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10. Juli 2021

Mann verliert Geldbörse mit 2 Monatslöhnen, Obdachloser klopft später an seine Tür — Story des Tages

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Ein Mann bemerkt, dass seine Geldbörse mit dem Wert zweier Monatsgehälter darin verschwunden ist. Er glaubt, sie sei von einem Obdachlosen gestohlen worden, aber auf ihn wartet eine Überraschung.

Jordan Williams hatte einen schlechten Tag. Sein Auto war liegen geblieben und er hatte mit dem Bus zur Arbeit fahren müssen. Er war spät dran, weil er noch bei der Bank anhalten und das Gehalt für seine zwei Angestellten abheben musste.

Unruhig stand er an der Bushaltestelle vor der Bank und wartete auf den Bus, der ihn zu seinem Geschäft bringen würde. Da sprach ihn ein Mann an und bat um etwas Kleingeld, um sich Essen kaufen zu können. Jordan lehnte ab – und sollte es ewig bereuen...

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Der Mann war Anfang dreißig und trug einen dreckigen Mantel, aber Jordan sah, dass er selbst rasiert und einigermaßen sauber war.

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 "Bitte, Sir," sagte der Mann leise, "Ich habe seit drei Tagen nichts gegessen. Können Sie mir helfen?"

Jordan wich angewidert zurück. "Nein, kann ich nicht! Sie sollten sich selbst helfen! Suchen Sie sich Arbeit!"

Der Mann wurde rot. "Ich versuche es, ich versuche es ja, aber niemand gibt mir eine Chance." 

Jordan zog eine Grimasse. "Überrascht mich nicht! Schauen Sie sich doch mal an. Wer würde Ihnen vertrauen?"

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"Ich bin ein ehrlicher Mann," sagte der Obdachlose würdevoll, "Nur, weil ich kein Zuhause habe..."

Aber da kam der Bus und Jordan winkte den Mann fort. "Verschwinde, du Loser!"

Jordan stieg in den Bus und sah, wie ihn der Mann durch das Busfenster anstarrte. Was für ein Versager! Wahrscheinlich war er Alkoholiker oder Drogensüchtiger. Wer würde dem schon einen Job geben.

Jordan erreichte sein Geschäft gleichzeitig mit seinen Angestellten. Er eilte in sein Büro und druckte die Lohnübersicht für den Monat aus. Dann griff er in seine Hosentasche. Seine Geldbörse war verschwunden! Und damit mehr als 6000 Euro Gehalt.

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Jordan nahm an, dass der Mann ein Dieb war, weil er obdachlos war.

Jordan griff nach dem Telefon, um die Polizei zu rufen. Er meldete die verschwundene Geldbörse. Man sagte ihm, ein Beamter würde gegen Ende des Tages vorbeischauen. Da fiel Jordan der Obdachlose wieder ein.

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Er war sicher, dass er ihn bestohlen hatte! Warum sonst hätte er ihn ansprechen sollen? Er musste ihn aus der Bank kommen gesehen haben, dachte Jordan. Der dreckige Dieb hatte auch noch so getan, als sei er hungrig!

Jordan sprach mit seinen Mitarbeitern, entschuldigte sich und versprach, sie am Nachmittag zu bezahlen. Er kehrte zur Bank zurück, um noch einmal das Geld für die Löhne abzuheben. Beim Hinausgehen hielt er nach dem Obdachlosen Ausschau, der jedoch war nicht aufzufinden.

Wahrscheinlich versäuft er irgendwo MEIN Geld, der elende Dieb, dachte Jordan bitter.

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Am Abend kam Jordan nach Hause und erlebte dort eine große Überraschung. Jemand saß vor seiner Haustür. Als er näher kam, entdeckte er, dass es der Obdachlose von der Bushaltestelle war.

"Was tun Sie denn hier?" fragte er wütend. Da hielt der Obdachlose die vermisste Brieftasche hoch.

"Sie haben die hier fallen gelassen, als sie aus dem Bus stiegen," erklärte er, "ich habe darin Ihre Adresse gefunden..."

Jordan griff nach der Geldbörse und schaute hinein. Das Geld war noch da, der ganze Batzen Bargeld! Er schaute den Obdachlosen überrascht an. "Warum haben Sie sie zurückgebracht?"

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Der Mann schaute verwirrt drein. Warum? Na, es ist doch nicht meine. Ich bin kein Dieb, wissen Sie. Ich habe alles verloren, aber nicht meine Prinzipien."

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Jordan zog einen 100 Euro Schein hervor und hielt ihn dem Mann hin. Dieser schüttelte den Kopf. "Nein, danke, Sir. Wenn Sie etwas zu Essen hätten, würde ich das dankend annehmen. Aber ich nehme keine Bezahlung für das, was nur recht ist."

Jordan lud den Mann ins Haus ein und kochte ihm Abendessen. Während sie aßen, lauschte er der Lebensgeschichte des Obdachlosen. Er war einmal verheiratet gewesen und hatte als Handelsmanager eines Elektrogeschäfts gearbeitet. Er hatte ein normales Leben geführt.

Dann jedoch hatte man Krebs bei seiner Frau festgestellt... Sie war nicht versichert gewesen und seine Versicherung hatte nur wenige Kosten gedeckt. Also hatten Sie das Haus verkauft, um die Rechnungen bezahlen zu können. Er verpasste Schichten auf der Arbeit, um bei seiner Frau im Krankenhaus sein zu können und wurde deshalb gefeuert.

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Arbeitslos und obdachlos war er in ein günstiges Motel nahe des Krankenhauses gezogen und hatte jeden Cent in die Behandlung seiner Frau gesteckt. Ihm ging das Geld aus, gerade als sie starb. Er war nun völlig mittellos.

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"Niemand will mich einstellen," schloss er traurig.

"Darauf würde ich nicht wetten," grinste Jordan, "Ich habe ein Geschäft – und ich brauche jemanden, der sich mit Handelsgütern auskennt. Wenn du also einen Job brauchst, hast du ihn!"

Was können wir von dieser Geschichte lernen?

1. Beurteile Menschen nicht basierend auf ihrem Äußeren. Jordan glaubte, der Mann sei ein Dieb, weil er obdachlos war. Er stellte sich jedoch als ehrlich und anständig heraus.

2. Etwas Hilfe kann ein Leben verändern. Jordans Jobangebot half dem Obdachlosen wieder auf die Beine. Jordan gab ihm eine Chance, als niemand sonst es tat.

Teile diese Geschichte mit deinen Freund*innen. Vielleicht inspiriert sie Menschen dazu, ihre eigenen Stories zu teilen oder anderen zu helfen.

Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Geschehnissen, Orten, Menschen (verstorben oder lebendig) sind reiner Zufall.

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