 erzählte sie in einem Interview, dass sie gerne im Freien auf ihrem Grundstück in Beverly Hills malte. Ihre künstlerischen Interessen gingen damit weit über das Filmgeschäft hinaus.

Während ihre Karriere immer erfolgreicher wurde, entwickelte sich ihr Privatleben allerdings in eine Richtung, die sie später zutiefst bereuen sollte. Eine Entscheidung aus ihren frühen Hollywood-Jahren beschäftigte sie noch Jahrzehnte danach.

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Ihre erste Ehe begann mitten im Hollywood-Erfolg

1964 heiratete Elke Sommer den amerikanischen Journalisten und Hollywood-Kolumnisten Joe Hyams. Die Schauspielerin stand damals noch am Anfang ihrer großen internationalen Karriere. Sie war jung, erfolgreich und bewegte sich zunehmend in einer Welt, in der Ruhm und Geld eine wichtige Rolle spielten.

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Die Ehe hielt insgesamt 17 Jahre. 1981 ließen sich Sommer und Hyams scheiden. Lange Zeit gehörte diese Beziehung zu ihrer persönlichen Vergangenheit, doch in späteren Interviews sprach die Schauspielerin bemerkenswert offen darüber, wie sie ihre erste Ehe rückblickend beurteilte.

Im November 2025 erklärte sie gegenüber der "Welt am Sonntag": "Meine erste Ehe bereue ich zutiefst." Sie beschrieb sich selbst als damals unerfahren und gutgläubig. "Ich war zwanzig, war ein Kind, wirklich ein Kind", sagte sie über ihre damalige Lebensphase.

Ihre Worte machten deutlich, wie sehr sich ihre Sicht auf die Beziehung im Laufe der Jahrzehnte verändert hatte. Besonders die finanziellen Folgen der Ehe waren für sie mit schmerzhaften Erinnerungen verbunden.

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Elke Sommer erhob schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann

Sommer warf Joe Hyams vor, sie um einen erheblichen Teil ihres Vermögens gebracht zu haben. In einem Interview erklärte sie, er habe sie "unfassbar betrogen, nicht physisch, sondern finanziell, um sehr viel Geld". Dabei handelt es sich um Sommers persönliche Darstellung der damaligen Ereignisse.

Die Schauspielerin beschrieb die Ehe als eine Zeit, in der sie ihrem Partner zu sehr vertraut habe. "Das war Horror, ein Desaster", sagte sie rückblickend. Ihre Aussagen zeigen, dass die Enttäuschung über diese Beziehung auch Jahrzehnte nach der Scheidung noch präsent war.

Gegenüber der "Abendzeitung München" erklärte sie 2020, dass sie eigentlich ein sehr treuer Mensch sei. Sie hätte die Beziehung nach eigenen Worten nicht verlassen, wenn die Situation nicht so schlimm geworden wäre. Joe Hyams starb im November 2008.

Doch die finanziellen Konflikte waren nicht die einzigen belastenden Erfahrungen aus dieser Zeit. Während ihrer ersten Ehe musste Sommer auch persönliche Verluste verkraften, über die sie später mit großer Offenheit sprach.

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Drei Fehlgeburten hinterließen tiefe Spuren

Die Schauspielerin erlitt insgesamt drei Fehlgeburten. Besonders schmerzhaft blieb für sie der Verlust ihrer Zwillinge im sechsten Schwangerschaftsmonat. Im November 2020 sprach sie mit der "Abendzeitung München" über diese Erfahrung und bezeichnete sie als einen der schlimmsten Momente ihres Lebens.

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Was sie damals unmittelbar danach beruflich durchstehen musste, machte die Situation zusätzlich belastend. "Am nächsten Tag musste ich eine Schwangere auf der Bühne spielen, die Leute haben sich totgelacht", erinnerte sie sich. Für das Publikum war die Darstellung Teil einer Aufführung, während Sommer selbst kurz zuvor einen schweren Verlust erlebt hatte.

Auch viele Jahre später sprach sie mit großer Traurigkeit darüber, dass sie keine Kinder bekommen hatte. "Ich weiß, dass ich eine super Mutter gewesen wäre, streng, aber liebevoll. Das schmerzt", erklärte sie. Sommer blieb kinderlos.

Trotz dieser Erfahrungen versuchte sie, ihr Leben nicht ausschließlich über die schweren Momente zu definieren. Der "Abendzeitung München" sagte sie: "Ich bin ein Glückskind, auch wenn ich viele Dramen erlitten habe." Nach dem Ende ihrer ersten Ehe sollte sie schließlich einen Menschen kennenlernen, der ihr Leben nachhaltig veränderte.

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Eine neue Begegnung veränderte ihr Leben

1989 begegnete Elke Sommer Wolf Walther, während sie in New York in dem Theaterstück "Tamara" auftrat. Die Begegnung entwickelte sich zu einer Beziehung, die ihr weiteres Leben prägen sollte. Später erinnerte sich Sommer daran, dass Walther sich sofort in sie verliebt habe.

Für ihn sei es Liebe auf den ersten Blick gewesen, erzählte sie. Sie selbst habe etwas länger gebraucht, bis sie seine Gefühle erwiderte. Doch aus der Begegnung wurde eine dauerhafte Partnerschaft, und das Paar heiratete einige Jahre später.

Während ihre erste Ehe für Sommer mit Enttäuschungen und schmerzhaften Erinnerungen verbunden war, beschrieb sie ihre Beziehung zu Walther ganz anders. Er gab ihr nach ihren eigenen Worten das Gefühl, angekommen zu sein. Auch im hohen Alter sprach die Schauspielerin voller Zuneigung über ihren Mann.

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„Er ist mein Riesenglück“

In einem Interview mit der "Abendzeitung München" bezeichnete Elke Sommer ihren zweiten Ehemann als das große Glück ihres Lebens. "Er ist mein Riesenglück, wir sind immer zusammen, ich liebe es", erklärte sie. Die Aussage verdeutlicht, welchen Stellenwert ihre Ehe für sie hatte.

Nach den Erfahrungen mit Joe Hyams hatte Sommer eine Beziehung gefunden, in der sie sich offenbar wohl und geborgen fühlte. Doch selbst in ihren glücklichen Erinnerungen tauchte ein Gedanke auf, der sie beschäftigte. Sie habe Angst davor, dass sie und ihr Mann eines Tages getrennt werden könnten, weil einer von beiden früher sterben müsse, erklärte die Schauspielerin.

Diese Sorge war für Sommer keine abstrakte Vorstellung. Mit zunehmendem Alter rückten gesundheitliche Fragen immer stärker in den Vordergrund. In einem Interview im November 2025 sprach sie schließlich ungewöhnlich offen über ihre Erschöpfung und darüber, wie sehr sich ihr Blick auf das Leben verändert hatte.

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Kurz vor ihrem 85. Geburtstag sprach sie über den Tod

Anlässlich ihres 85. Geburtstags gab Elke Sommer der Zeitschrift "Bunte" ein Interview, in dem sie über schwere gesundheitliche Belastungen sprach. Die Schauspielerin hatte selbst wegen eines Infekts im Krankenhaus gelegen. Gleichzeitig war auch ihr Ehemann schwer erkrankt, was die Situation für das Paar zusätzlich erschwerte.

"Ich war immer lebenslustig. Aber ich habe zuletzt zu viel Schlechtes erlebt durch diese Krankheiten", sagte Sommer. Noch deutlicher wurde sie, als sie über ihre Zukunft sprach: "Genug ist genug! Ich sehne den Tod herbei."

Dabei bezog sie ihre Gedanken ausdrücklich auf ihren Ehemann und die enge Verbindung zwischen ihnen. "Der liebe Gott soll mich nehmen, wenn mein Mann mich nicht mehr braucht", erklärte sie. Ihre Worte machten deutlich, wie erschöpft sie sich damals fühlte und wie sehr ihr die gemeinsame Zeit mit Walther am Herzen lag.

Was wenige Monate später geschah, verlieh diesen Aussagen eine besonders traurige Bedeutung. Die Befürchtung, die sie schon Jahre zuvor ausgesprochen hatte, sollte sich im Sommer 2026 erfüllen.

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Ein schwerer Verlust im Sommer 2026

Im Juli 2026 musste Elke Sommer von dem Menschen Abschied nehmen, mit dem sie über Jahrzehnte ihr Leben geteilt hatte. Ihr Ehemann Wolf Walther starb im Alter von 77 Jahren nach einer Krebserkrankung. Berichten zufolge litt er an Prostatakrebs.

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Für Sommer bedeutete sein Tod das Ende einer Partnerschaft, die sie immer wieder als ihr größtes persönliches Glück beschrieben hatte. Nach seinem Tod sprach sie gegenüber der "Bild" über ihre Trauer. "Mein Herz ist gebrochen", sagte die Schauspielerin und erklärte außerdem, dass sie sich leer fühle.

Die beiden hatten 32 Jahre als verheiratetes Paar miteinander verbracht. Ihre gemeinsame Geschichte reichte sogar bis zu ihrer Begegnung im Jahr 1989 zurück. Sommer hatte bereits früher davon gesprochen, wie sehr sie die Vorstellung einer Trennung durch den Tod fürchtete.

Nun war genau diese Situation eingetreten. Nach mehr als drei Jahrzehnten Ehe musste sie ihren Alltag ohne den Mann verbringen, den sie als ihr größtes Glück bezeichnet hatte.

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Nur drei Monate später starb auch Elke Sommer

Nach dem Tod ihres Mannes verschlechterte sich auch Elke Sommers gesundheitliche Situation. Laut einem Bericht von cleveland.com war die Schauspielerin in den Monaten vor ihrem Tod bettlägerig. Am Mittwoch, dem 28. Oktober 2026, starb sie schließlich in ihrem Haus in Bel Air.

Ihr Stiefsohn Sebastian Walther bestätigte gegenüber der "Bild", dass sie gegen 22 Uhr an Herzversagen gestorben sei. Damit lagen zwischen dem Tod ihres Mannes und ihrem eigenen nur rund drei Monate. Sebastian Walther fand nach ihrem Tod bewegende Worte.

„Jetzt kann sie endlich wieder bei ihrem geliebten Mann sein", sagte er sinngemäß: Nun könne sie endlich wieder bei ihrem geliebten Mann sein. Auch der mit Sommer befreundete Fotograf Erwin Schneider äußerte einen ähnlichen Gedanken.

Für die Menschen aus ihrem Umfeld war die enge Verbindung zwischen Elke Sommer und Wolf Walther offenbar ein wesentlicher Bestandteil ihres gemeinsamen Lebens. Die Nachricht von ihrem Tod erinnerte deshalb auch an die außergewöhnlich lange Beziehung der beiden.

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Ein Leben zwischen Hollywood-Glamour und persönlichen Verlusten

Elke Sommer hinterlässt eine bemerkenswerte künstlerische Laufbahn. Sie gehörte zu den deutschen Schauspielerinnen, denen der internationale Durchbruch in Hollywood gelang. Ihre Rollen an der Seite von Peter Sellers, Paul Newman und Dean Martin machten sie weltweit bekannt.

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Doch hinter dem öffentlichen Erfolg stand eine Frau, die schwere persönliche Erfahrungen durchlebt hatte. Ihre erste Ehe mit Joe Hyams blieb für sie mit Enttäuschungen verbunden. Die drei Fehlgeburten und ihr unerfüllter Kinderwunsch beschäftigten sie noch Jahrzehnte später.

Mit Wolf Walther fand sie dagegen eine Partnerschaft, die sie als ihr größtes Glück bezeichnete. Ihr Tod nur wenige Monate nach seinem Abschied gibt ihren letzten Interviews eine besondere emotionale Bedeutung. Einen medizinischen Zusammenhang zwischen ihrer Trauer und ihrem Herzversagen belegen die veröffentlichten Informationen allerdings nicht.

Am 5. November 2026 wäre Elke Sommer 86 Jahre alt geworden. In Erinnerung bleiben ihre Filme, ihre Kunst und ihre ungewöhnlich offenen Worte über ein Leben, in dem große Erfolge und schmerzhafte Verluste eng beieinanderlagen.

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